Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  12. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  13. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  14. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  15. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!

Käßmann prangert Rüstungsexporte an

9. Februar 2013 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Luther-Botschafterin: Krieg ist immer ein Versagen der Politik


Dortmund (kath.net/idea) Scharfe Kritik an deutschen Rüstungsexporten hat die Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Foto), geübt. „Wir können doch nicht an Kriegen verdienen, die wir nachher betrauern“, sagte die frühere EKD-Ratsvorsitzende am 6. Februar in Dortmund. Vor rund 800 Zuhörern in der evangelischen Stadtkirche Sankt Reinoldi eröffnete sie die Vortragsreihe „Alle Achtung“ der Evangelischen Kirche von Westfalen zum „Jahr der Toleranz“ 2013. Sie forderte, mehr über die deutsche Waffenproduktion und die Rüstungsausgaben zu diskutieren: „Warum muss Deutschland den unrühmlichen dritten Platz unter den Rüstungsexportländern einnehmen?“ Laut Käßmann ist Krieg immer ein Versagen der Politik: „Die Auffassung, durch Krieg ließen sich Konflikte lösen, hat sich immer wieder als Irrtum erwiesen.“ Die Spirale der Gewalt müsse durchbrochen werden. Es komme darauf an, verstärkt „zivile Konfliktlösungen“ zu trainieren. Die Theologin kritisierte, dass die öffentliche Wahrnehmung viel zu stark fixiert sei auf religiös begründete Gewalt, etwa durch islamistische Selbstmordattentäter. Man müsse deutlich machen, „was an mühseliger Friedensarbeit von religiös motivierten Menschen geleistet wird“. Sie hätten einen langen Atem aus der Kraft des Glaubens. Das jüdisch-christliche Gebot „Du sollst nicht töten“ enthalte ein enormes Potenzial zur Konfliktbewältigung.


Toleranz braucht den Dialog der Religionen

Das Wesen der Toleranz beschrieb Käßmann so: „Das Eigene lieben, das Andere respektieren, aber trotzdem die eigene Wahrheit nicht in Frage gestellt sehen.“ Toleranz brauche den Dialog der Religionen, bedeute aber nicht, die Unterschiede einzuebnen. Es könne keine „Einheitsreligion“ geben. Sie ermunterte Christen, selbstbewusster ihren Glauben zu leben und das Evangelium weiterzugeben: „Ich wünsche mir bei Christen mehr Ausstrahlung. Treten sie für die Gottesebenbildlichkeit eines jeden Menschen ein!“ Käßmann erhielt minutenlangen Applaus für ihre rund einstündige Rede.

Foto Margot Käßmann: © www.ekd.de


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Krieg

  1. Jonathan Roumie: „Wir leben in einer Zeit, in der Spaltung nur allzu leicht entsteht“
  2. „Fake News über eine Schließung der Grabeskirche oder das Aussetzen von Messfeiern sind falsch“
  3. Viele Kinder in Israel verbringen ihre Nächte derzeit in Schutzräumen
  4. Ukraine: Bischof von Charkiw berichtet von Raketenangriffen auf Schulen und Kindergärten
  5. Russlands Krieg gegen Ukraine ist kein gerechter Krieg, eine mögliche NATO-Intervention auch nicht
  6. Ukraine: Gebete im Luftschutzkeller
  7. Myanmar: „Das Morden muss sofort aufhören"
  8. Myanmar: „Ich befürchte ein Blutbad“
  9. Berg-Karabach: Kirchen fordern Neuverhandlung des Waffenstillstands
  10. Karabach: Armenischer Patriarch fordert internationales Eingreifen






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  3. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  4. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  5. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  6. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  7. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  8. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  9. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  10. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  11. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  12. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  13. Überraschende Wendung im Mordfall Ann Widdecombe: Jetzt doch offizieller Terrorverdacht!
  14. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  15. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz