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Mutter Teresa: 'Abtreibung zerstört ein Kind und ein Gewissen'

7. Februar 2013 in Chronik, 10 Lesermeinungen
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„Heutzutage ist die Abtreibung die größte Zerstörerin des Friedens“, sagte die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa 1985 in einem Interview. Sie bezeichnete es als „unglaublich“, dass eine „Mutter ihr eigenes Kind ermorden“ kann.


New York (kath.net/LSN/pl) „Heutzutage ist die Abtreibung die größte Zerstörerin des Friedens, denn sie zerstört das Leben des Kindes, aber sie zerstört ebenso das Gewissen der Mutter, und Jahr für Jahr weiß sie, dass sie ihr eigenes Kind ermordet hat.“ Dies sagte Mutter Teresa (1907-1997), die katholische Friedensnobelpreisträgerin und durch Papst Johannes Paul II. im Jahr 2003 seliggesprochen, 1985 in einem Interview am Rande der „National Catholic Coalition Conference on Women“ in New York. Sie nannte es „unglaublich“, dass eine „Mutter ihr eigenes Kind ermorden“ kann. Das ungeborene Kind sei „als Ebenbild Gottes“ erschaffen worden „um zu lieben und um geliebt zu werden“.


Die für ihren Einsatz für die Ärmsten der Gesellschaft weltbekannte Ordensgründerin, die langezeit in Indien lebte, erinnerte sich in diesem Interview, dass sie einmal eine Frau getroffen hatte, die vor acht Jahren ihr Kind abgetrieben hatte, diese habe ihr gesagt, „jedes Mal, wenn sie ein achtjähriges Kind sehe, erinnere sie daran: ‚Mein Kind wäre jetzt in diesem Alter, wenn ich es nicht getötet hätte‘. Ich brauchte lange, bis ich sie überzeugt hatte, dass sie Gott bittet ihr zu vergeben.“

Die Ordensfrau sprach in diesem Interview auch an, dass es sie befremde, dass es in der Regel nicht etwa die Armen seien, die ihre ungeborenen Kinder zerstörten. „Es sind jene Leute, denen es besser geht, sie wollen etwas anderes und haben Angst vor dem Kleinen. Deshalb vernichten sie das Kind.“ „Doch die Armen tun dies nicht. Wir haben das immer wieder bemerkt, an jedem Ort, an dem unsere Schwestern arbeiten“.

kathTube-Video des englischsprachigen Interviews mit Mutter Teresa:



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