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Joey Kelly: Man muss sich Ziele setzen

20. Jänner 2013 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Extremsportler referierte beim Kongress christlicher Führungskräfte


Leipzig (kath.net/idea) Um etwas im Leben zu erreichen, muss man sich Ziele setzen und „mit dem Herzen dabei seien“. Davon ist der frühere Musiker in der Popband Kelly Family, Joey Kelly (Foto), überzeugt. Nachdem er mit der Band 20 Millionen Schallplatten verkauft hat, ist der dreifache Familienvater heute als Extremsportler und Vortragsredner aktiv. Zahlreiche sportliche Erfolge habe er nur deshalb erreichen können, weil er eine Berufung verspüre und sie mit Leidenschaft verfolge, sagte der in Köln lebende 42-Jährige auf dem Kongress christlicher Führungskräfte am 19. Januar in Leipzig. Dass er selbst bei Widrigkeiten nicht aufzugebe und an Visionen festhalte, verdanke er der autoritären Erziehung seines Vaters, Dan Kelly. Seine Mutter starb 1982, als Joey Kelly neun Jahre alt war.


500 Kilometer bis zum Südpol

Für Schlagzeilen hat Joey Kelly in den letzten Jahren mit zahlreichen sportlichen Erfolgen gesorgt. So nahm er 1998 als erster Athlet überhaupt an acht Iron-Man-Triathlon-Meisterschaften teil. Er lief auch durch die Wüste Sahara, durch das Death Valley in den USA oder 100 Meilen durch Eis und Schnee in Alaska. 2011 erreichte er im Rahmen eines für das Fernsehen aufgezeichneten Wettbewerbs zwischen Mannschaften aus Deutschland und Österreich nach einem 500 km Marsch den Südpol. Auch an Fun-Sport-Ereignissen wie der Wok-Weltmeisterschaft nimmt er seit zehn Jahren erfolgreich teil: „So etwas mache ich nicht nur aus Spaß: Ich will gewinnen.“

Bisher größtes Abenteuer: Eine Deutschlandwanderung

Die wohl eindrucksvollste Erfahrung sei für ihn 2010 ein 874 Kilometer langer Marsch quer durch Deutschland von der Nordsee auf die Zugspitze gewesen, bei dem er sich verpflichtet hatte, nur von der Natur zu leben. Dabei habe er erlebt, zu welchen Höchstleistungen der menschliche Körper fähig. Hunger sei beispielsweise nur „eine Hysterie des Körpers“, meinte er. Unterwegs ernährte er sich auch von gekochten Schnecken und einem überfahrenen Hasen, erläuterte er dem Publikum in Leipzig. Nach 18 Tagen sei er am Ziel angekommen und habe 15 Kilogramm abgenommen. Die Wanderung habe ihn nur 9,24 Euro für eine Zeltplane gekostet, unter der er übernachtet habe. Wie er sagte, plant er in zwei oder drei Jahre eine ähnliche Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Die Wanderung durch Deutschland sei sein bisher „größtes Abenteuer“ gewesen, meinte Kelly. Sie habe ihm auch verdeutlich, wie glücklich er darüber sein könne, gesund und frei in Deutschland zu leben.

Foto Joey Kelly: (c)www.joeykelly.de


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Lesermeinungen

 Dismas 21. Jänner 2013 

Ich stehe dem Leistungssport nicht nur kritisch,

sondern nunmehr ablehnend gegenüber. Er vergöttert den Leib und die eigene Leistung. Ach schadet er der Gesundheit und drängt anderes an den Rand des Alltags. Sonntags geht man zum Sport nicht in die Kirche. Der Sport wird zum Götzen und zur Ersatzreligion


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 musicus 21. Jänner 2013 

Sportwelt ist eine aufgeblasene Götzenliturgie!

Joey Kelly ist durchaus sympathisch, aber was seine \"Höchstleistungen\" mit dem christlichen Glauben zu tun haben (ist er gläubig?) kommt in dem Artikel nicht heraus. \"Dass er selbst bei Widrigkeiten nicht aufzugebe und an Visionen festhalte, verdanke er...\" seinem Glauben an Jesus Christus, nein, das sagt er nicht, sondern \"...der autoritären Erziehung seines Vaters, Dan Kelly.\"

@ Karlmaria. Du hast Recht. Leute die so getrieben sind, Höchstleistungen zu bringen suchen nach Bestätigung, Anerkennung, nach Liebe in der Welt. Das an sich ist nicht verwerflich. Wer aber tief an den Herrn glaubt, weiß und spürt, dass er nicht (auch) anderen Götzen dienen darf, und in der Sportwelt gibt es viele.

In diesem Artikel kommt nicht heraus, warum Joey Kelly auf christlichen Kongressen spricht. Das sollte schon etwas mit seinem Glauben zu tun haben und er sollte sich dann auch dazu bekennen. Wenn er glaubt, was ich nicht weiß. Wünschen wir es ihm.


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 Karlmaria 20. Jänner 2013 

Allerdings lebt man als Leistungssportler ganz arg im Fleisch

Das weiß ich deshalb so gut, weil ich selbst Leistungssportler war. Der Hochmut, auf seine eigene Leistung zu vertrauen anstatt alles von Gott zu erwarten kann leicht kommen. Das Fleisch ist das Wort in der griechischen Bibelsprache das im deutschen und Latein keine Entsprechung hat. Die Unkeuschheit hat ein Sportler normalerweise im Griff, weil sonst keine Leistung möglich ist (daran sollte man auch einmal denken im Zusammenhang mit dem wehleidigen Burnout Syndrom). Aber es gibt noch die Geistlichen Formen des Fleisches: Eigensinn, Rechthaberei, Spaltung, Parteiung, keine Einheit. Die Einheit ist nur möglich wenn jeder lernt mit seinen Bedürfnissen ganz auf Gott zu vertrauen. Beim täglichen Brot und auch bei den geistlichen Bedürfnissen. Vielleicht kommen einmal die Zeiten wo man das tägliche Brot nur bekommt wenn man Kompromisse mit dem Antichrist macht. Aber Christus hat wieder und wieder versprochen für uns zu sorgen!


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