Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Was eine Messe wiegt
  12. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  15. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass

Kann sich der Mensch frei entscheiden?

19. Jänner 2013 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hirnforscher: Den Willen aus freien Stücken unter die Leitung Gottes stellen


Leipzig (kath.net/idea) Kann sich der Mensch frei entscheiden? Wie kommt ein „Ich“-Bewusstsein zustande? Über diese Fragen referierte der Professor für Physiologie und Biokybernetik, Manfred Spreng (Erlangen), beim Kongress christlicher Führungskräfte, der vom 17. bis 19. Januar 2013 in Leipzig stattfindet.

Laut Spreng gibt es seit Jahrhunderten keinen nennenswerten Fortschritt in der Deutung des Bewusstseins und der Frage, wie ein „Ich“ zustande komme. Spreng: „Wir wissen als Hirnforscher nicht, wie das Bewusstsein funktioniert.“ Er rechne auch nicht damit, dass die Forschung dazu in Zukunft in der Lage sei. Die Hirnforschung müsse lernen, ihre Grenzen zu akzeptieren. Spreng zufolge kann das Bewusstsein als „offenes System“ beschrieben werden, das nur bedingt vom „Ich“ willentlich kontrollier- und steuerbar sei. Der Freiheit des „Ichs“ seien Grenzen gesetzt. Spreng empfahl, „den eigenen Willen aus freien Stücken unter die Leitung Gottes zu stellen“.


Wahrnehmung bei jedem Menschen anders

Dem Forscher zufolge nimmt jeder Mensch die Wirklichkeit unterschiedlich wahr. Jeder benutze verschiedene Wahrnehmungsfilter. Dies helfe, die Fülle an Informationen zu vermindern und den Alltag zu bewältigen. Daher könne man eigene Empfindungen nicht auf andere übertragen. Spreng: „Mit unseren Empfindungen sind wir mutterseelenallein.“

Wie sich Gehirne von Mann und Frau unterscheiden

Spreng äußerte sich auch zur unterschiedlichen Funktionsweise von männlichen und weiblichen Hirnen. Unterschiede gebe es in mindestens sieben Bereichen des Gehirns. Dies führe dazu, dass Männer und Frauen Informationen anders verarbeiten, anders denken und sich unterschiedlich verhalten. So könne der unterschiedliche Bau des Gehirns erklären, warum Männer mehr trinken und Frauen deutlich häufiger depressiv werden. Zudem erinnerten sich Frauen häufiger an Details, Männer dagegen eher an die allgemeinen Zusammenhänge.

Dies gelte etwa für einen lange zurückliegenden emotionalen Streit. Spreng zufolge sind die Hirnhälften bei Männern stärker asymmetrisch ausgeprägt als bei Frauen. Zudem hätten Frauen generell mehr Nervenzellen (graue Zellen), aber weniger verbindende Nervenfasern. Dadurch könnten sie emotionale Situationen intuitiv schneller erfassen, Männer hingegen Informationen besser verknüpfen und sich besser orientieren. Das männliche Gehirn sei so verdrahtet, dass es überwiegend sachlich begreife. Frauen zeigten dagegen mehr Einfühlungsvermögen. Der unterschiedliche Gehirnaufbau sollte nicht zum Kampf der Geschlechter genutzt werden, sondern dazu dienen, dass sich Männer und Frauen optimal ergänzen, so Spreng.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Wissenschaften

  1. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  2. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  3. Biotechnologie-Verordnung von US-Präsident Biden als Schritt zum ‚Transhumanismus’?
  4. US-Abgeordnete: Scharfe Kritik an Forschung mit Körperteilen abgetriebener Babys
  5. Universität Pittsburgh ist Zentrum für Experimente mit Körperteilen abgetriebener Babys
  6. Mondlandung bestätigte: "Mensch lebt nicht von Brot allein"
  7. Alles Zufall, oder was?
  8. Kutschera übt Selbstkritik – ohne seine Thesen zu revidieren
  9. Theologe Huber: Immer weniger Naturwissenschafter glauben an Gott
  10. Klimawandel-Hysterie und die Bewahrung der Schöpfung







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  3. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  4. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  5. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  6. Vatikan teilt mit: Papst nach Lungen-Eingriff wohlauf
  7. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  8. Was eine Messe wiegt
  9. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  10. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  11. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  12. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  13. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  14. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  15. Apostolisch und nix anderes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz