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Jedes zehnte Mitglied im US-Kongress ist Jesuitenschüler

12. Jänner 2013 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Die Zahl der katholischen Kongressabgeordneten ist so hoch wie nie zuvor


Washington (kath.net/KNA) Jedes zehnte Mitglied im neuen US-Kongress ist Absolvent einer Jesuitenschule. Zugleich ist die Zahl der Katholiken im 113. Kongress mit 163 höher als je zuvor in der Geschichte des US-Parlaments, wie der Pressedienst Catholic News Service am Montagabend (Ortszeit) meldete. In der vergangenen 112. Legislaturperiode waren 156 Volksvertreter katholisch; das bisherige Allzeithoch hatten Katholiken im 111. Kongress (2009-2010) mit 161.

Nach Angaben der «Association of Jesuit Colleges and Universities» haben 11 von 100 Senatoren und 41 der 435 Abgeordneten im Repräsentantenhaus eine Bildungseinrichtung des Jesuitenordens besucht. Allein von der Georgetown University fanden sich 21 im Kongress wieder, gefolgt von Alumni des Boston College mit sieben und Absolventen der Fordham University mit fünf.


Neun Jesuitenzöglinge wurden laut dem Bericht 2012 in den Kongress gewählt. Zu ihnen gehört Senatorin Mazie Hirono (Demokraten), die zugleich die erste Buddhistin im Senat ist. Ebenfalls Absolvent einer Jesuiten-Universität ist der republikanische Senator Hakeem Jeffries, ein Baptist. Hirono und Jeffries haben akademische Abschlüsse der von Jesuiten geleiteten Universität Georgetown.

Die Katholiken bilden seit den späten 60er Jahren die größte konfessionelle Gruppe im US-Kongress. Ihr Anteil liegt derzeit bei rund 30 Prozent; alle protestantischen Gemeinschaften zusammen kommen auf 56 Prozent. Insgesamt ist die Versammlung stärker religiös geprägt als die normale Bevölkerung. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil bekennt sich zum Katholizismus, zu einer protestantischen Kirche oder dem Judentum.

Erstmals in der Geschichte bezeichnet sich im 113. Kongress eine Mandatsträgerin als nicht religiös. Im Mittel gibt hingegen jeder fünfte erwachsene US-Bürger an, Atheist zu sein oder keiner Glaubensrichtung anzugehören.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Mr. Incredible 13. Jänner 2013 
 

wie auch immer, sie müssten dem Papst treu sein, dann wirds interessant.


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 Martin de Tours 13. Jänner 2013 
 

Die \"Rubrifizierung\" meiner Äußerung war mir klar. Allen Kritikern empfehle ich dringend, die Beschäftigung mit Pascals Apologie wider die Jesuiten zu konsultieren!


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 Ulrich Motte 12. Jänner 2013 
 

Katholische Us-Schulen

lobe ich seit vielen Jahren für ihre oft ausgezeichneten Leistungen. Besonders lobenswert ist, daß katholische Schulen wie etwa auch Schulen der konservativeren Lutheran- Church-Missouri-Synod (Schwesterkirche der deutschen Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche) armen Farbigen anderer als der eigenen Konfession gute Bildungschancen ermöglichen. Der erwähnte Hakeem Jeffries ist ein Farbiger, der allerdings - wie die auch die Mehrheit der katholischen Us-Volksvertreter - Demokrat ist (nicht Republikaner), und Abgeordneter (nicht Senator).


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 nova creatura 12. Jänner 2013 
 

und bei uns?

Ich bin immer wieder skeptisch, wenn erwartet wird, dass gläubige Menschen auf politischem Wege etwas erreichen sollen. Geht das den überhaupt?

Oder wie ist das bei uns? Hier sind doch die Parlamente voll von Christen und Christinnen. Doch die Welt sieht deshalb nicht besser aus.

Ist es nicht weitaus wirkungsvoller, wenn Gläubige sich im Gebet an Gott wenden und in Ihn vertrauen? Oder ist das naiv?


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 goegy 12. Jänner 2013 
 

Es wäre schön, wenn diese \"katholischen\" Kongressabgeordneten auch etwas von katholischer Ethik und christlichem Sinn für Gerechtigkeit in die amerikanische Politik einbringen könnten, z.B die Aufhebung des Guantanamo Gefängnisses und gerechte Prozesse, die Streichung der Todesstrafe, soziale Verantwortung für die unteren Schichten und den Schutz der Schöpfung. Möglicherweise ist dies alles nur ein schöner Traum?


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