Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  15. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'

Gott ist jedem Menschen nahe

26. Dezember 2012 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Weihnachtspredigt von Bischof Gregor Maria Hanke


Eichstätt (kath.net/pde)
Die Weihnachtsbotschaft ist nach den Worten des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke nicht nur eine Aufforderung, die Menschenwürde zu achten. Weihnachten sei viel mehr noch die Einladung, Begegnung zu feiern mit Gott in der Begegnung mit den Menschen. „Seit seinem Erscheinen unter uns dürfen wir Menschen uns gegenseitig in den Blick nehmen, um ihn zu finden“, sagte der Bischof beim Pontifikalamt am Weihnachtstag im Eichstätter Dom. Diesen Blick für die Gegenwart Gottes in jedem Menschen sollten gerade Christen schärfen und sich benachteiligten und Not leidenden Menschen zuwenden.

Die Weihnachtstage seien für viele Menschen eine Zeit besonderer Nähe und Verbundenheit, sagte der Bischof bei seiner Predigt im Dom. Weihnachtspost mit guten Wünschen, Anrufe vor und an den Feiertagen, Besuche und Feiern im Familienkreis, Geschenke und Erinnerungen an die eigene Kindheit prägen das Fest. Manche Menschen hätten aber auch Angst davor, wenn nach dem Lauf des harten Arbeitsjahres so viele Gefühle erfahrbar und Bilder aus der Erinnerung lebendig werden. „Nähe, aber auch ihre schmerzliche Kehrseite wie verweigerte oder zerbrochene Nähe werden in diesen Tagen besonders intensiv erfahrbar.“ Um Weihnachten nicht nur als Tage der Sentimentalität zu erfahren oder im Gegenteil als Tage der Enttäuschung zu durchleben, lade die Kirche ein, auf den Kern der Weihnachtsbotschaft zu hören: „Gott ist jedem Menschen nahe“.



Diese Wahrheit dürfe man nicht einschränken auf eine bestimmte Lebenszeit des Menschen. Ob sich der Mensch noch im Mutterleib befindet und noch nicht geboren ist, ob der Mensch alt und schwerkrank ist: in jedem sei Gott zu finden. Deshalb müsse caritatives Handeln in der Kirche, sei es das der verfassten Caritas oder das Engagement des Einzelnen, mehr sein als nur bürgerschaftlicher Sozialeinsatz zur Stützung des Gemeinwesens.
Gott beginne seine Geschichte der Nähe zum Menschen als Kind: „Gott kommt daher wie wir selbst sind - klein, armselig und doch liebenswert“. Im Kleinsein Gottes in der Krippe solle der Mensch auch sein eigenes Kleinsein erkennen und annehmen. „Vor der Krippe muss sich der Mensch nicht größer machen als er ist, er muss nicht den Starken und Erfolgreichen abgeben“.
Das Pontifikalamt zum Hochfest der Geburt des Herrn wurde vom Eichstätter Domchor unter Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß mitgestaltet. Unter anderem erklang die Missa "Trahe me post te" von Tomas L. da Victoria.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weihnachten

  1. „Das Wort ist Fleisch geworden – Dieser Satz ist Abgrund und Gipfel zugleich“
  2. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“
  3. Das Epiphanie-Fest – Erscheinung Gottes in der Zeit
  4. Fest der Heiligen Familie – „Gott wohnt unter uns – und geht mit uns“
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  7. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch
  8. Wenn Gott Mensch wird. Die angebrochene Morgenröte des neuen Tages
  9. Stille Nacht, Heilige Nacht
  10. Gottesgeburt in der Seele







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz