
Bischöfe für militärisches Durchgreifen im Nordlibanon14. Dezember 2012 in Weltkirche, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die maronitischen Bischöfe im Libanon befürworten militärische Maßnahmen gegen die Unruhen im Norden des Landes, Sicherheit lasse sich nicht durch allseitige Besänftigung, sondern nur durch entschlossenes Handeln schaffen
Beirut (kath.net/KNA) Die maronitischen Bischöfe im Libanon befürworten militärische Maßnahmen gegen die Unruhen im Norden des Landes. Sicherheit lasse sich nicht durch allseitige Besänftigung, sondern nur durch entschlossenes Handeln schaffen, erklärten die Kirchenführer am Mittwoch laut der libanesischen Tageszeitung «Daily Star» (Onlineausgabe). Ausdrücklich würdigten sie den Einsatz der Armee zur Wiederherstellung der Ordnung. Hintergrund sind gewaltsame Zusammenstöße im nordlibanesischen Tripoli, bei denen in der vergangenen Woche mindestens 19 Menschen ums Leben kamen. 
Verhandlungen schadeten der staatlichen Autorität, so die Bischöfe. Die Regierung müsse den Sicherheitskräften politischen Rückhalt geben. Weiter forderten die Oberhirten eine Wahlrechtsreform und eine Kabinettsneubildung im Blick auf die Parlamentswahlen im kommenden Jahr. Die maronitischen Bischöfe äußerten sich zum Abschluss ihres monatlichen Treffens am Patriarchatssitz in Bkerke nördlich von Beirut.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |