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Vatikan: Priester müssen durch Kleidung erkennbar sein

18. November 2012 in Weltkirche, 24 Lesermeinungen
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Priester in der Diözese Rom müssen Talar oder Anzug mit Kollarhemd tragen - "Gerade in säkularer Welt soll Mann Gottes auch optisch erkennbar sein"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat die im Vatikan angestellten Priester aufgefordert, im Dienst und in der Öffentlichkeit eine angemessene priesterliche Kleidung zu tragen. Mit einem Rundschreiben von Mitte Oktober, das jetzt bekannt wurde, erinnerte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone seine geistlichen Mitarbeiter an die geltenden kirchlichen Normen.

Gerade in einer säkularen Welt sei es wichtig, dass ein Priester als Mann Gottes und Diener der Kirche auch optisch erkennbar sei, hieß es jetzt dazu in römischen Kirchenkreisen.

Nach dem Kirchenrechts-Kanon 284 sind Kleriker gehalten, "gemäß den von der Bischofskonferenz erlassenen Normen und den rechtmäßigen örtlichen Gewohnheiten eine geziemende kirchliche Kleidung zu tragen".

Die italienische Bischofskonferenz hat dafür den Talar oder den Clergyman - schwarzer oder dunkelgrauer Anzug mit weißem Priesterkragen (Kollar, siehe Foto) - vorgeschrieben. Die römische Diözesanleitung hat diese Normen für alle Geistlichen, die sich in ihrem Bereich aufhalten, ausgeweitet.

Nicht ganz klar bleibt die Adressatengruppe des neuen Erlasses. Da sich Bischöfe und Monsignore der Kurie fast durchgehend nach der klerikalen Kleiderordnung richten, dürfte es vor allem als Vorbild und als Signal auch für geistliche Gäste gemeint seien, die Rom und den Vatikan besuchen, meinen Beobachter.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 hiti 23. November 2012 

Sehr gut!

Wer mich vor den Menschen bekennt...
-
Gottesfurcht statt Menschenfurcht.
-
Es wäre wünschenswert, wenn es allgemein wieder eingeführt würde!
-

fg
Hiti


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 SpatzInDerHand 20. November 2012 

@myschkin: Mut!

Ich trage seit vielen Jahren ein kleines Kreuz an der Halskette und würde es nicht ablegen wollen.


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 myschkin 20. November 2012 
 

Also meinen Pfarrer

würde ich erkennen, selbst wenn er Zivil trüge :-)


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 myschkin 20. November 2012 
 

@Anna Lea

Das haben Sie schön gesagt. Sie bestärken mich darin, nun doch ein Kettchen mit Kreuz dran, anzulegen. Ich denke schon eine ganze Weile darüber nach.


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 louisms 19. November 2012 

Jesus gab seinen Jüngern Verhaltensregeln

bei den Aussendungen
@tünnes
die zielten aber nicht auf Erkennbarkeit, sondern auf lebendige Glaubenskraft in der Hoffnung, dort, wo sie hinkommen würden, die Nähe des Reiches Gottes in der konkreten Gastfreundschaft und Liebe der Menschen dort schon vorzufinden. So würde sie besser die Ernte dieses Gottesreiches in die Scheunen wahrer Gotteserkenntnis einbringen können, wo sie kein Dieb oder Rost mehr mindern kann.


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 Faustyna-Maria 19. November 2012 
 

@tomandjerry

Klar, wo Lebensgefahr herrscht, dann sollte man seinen Glauben im Verborgenen leben, siehe Nordkorea, viele islamische Länder. Da müssen sich die Christen verstecken.
Aber in der EU ist (noch) keine Lebensgefahr im Verzug, wenn der Priester sich als solcher \"outet\", nicht nur in Rom, sondern überall, wo es keine Lebensgefahr bedeutet, ok?

Das mit dem Rosenkranz als Schmuck geht mir soooooooooooooo gegen den Strich. Religiöse Symbole sind vielfach nur Schmuck, Weihnachten geht es um einen adipösen Kerl vom Nordpol in rot-weißen Klamotten, der Milch und Kekse mag und einen fliegenden Rentierschlitten hat, Ostern geht es um einen Hasen mit Identitätsstörung.- Wenn man seinen Glauben nicht lebt, bleibt kein Unterschied zu den Trittbrettfahrern ;-)


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 tünnes 19. November 2012 
 

@ louisms
Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang,.....
Ich denke kaum, dass Jesus etwas gegen Kleidung hatte, die jemanden als einer Glaubensgemeinschaft zugehörig ausweist.
Er hatte nur ganz entschieden etwas dagegen, wenn man besonderen Wert auf das äußere Kleid legt, aber nicht danach lebt....
Die Bekleidung ist einerseits ein gewisser Schutz und andererseits eine Verpflichtung, so zu leben, dass es dem äußeren Kleid entspricht.


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 louisms 18. November 2012 

Jesus fiel nicht durch Kleidung auf

und er war sehr skeptisch gegen betont religiöse Kleidung


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 Dismas 18. November 2012 

Das ist wohl ein selbstverständliche Anforderung!!

Da verfangen nicht die Ansichten, es käme nicht auf die Kleidung, sondern auf das Benehmen usw an.

DAS ist ja wohl von Rom selbstverständlich auch gemeint.
Übrigens trägt der r.k. Priester keinen Talar wie der Lutheraner, sondern eine Soutane.


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 Marienzweig 18. November 2012 

zeichenhaft

Es wäre schon ein ausdrucksstarkes Zeichen, wenn so mancher Priester freiwillig den Kollarkragen tragen und damit zeigen würde, wofür er steht.
Mag sein, dass er hin und wieder einigen Spott über sich ergehen lassen müsste. Andererseits könnte es Menschen ermutigen, ihn anzusprechen und um ein Gespräch zu bitten.

Ich würde in einer seelischen Not sicher keinen fremden Mann ansprechen, aber einen Priester, der sich auch als solcher zu erkennen gibt, allemal.
Ein spontan zwischen \"Tür und Angel\" entstehendes Gespräch könnte so zu einem Segen für Suchende, Fragende, Einsame und Traurige werden.


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 goegy 18. November 2012 
 

Es ist beschämend, dass immer häufiger protestantische Kleriker - besonders anglikanische - sich in der Öffentlichkeit mit \"römischem\" Kragen zeigen, während im deutschen Sprachraum die Geistlichen wie Bürolisten, zuweilen sogar wie Rocker und Gammler, auftreten. Ein gegenäufiger Trend zeigt sich in Frankreich. Immer mehr junge Pfarrer lassen sich in der tradierten Priestergewandung sehen, zuweilen sogar in der Sutane. Bravo!


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 SCHLEGL 18. November 2012 
 

@ gloria olivae

Sie meinen die orthodoxe Priester. In den ethnischen Gebieten ist das richtig, entweder tragen diese Priester \" Anteri = Podrjasnik= Untertalar\", und darüber sogar einen \" Rasso = Rjasa = Übertalar\" mit 50 cm Ärmelweite, oder sie gehen völlig zivil, dort, wo sie eine Minderheit darstellen. Russisch orthodoxe Priester in Wien gingen mit Anzug und Krawatte, ebenso oftmals der frühere griechische orthodoxe Bischof. Eine Soutane nach lateinischer Art, ist dem Orient nicht bekannt, die normale Kleidung der Priester in den ethnischen Gebieten, ist oben beschrieben.
Übrigens gibt es in Saudi Arabien offiziell KEINE katholischen Priester, weil denen JEDE Funktion verboten ist.Msgr. Erzpr. Franz Schlegl,rit.lat,/ rit.byz.ukr.


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 st.georg 18. November 2012 
 

das kirchenrecht...

...ist hier ganz eindeutig - wird aber von den deutschsprachigen bischöfen natürlich ! nicht durchgesetzt...das ist so, als ob man offizier bei der bundeswehr werden möchte, aber kathegorisch ausschliesst uniform zu tragen...


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 cosserat 18. November 2012 

Die Kleidung?

Ich denke dass die Kleidung öfter getragen werden soll. Aber wesentlicher sollte das allgemeine Verhalten im Alltag ein Kennzeichen dafür sein, dass jemand (als Laie oder als Kleriker) Christus nachfolgt. Die Kleidung halte ich für ein sekundäres Merkmal. Sie kann auch auf Menschen abschreckend wirken. So habe ich gehört, dass es recht \"praktisch\" sein soll ein leeres Zugabteil in Priesterkleidung zu betreten. Es bleibt dann oft leer.....


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 Anfaenger 18. November 2012 

Dienstkleidung

Die Wirtschaft hat schon längst erkannt, wie wichtig die Dienstkleidung für das Image und die Werbung einer Firma ist. Gerade von Priestern, die behaupten die Zeichen der Zeit erkannt zu haben, sollten das doch auch begreifen.

Übrigens, warum nicht auch eine Dienstkleidung für die Damen und Herren Laientheologinnen?


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 tomandjerry 18. November 2012 
 

@Anna Lea: Kreuzanhänger oder Marienmedaille ...

tragen ist das eine. Ich bevorzuge jedoch, mich durch mein Lebenszeugnis zu Christus zu bekennen. Rosenkränze zu tragen ist ja der letzte Renner. Bekennt man sich so zu Christus? :-)


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 Ad Verbum Tuum 18. November 2012 

Notwendig ..

Es müsste doch im Sinne aller Priester sein, in der Welt als \"außerweltich\" erkannt zu werden. Wie viele Chancen zur seelsorgerlichen Hilfe am Nächsten ergeben sich daraus!
Ja, die priesterliche Kleidung ist zeichenhaft in dieser Welt. Ein Zeugnis für den wahren Glauben, für den wahren Gott.


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 tomandjerry 18. November 2012 
 

@la gioia: Mag solche Kommentare nicht

Wenn im CIC 284 das so steht, dann wird das wohl schon seinen Grund haben. Soll ich etwas ein Kleriker in Saudi-Arabien mit dem Kolar erkenntlich machen? Der wäre ja lebensmüde ...


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 borgopio 18. November 2012 

Authentizität

Das Anliegen isst recht, gut und notwendig - neben dem missionarischen Bekenntnischarakter schützt die Standes- und Dienstkleidung ihren Träger auch davor, sich zu vergessen. Aber es gibt auch die beiden Weisheitsworte und Erfahrungswerte aus der großen geistlichen Tradition:
- \"Cuculla non facit monachum\" - Es ist nicht eigentlich der Habit, der Mönch (aus-)macht.
- \"Non cordula sed cor\" - Nicht der aszetische Strick um die Montur, sondern das brennende Herz entscheidet, bzw. nicht die Saite soll klingen im Gebet, sondern das geöffnete Herz.
DIe Wirkung von außen nach innen und von innen nach außen sind immer wach zu beachten.


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 Anna Lea 18. November 2012 
 

Warum nur die Priester? Noch schöner wäre es, wenn jeder Katholik

z. B durch einem Kreuzanhänger oder Marienmedaille und christliches Benehmen als Katholik erkennbar wäre. Nicht nur der Hirte sondern auch die Herde soll sich mutig zu Christus bekennen.


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 Cosinus 18. November 2012 
 

Genau dadurch sind sie eine bessere Zielscheibe -

das sollten den Familienbewegten zu denken geben.


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 kaiserin 18. November 2012 
 

...Gute Idee!


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 gloria olivae 18. November 2012 

Tja,

die griechischen Priester kennen keine Kleidung außer der Soutane.


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 la gioia 18. November 2012 
 

Warum nur in Rom? Diese Maßgabe sollte Gültigkeit für alle katholischen Priester auf der ganzen Welt haben.


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