SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
- Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
- Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
- „Warum bin ich Christ“
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
- Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
- Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
- Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
- 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
- Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
- Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
| 
Syrien: Entführter Priester ermordet aufgefunden26. Oktober 2012 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Syrien: Entführter Priester ermordet aufgefunden
Dem griechisch-orthodoxen Geistlichen war die Kehle durchgeschnitten worden. Die Leiche habe «schreckliche Zeichen von Folter» aufgewiesen.
Damaskus/Rom (kath.net/KNA) Ein vor einer Woche entführter Priester ist am Donnerstag nahe Damaskus tot aufgefunden worden. Wie die libanesische Tageszeitung «L'Orient le Jour» unter Berufung auf Augenzeugen und die syrische Menschenrechtsorganisation «Syrian Observatory for Human Rights» berichtet, wurde dem griechisch-orthodoxen Geistlichen die Kehle durchgeschnitten. Der Priester, der am vergangenen Freitag von bewaffneten Unbekannten entführt wurde, hatte nach Angaben der Zeitung über die Freilassung eines entführten christlichen Arztes verhandelt. Zuvor hatte er bereits durch Verhandlungen die Freilassung weiterer Personen erreicht. Am Donnerstagmorgen habe man seinen Leichnam unweit der islamisch-christlichen Kleinstadt Qatana 20 Kilometer westlich von Damaskus gefunden; der Geistliche war dort als Gemeindepriester tätig. 
Der römische Pressedienst Fides (Donnerstag) berichtet unter Berufung auf einen geistlichen Mitbruder des Getöteten, die Leiche habe «schreckliche Zeichen von Folter» aufgewiesen. Er sei skalpiert und die Augen ausgerissen worden. Rebellen wie Regierung beschuldigten sich unterdessen gegenseitig im Zusammenhang mit dem Mord. Fides berichtet weiter, die Entführer hätten von der Familie des Priesters zuvor noch rund 550.000 Euro Lösegeld verlangt. Diese sei aber nicht in der Lage gewesen, eine solche Summe aufzubringen. Die griechisch-orthodoxe Gemeinde ist laut dem Pressedienst mit rund 500.000 Mitgliedern die größte christliche Glaubensgemeinschaft in Syrien. Sie sei vorwiegend im Westen des Landes und in Damaskus angesiedelt. Die in Wien ansässige Hilfsorganisation «Christian Solidarity International Österreich» (CSI) zitiert den ehemaligen Direktor einer melkitischen Schule in Aleppo, Vahan Hovagimian. Nach seinen Angaben seien rund 50.000 Söldner, viele davon aus Libyen, während der vergangenen Monate nach Syrien eingeschleust worden, um die Rebellen im Kampf gegen das Assad-Regime zu unterstützen. Die Rebellen bräuchten Geld für Waffennachschub. Daher hätten Entführungen von Christen durch bewaffnete Gruppen und Lösegeldforderungen zugenommen. Nach Angaben Hovagimians wurden zuletzt zahlreiche Geschäfte von Christen geplündert und zerstört. Viele Christen erwögen den Weg in die Emigration. (C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 27. Oktober 2012 | | | | Alle nach Deutschland Ich würde mir wünschen, wenn alle gutgläubigen Katholiken aus Syrien nach Deutschland fliehen würden. Wegen der geringen Geburtenrate könnten wir so christlichen Nachwuchs bekommen, und unsere Gemeinden würden wieder im Glauben erstarken. Daher mache ich mich auch schon seit Jahrzehnten für die Immigration christlicher Sinti und Roma aus Osteuropa stark. |  0
| | | | | QuintusNSachs 26. Oktober 2012 | | | | Konzequenzen?! Natürlich nicht. Es wird wahrscheinlich nicht ein mal in der Zeit, Welt, FAZ oder TAZ erscheinen. Es war ja bloß ein Priester. Wäre er jetzt ein Grüner, ein Schwuler oder Linker gewesen, ja dann... |  1
| | | | | 26. Oktober 2012 | | | | Wird diese Tat Konsequenzen haben? Wenn sich schon beim Lesen des Textes alles in einem zusammenkrallt vor dem Unvorstellbaren, wieviel mehr muss dieser Priester gelitten haben: Angst, Panik, Schmerz, unsagbares Entsetzen und dieses schreckliche Ausgeliefertsein ...
Wird man die Schuldigen finden, vor allem, finden wollen und für ihre unmenschliche Tat zur Rechenschaft ziehen?
Und - wie leise oder wie laut wird bei uns hier der Protest ausfallen?
Vermutlich wird man ganz schnell zur Tagesordnung übergehen.
Bitte, wir wollen diesen tapferen Priester nicht so schnell vergessen und ihn in Gottes gute Hand geben. |  2
| | | | | bratfisch 26. Oktober 2012 | | | | Söldnertruppen 50.000 Sölnder, davon viele aus Lybien, sind eingeschleust worden. Sie brauchen Geld für Waffenlieferungen.
Sie brauchen auch immer einen neuen Krieg und das Chaos.
Denn wie sagte Bert Brecht: \"Der Krieg ernährt seine Kinder.\" |  1
| | | | | Tilda 26. Oktober 2012 | | | |
Die Grenzen Europas müssen für die Christen geöffnet werden, wir verlieren jede Glaubwürdigkeit, wenn dies nicht passiert.
Wo sind die Stimmen der Bischöfe und der KFD, BDKJ, Politiker undso weiter. Es ist ein Trauerspiel. |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuChristenverfolgung- Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
- UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
- Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
- Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
- Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
- Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
- In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
- Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
- Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
- Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
- Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
- Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
- „Warum bin ich Christ“
- Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
- Mit dem Rosenkranz im Gym
- Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
- 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
- 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
- Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
- 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
- Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
- Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
|