Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Was auch immer Synodalität sein soll
  8. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  12. „Warum bin ich Christ“
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Syrien: Entführter Priester ermordet aufgefunden

26. Oktober 2012 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Syrien: Entführter Priester ermordet aufgefunden Dem griechisch-orthodoxen Geistlichen war die Kehle durchgeschnitten worden. Die Leiche habe «schreckliche Zeichen von Folter» aufgewiesen.


Damaskus/Rom (kath.net/KNA) Ein vor einer Woche entführter Priester ist am Donnerstag nahe Damaskus tot aufgefunden worden. Wie die libanesische Tageszeitung «L'Orient le Jour» unter Berufung auf Augenzeugen und die syrische Menschenrechtsorganisation «Syrian Observatory for Human Rights» berichtet, wurde dem griechisch-orthodoxen Geistlichen die Kehle durchgeschnitten.

Der Priester, der am vergangenen Freitag von bewaffneten Unbekannten entführt wurde, hatte nach Angaben der Zeitung über die Freilassung eines entführten christlichen Arztes verhandelt. Zuvor hatte er bereits durch Verhandlungen die Freilassung weiterer Personen erreicht. Am Donnerstagmorgen habe man seinen Leichnam unweit der islamisch-christlichen Kleinstadt Qatana 20 Kilometer westlich von Damaskus gefunden; der Geistliche war dort als Gemeindepriester tätig.


Der römische Pressedienst Fides (Donnerstag) berichtet unter Berufung auf einen geistlichen Mitbruder des Getöteten, die Leiche habe «schreckliche Zeichen von Folter» aufgewiesen. Er sei skalpiert und die Augen ausgerissen worden. Rebellen wie Regierung beschuldigten sich unterdessen gegenseitig im Zusammenhang mit dem Mord.

Fides berichtet weiter, die Entführer hätten von der Familie des Priesters zuvor noch rund 550.000 Euro Lösegeld verlangt. Diese sei aber nicht in der Lage gewesen, eine solche Summe aufzubringen. Die griechisch-orthodoxe Gemeinde ist laut dem Pressedienst mit rund 500.000 Mitgliedern die größte christliche Glaubensgemeinschaft in Syrien. Sie sei vorwiegend im Westen des Landes und in Damaskus angesiedelt.

Die in Wien ansässige Hilfsorganisation «Christian Solidarity International Österreich» (CSI) zitiert den ehemaligen Direktor einer melkitischen Schule in Aleppo, Vahan Hovagimian. Nach seinen Angaben seien rund 50.000 Söldner, viele davon aus Libyen, während der vergangenen Monate nach Syrien eingeschleust worden, um die Rebellen im Kampf gegen das Assad-Regime zu unterstützen. Die Rebellen bräuchten Geld für Waffennachschub. Daher hätten Entführungen von Christen durch bewaffnete Gruppen und Lösegeldforderungen zugenommen.

Nach Angaben Hovagimians wurden zuletzt zahlreiche Geschäfte von Christen geplündert und zerstört. Viele Christen erwögen den Weg in die Emigration.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  2. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  3. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  4. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  5. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  6. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  7. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  8. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  9. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  10. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  3. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  4. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  5. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  6. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  7. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  12. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  13. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  14. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  15. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz