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Koptischer Bischof: Die vernünftigen Muslime stärken

25. Oktober 2012 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Der koptische Bischof Anba Damian betonte im kath.net-Interview, dass es wichtig ist, die vernünftigen Muslime in Ägypten zu stärken. Er erinnere seine muslimischen Schwestern und Brüder immer wieder an die Menschenrechtscharta.


Heiligenkreuz (kath.net) „Wenn wir unsere Schwestern und Brüder von den Muslimen erinnern an die Unterzeichnung der Menschenrechtscharta, immer wieder erinnern, so wie sich die Muslime hier religiös und kulturell entfalten können, muss es auch möglich sein, in unserem Heimatland dasselbe zu erfahren.“ Dies sagte Anba Damian, der Generalbischof der koptischen Kirche in Deutschland. Er erinnerte daran, dass Ägypten früher ein christliches Land gewesen war. Es sollte „legitim und fair“ sein, dass die Kopten „heute als gleichberechtigte Bürger mit ihren Schwestern und Brüdern von den Muslimen gleichberechtigt leben wollen“. Man sollte sich nicht „eine unendliche religiöse Entfaltung auf Kosten der christlichen Minderheit“ erlauben.

Im Hinblick auf die Situation der Christen in Ägypten sagte Bischof Damian: „Wir sollen als Kirchen hier im Ausland die Möglichkeiten anbieten, Menschen aus meinem Heimatland oder aus meiner Kirche hier die Ausbildung zu machen“, darunter auch zukünftige Ärzte, den Studentenaustausch stärken, ägyptischen Opfern von Anschlägen medizinische Behandlung ermöglichen sowie Gemeindepartnerschaften fördern. Auch wünsche er sich, dass mehr ausländische Schulen in Ägypten gegründet werden, um den Menschen Toleranz beizubringen, denn „Bildung ist das erste Mittel gegen Hass, gegen Aggression, gegen Gewalt. Hier leiste die katholische und die evangelische Kirche bereits eine tolle Arbeit“.


Mit Bezug auf demographische Entwicklungen in Deutschland wies Damian darauf hin, dass die Wachstumskurve der Muslime „völlig anders“ sei als die der Christen, darüber sollte man sich Gedanken machen. „Wir sollten unsere Jugendlichen ermutigen, christliche Familien zu bilden“, sich über ihre Kontinuität Gedanken zu machen und über die Weitergabe „unseres kulturellen Erbes und Reichtums“. Es sei gut, wenn die Infrastruktur auf eine Art verbessert werde, dass Jugendliche dazu neigen, Familien zu gründen. Außerdem sollte sowohl die interne wie auch die externe Mission gefördert werden. „Allein in Deutschland haben wir 20 Millionen Menschen, die keine Konfessionszugehörigkeit haben.“ „In einer demokratischen Atmosphäre wie in Deutschland oder Österreich ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass wir miteinander reden, dass wir diskutieren“ könnten, dadurch könne man auch „einiges von seiner Überzeugung“ geben.

„Es ist nicht schlimm, dass Muslime unter uns leben", erläuterte Daminan. "Viele Muslime sind vernünftig, sind sehr charaktervoll, sind lieb,aber wir sagen immer wieder: So wie sich die Muslime hier entfalten können und sogar mit öffentlichen Mitteln bauen, muss es wohl möglich sein, auch im Heimatland als gleichberechtigter Bürger zu leben“ und „seine Religiosität auszuüben“. „Wir müssen auch die vernünftigen Muslime, die hier mit und unter uns leben, zu Wort kommen lassen“ und diese vernünftigen Meinungen auch in Ägypten zeigen. Es seien auch viele Muslime „nicht einverstanden mit dem, was in unserem Heimatland an Ungerechtigkeit und Gewalt geschieht. Diese vernünftigen Muslime müsse man ermutigen, „ihre Stimme zu erheben“.

KATH.NET-Interview mit Bischof Damian - Koptischer Bischof



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Lesermeinungen

 kreuz 26. Oktober 2012 

ja@Bastet

einen kenn ich schon, ein langj. Arbeitkollege.
kennen Sie auch welche?
ist ihr Kommentar vernünftig? sind alle Christen vernünftig?


1
 
 Bastet 26. Oktober 2012 

Vernüntfige Musslime? Gibt es das?


1
 
 macie 25. Oktober 2012 
 

Vernünftige Muslime

Nicht nur in Ägypten sondern auch in Deutschland sollten vernünftige Muslime untersützt werden.
Statt dessen ist man versucht, den radikalen Muslimen alles zu gestatten, damit es keine Unruhen gibt. Dadurch aber werden die vernünftigen Muslime unterdrückt. Viele Aleviten kommen nach Deutschland, weil sie in der Türkei unterdrückt werden. Und was erleben sie hier? Eine zunehmend radikale Muslimische Gesellschaft. Warum wird das zugelassen?


1
 

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