
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Das am Donnerstag beginnende "Jahr des Glaubens" soll nach Aussage des Kurienerzbischofs Rino Fisichella eine erste Antwort auf die "Krise des Glaubens" sein. Diese sei "dramatisch", sagte Fisichella am Dienstag vor Journalisten im Vatikan. Es gehe darum, den Glauben wiederzubeleben, und den Christen bewusst zu machen, wie wichtig er sei, um dem Leben einen Sinn zu geben. Fisichella ist als Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung für die Ausrichtung des Glaubensjahrs mit zuständig.
Auch die "Vatileaks"-Affäre ist laut Fisichella ein Zeichen für die "Krise des Glaubens". "Wenn der Wunsch, die Kirche zu erneuern, über die Schaffung von Skandalen erreicht werden soll, frage ich mich, wo das Glaubensleben des Einzelnen und der beteiligten Personen ist", so der Erzbischof. Der betrübliche Fall des Dokumentendiebstahls aus dem Vatikan sei jedoch räumlich sehr begrenzt und betreffe nicht die gesamte Kirche. Er hoffe, dass das abgeschlossene Gerichtsverfahren den Fall beendet habe und man sich im Leben der Kirche wieder auf das Wesentliche konzentriere, so der Erzbischof.
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Foto Rino Fisichella: (c) EWTN/CNS
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