Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  6. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  7. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  8. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  9. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  10. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  11. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  12. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  13. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

Tansania: Bischof warnt vor zunehmender Islamisierung

4. Oktober 2012 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Bernadin Mfumbus warnt: Es sei zu beobachten, dass immer mehr Wanderprediger aus Saudi Arabien und aus dem Sudan in das ostafrikanische Land kämen und dass Muslime vermehrt politische Forderungen stellten.


Wien/Königstein (kath.net/KIN) Bernadin Mfumbusa, der Bischof der Diözese Kondoa , hat im Gespräch mit dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ vor einer zunehmenden Islamisierung Tansanias gewarnt. Es sei zu beobachten, dass immer mehr Wanderprediger aus Saudi Arabien und aus dem Sudan in das ostafrikanische Land kämen und dass Muslime vermehrt politische Forderungen stellten.

„In vielen Teilen des Landes sieht man mehr verschleierte Frauen als in der Vergangenheit, darunter auch kleine Mädchen. Auch verbale Aggressionen nehmen zu“, berichtet der Bischof. Es gebe zudem immer mehr Koranschulen, in denen die Schüler negativ gegen den Besuch regulärer Schulen, der in Tansania verpflichtend sei, beeinflusst würden. Gewalttätige Übergriffe seien bislang in der Diözese Kondoa jedoch nicht vorgekommen. „Wir müssen in den kirchlichen Schulen, die auch von muslimischen Schülern besucht werden, jedoch sehr sensibel und vorsichtig sein, damit es nicht zu unerwünschten Vorfällen kommt“, so Mfubusa.


Im halbautonomen Teilstaat Sansibar, dessen Bevölkerung fast vollständig muslimisch ist, sei im Gegensatz zu anderen Teilen des Landes jedoch bereits die Scharia in Kraft, und es gebe Bestrebungen, sie nicht nur im Zivilrecht , so beispielsweise in Ehe- und Erbschaftsangelegenheiten, anzuwenden, sondern sie auf das Strafrecht auszuweiten. Zudem werde gefordert, die Anwendung der Scharia nicht nur auf Muslime zu beschränken, sondern das islamische Recht auf jeden Einwohner anzuwenden. Denn es bestehe sonst die Möglichkeit, dass Muslime sich der Rechtsprechung entziehen, indem sie behaupten, keine Muslime zu sein. Um dies zu verhindern, solle die Scharia für jeden Bürger gelten. „In jüngster Zeit wird immer wieder die Einführung der Scharia auch in anderen Teilen Tansanias gefordert, die nicht mehrheitlich muslimisch geprägt sind“, berichtet der Bischof.

Von den 45 Millionen Einwohnern Tansanias sind etwas mehr als 12 Millionen Katholiken. Christen machen insgesamt mehr als die Hälfte der Bevölkerung aus. Knapp 31 Prozent sind Muslime.
________________________________________
KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk. Das Werk leistet weltweit geistliche und materielle Hilfe für Christen, die wegen ihres Glaubens bedroht oder verfolgt werden.
Infos:
KIRCHE IN NOT, Hernalser Hauptstr. 55 /1/8, 1172 Wien
Tel: 01 / 405 25 53
E-Mail: [email protected]
Spendenkonto: Kirche in Not / Ostpriesterhilfe, PSK, Konto-Nr. 92.065.338, BLZ 60.000.
Kirche in Not: Spendenform

Kirche in Not Österreich
Kirche in Not Deutschland
Kirche in Not Schweiz

Foto Bischof Bernadin: © Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 dominique 5. Oktober 2012 
 

@Wischy - Heil im Islam und in seinen Versprechungen.

Die islamischen Diskurse der heutigen Zeit sind größter ideologischer und demagogischer Missbrauch der Religiösität der Muslime und zeigt, in welcher degenerierten historischen Phase sich der Islam derzeit befindet. Man muss wirklich sagen, dass der religiöse Kern des Islam keine Chance auf Verwirklichung hat. Traurig für die Muslime - und für andere, vernünftig Denkende eine bösartige Feindseligkeit, die sich niemand bieten lassen muss. Das muss ganz kritisch auf den Tisch.


0
 
 Wischy 5. Oktober 2012 
 

Was sind die Ursachen?

Einerseits scheinen von Saudi-Arabien gezielte Impulse auszugehen. Andererseits scheinen viele ihre Armut und Zurückgebliebenheit darauf zurückzuführen, dass der Westen, den sie mit dem Christentum gleichsetzen, sie übersieht und vernachlässigt. Da suchen sie, beeinflusst durch ihre Prediger, ihre Selbstbehauptung und unterscheidende Identität - im Islam und in seinen Versprechungen. Wie steht es um die werbende Kraft des Christentums und seiner spezifischen Lehre?


0
 
 HX7 4. Oktober 2012 
 

Es ist höchste Zeit

Christen müssen aufstehen und den Christus predigen und zwar mit Freude und Mut. Wenn wir das nicht tun und Stellung beziehen, werden wir von anderen Religionen bzw. Völkern eingenommen. So erging es auch dem Volke Israel, als es ungehorsam war. Mir scheint, dass die katholische Kirche die einzige ist, welche die Probleme erkannt hat und durch Neuevangelisierung und dem Jahr des Glaubens dem entgegen wirkt.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Afrika

  1. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  2. 'Wir sind bereit, willens und fähig, unsere große christliche Bevölkerung weltweit zu schützen!'
  3. Papst im Kongo eingetroffen
  4. 20 Tote bei islamistischem Terror-Angriff auf christliches Dorf in Nigeria
  5. Terrorismus breitet sich im Norden Mosambiks aus
  6. Kein Ende im orthodoxen Kirchenstreit um Afrika
  7. Äthiopien: Kämpfe um Tigray eskalieren
  8. Mosambik: Katechet rettet „Schatz“ seiner Pfarrei vor einem Terroranschlag
  9. Afrikanischer Kardinal: Christen sollen gegen ‚Homo-Ehe’ rebellieren
  10. Nigeria: 17-Jährige seit drei Jahren verschleppt







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  12. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz