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Erzdiözese Wien startet 'www.fragdenkardinal.at'

6. September 2012 in Österreich, 4 Lesermeinungen
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Kardinal Schönborn beantwortet ab 19. September im Internet Fragen Interessierter


Wien (kath.net/KAP) Die Erzdiözese Wien startet demnächst ein Internet-Projekt, bei dem Kardinal Christoph Schönborn (Foto) in direkten Kontakt mit Userinnen und Usern tritt. Auf der neuen Webseite www.fragdenkardinal.at "kannst Du ab 19. September 2012 Deine Frage an Kardinal Schönborn als Video hochladen", wie es heißt. Wöchentlich beantwortet der Wiener Erzbischof in der Folge eine Frage ebenfalls per Video. Bei der Auswahl behilflich ist die Funktion, dass Webseiten-Besucher die Fragen anderer ansehen und sie "liken" können.

Ein das Projekt "fragdenkardinal" erläuternder Teaser ist seit kurzem auch auf "YouTube" abrufbar. Das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Erzdiözese Wien zeichnet laut Impressum als Herausgeber, Alleininhaber und Redaktion verantwortlich. In der Offenlegung wird als Ziel von "fragdenkardinal" genannt, "die Kommunikation mit Kardinal Schönborn strukturiert zu ermöglichen".


Für Michael Prüller, Sprecher von Kardinal Schönborn und hauptverantwortlich für die Medienarbeit und Öffentlichkeitsarbeit der Wiener Erzdiözese, realisiert sich "ein weiterer Schritt hin zu einer zeitgemäßen kirchlichen Kommunikation". Gerade in den "Social Media" als bevorzugter Kommunikationsschiene junger Leute "müssen die Erzdiözese Wien und ihr Erzbischof vertreten und ansprechbar sein", betonte Prüller gegenüber "Kathpress".

Auch "Unbequemes" darf gefragt werden

Laut dem Projektverantwortlichen Nikolaus Haselsteiner geht die Idee zu "fragdenkardinal" auf mehrere Vorbilder - auch aus dem "profanen" Bereich - zurück; der Kölner Kardinal Joachim Meissner z.B. stellt sich via "direktzu.kardinal-meisner.de" als Ansprechperson zur Verfügung. Haselsteiner verwies darauf, dass Kardinal Schönborn schon jetzt regelmäßig selbst Fragen von Jugendlichen nach seinen Gottesdiensten bei den "Kleinen Schwestern vom Lamm" in Wien-Leopoldstadt beantwortet. "Was immer schon real geschieht, soll es bald auch auf Web2.0 geben", so Haselsteiner im Gespräch mit "Kathpress".

Die Video-Zusendungen mit den Fragen Interessierter werden redaktionell freigeschaltet, "Untergriffiges" somit aussortiert. Es sollen - so Haselsteiner - aber durchaus auch "unbequeme" Fragen zum Zug kommen, etwa solche nach der kirchlichen Sexualmoral oder sonstigen "heißen Eisen". Auf Themenvielfalt Ausgewogenheit und Aktualität werde ebenso geachtet wie die Resonanz bei anderen Internet-Benutzern.

Die Kommunikationsverantwortlichen der Erzdiözese Wien erwarten sich vom neuen Dialogkanal Zugang zu neuen Zielgruppen, einen fairen Umgang miteinander und hoffen darauf, dass sich zu manchen Themen "ein Gespräch entwickelt" - in Form von Postings, die unter ein Frage-Antwort-Video platziert werden können.

Kardinal Schönborn hat durchaus das "Charisma" für diese bisher ungewohnte Form der Kommunikation, ist sich Haselsteiner sicher. Der Erzbischof habe schon oft bewiesen, dass er spontan auf Jugendliche zugehen könne und dabei sympathisch und glaubwürdig "rüberkommt".

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.

Foto Christoph Kardinal Schönborn: (c) Erzdiözese Wien


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Lesermeinungen

 wolfgang51 21. September 2012 
 

superidee

also miir gefällts...bitte weiter so.....


0
 
 Don Quichotte 7. September 2012 

Antworten von Kardinal Schönborn ( siehe Zeitung\"HEUTE\" 070912)

@ Stimmung
Also eine Antwort des Hirten der österr. Bundeshauptstadt habe ich in der Morgenzeitung auf dem Weg zur Arbeit gelesen ( Zitate aus \"Heute\" Seite 8 ...) :

Hier geht der Kardinal zunächst auf den aktuellen Fall \"Oliver\" ein und schwenkt dann allgemein zur Thematik : Ehescheidung und Kinder.
Ich bin ehrlich gesagt verblüfft mit welcher Naivität (!) unser Kardinal hier in aller Öffentlichkeit jenes gesellschaftliche Problem anspricht, welches beinahe 65% der Bevölkerung ( 2/3 aller Ehen der Stadt WIEN) betrifft.

Anstatt den Vätern & Müttern im Kampf gegen die politischen Familienzerstörer beizustehen (... denn gesunde Familien sind bekanntlich eine Gefahr für die HOMO-Gesetzgebung) reduziert EB.Schönborn das Problem auf den emotionalen Aspekt: Rosenkrieg!
Wir alle wissen, daß gerade im Ehe- und Familienrecht die christl. Botschaft mit den Füßen getreten wird. So eine naive ANTWORT hätte ich aus dem Munde eines 0815 erwartet - aber niemals aus


0
 
 Stimmung 7. September 2012 
 

Frag den Kardinal

also ich bin schon auf die ersten Antworten gespannt - und finde die Aktion, wenn man dabei von Aktion sprechen kann, wirklich toll.
Eine der besten Ideen , die in den letzten Jahren entwickelt wurden.
Großes Lob!


0
 
  7. September 2012 
 

Erzdiözese Wien startet \'www.fragdenkardinal.at\'

EINFACH SUPER:-)
Gott segne unseren Kardinal:-)

Gottes und Marien Segen


1
 

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