Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

Was glauben US-Präsident Obama und sein Herausforderer Romney?

27. August 2012 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Magazin befragte beide Präsidentschaftskandidaten. Rick Warren, einer der einflussreichsten Evangelikalen, hat ein Gesprächsforum mit den beiden Präsidentschaftskandidaten mit der Begründung abgesagt, der Wahlkampf der beiden sei ihm zu schmutzig


Washington (kath.net/idea) Welche Rolle spielt der christliche Glaube im Leben von US-Präsident Barack Obama und dessen Herausforderer Mitt Romney? Diese Frage und andere stellte das Magazin „Cathedral Age“ (Washington) den beiden Kandidaten drei Monate vor der Präsidentschaftswahl in den USA. Präsident Barack Obama antwortete auf die Frage, welche Rolle der christliche Glaube in seinem Leben spiele, er gebe ihm „eine Perspektive und eine Sicherheit, die ich sonst nicht hätte, nämlich, dass ich geliebt bin“. Sein Glaube sei gewachsen, seit er Präsident sei. Dieses Amt sorge einfach dafür, dass man mehr bete, bekannte er. Es sei gut, am Ende eines jeden Tages zu wissen, dass Gott es ist, der im Regiment sitzt. Sein Anliegen sei es stets, Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst, erklärte er – auch, wenn ihm dies nicht immer gelinge. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney erklärte, der Glaube sei „integraler Bestandteil“ seines Lebens. Ihm sei schon als Kind beigebracht worden, Gott und den Nächsten zu lieben.

Welche Bibelverse den Präsidenten prägen

Sein Glaube wurzele in der Überzeugung, dass alle Menschen – weil sie zum Ebenbilde Gottes geschaffen seien – Verantwortung füreinander trügen – „zuerst unseren amerikanischen Mitbürgern gegenüber, dann aber auch für alle anderen Menschen“. Seine Lieblingsstelle in der Bibel seien die Worte Jesu: „Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen“ (Matthäus 25,35-36). Obama nannte Psalm 46 sowie einen Vers vom Propheten Jesaja: „Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden“ (Jesaja 40,31).


Romney: Glaube, dass Christus der Sohn Gottes ist

Obama und Romney wurden auch zu Gerüchten um deren Glauben gefragt. So hieß es besonders in konservativen Kreisen immer wieder, der Protestant Obama sei gar nicht Christ, sondern heimlich Moslem. Romney, der Mormone ist, wurde immer wieder als „Sektierer“ bezeichnet. Auf die Frage, wie er mit solchen Behauptungen umgehe, erklärte Obama: „Dagegen kann ich nicht viel tun. Als Präsident habe ich meine Arbeit zu erledigen, zu der es nicht gehört, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass mein Glaube an Jesus echt ist. Aber ich tue mein Bestes, meinen Glauben zu leben, am Wort Gottes zu bleiben und zu versuchen, dass mein Leben Seinem ähnlicher wird. Ich bin nicht perfekt. Ich kann Ihm nur weiter nachfolgen und anderen dienen.“ Romney entgegnete, er werde oft nach seinem Glauben gefragt: „Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn und der Retter der Menschheit ist.“ Allerdings sollte die religiöse Zugehörigkeit von Menschen nicht Kritik hervorrufen. Vielmehr könne sich hier zeigen, wie tolerant ein Land und eine Nation seien.

Obama lobt Glauben von Ex-Präsident Bush

In dem Interview lobte Obama auch den Glauben des früheren Präsidenten George W. Bush. „Ich war in vielen Fragen nicht seiner Meinung“, erklärte Obama. „Aber ich respektierte ihn als guten Ehemann, liebenden Vater und einen Mann des Glaubens.“ Er gehe davon aus, dass Bushs Glaube ebenfalls dessen Ansichten in politischen Fragen wie denen der Einwanderung oder dem Umgang mit Aids beeinflusst habe, so Obama. „Wäre er jemand gewesen, der sich nur darum gesorgt hätte, was die Menschen über ihn denken, wäre er diese Themen wohl nicht angegangen.“ „Cathedral Age“ ist ein Magazin, das von der Washington National Cathedral herausgegeben wird. Die Kathedrale ist der Amtssitz des Leitenden Bischofs der Episkopalkirche in den USA. Sie wird auch als das „Nationale Haus des Gebets“ bezeichnet.

Rick Warren sagt Forum mit Obama und Romney ab

Indes hat einer der einflussreichsten Evangelikalen der USA, der Pastor der Saddleback-Gemeinde nahe Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien), Rick Warren, ein Gesprächsforum mit den beiden Präsidentschaftskandidaten abgesagt. Zur Begründung erklärte er, der Wahlkampf der beiden sei ihm zu schmutzig. Er habe noch nie solch „unverantwortliche persönliche Angriffe“ und „bösartige Beleidigungen“ erlebt. Ursprünglich wollte Warren beide zu ihren politischen Ansichten interviewen – so wie im Wahlkampf 2008 Obama und den damaligen Kontrahenten John McCain. Doch es sei heuchlerisch, einen Abend höflich miteinander umzugehen, wenn die persönlichen Angriffe am nächsten Tag von vorn begönnen, so Warren.


The World Over/EWTN: Mitt Romney EXCLUSIVE with Raymond Arroyo




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  2. Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung
  3. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  4. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  5. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
  6. US-Erzdiözese Boston: Rekordzahl an Erwachsenentaufen zu Ostern
  7. „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
  8. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  9. Nach Kritik an Erzbischof Cupich: Rechtsprofessor von katholischem Gremium abberufen
  10. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. So nicht, Mr. Präsident!
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz