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Schleswig-Holstein: Erste muslimische Bürgermeisterin

3. Juli 2012 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
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Timmendorfer Strand: Die Sozialdemokratin Hatice Kara ist gebürtige Türkin.


Timmendorfer Strand (kath.net/idea) Die erste muslimische Bürgermeisterin in Schleswig-Holstein hat am 2. Juli ihr Amt angetreten. Hatice Kara (SPD) ist neue Rathauschefin in der knapp 9.000 Einwohner zählenden Kommune Timmendorfer Strand an der Ostsee.


Die 32-jährige Juristin (Foto) hatte sich am 6. Mai in einer Stichwahl mit 61,7 Prozent der Stimmen klar gegen den CDU-Kandidaten Sven Wilke (38,3 Prozent) durchgesetzt. Kara wurde 1979 in der Türkei geboren. Ein Jahr später kam sie nach Schleswig-Holstein, wo ihr Vater schon seit Mitte der 70er Jahre gearbeitet hatte. Im Blick auf ihren muslimischen Glauben sagte die Bürgermeisterin gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“: „Nach der Wahl war ich enttäuscht, dass ich durch Schlagzeilen auf meine Religionszugehörigkeit reduziert wurde.“ Sie sei nicht sonderlich religiös.

Foto Hatice Kera: http://www.hatice-kara.de/


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Lesermeinungen

  4. Juli 2012 
 

Mir wird bei solchen Themen....

...immer angst und bange, wie blauäugig viele Deutsche und vor allem viele Christen immer noch sind...


1
 
 Stephaninus 4. Juli 2012 
 

Aber hallo

Ein paar Kommentare hier muten fast schon etwas hysterische an. Als Gläubiger brauchen wir zuallerletzt Angst für dem Islam zu haben. Mir macht eine hedonistische, die Religion ins rein Private abdrängende Geisteshaltung viel mehr Angst. Diese aber kommt aus dem Herzen des ehemals christlichen Europa. Das sollte uns beunruhigen. Wenn die neue Bürgermeisterin ein anständiger Mensch ist, der (hier: die) die christliche Tradition Deutschlands respektiert, sollten auch wir respektvoll und gelassen reagieren.


3
 
 Fred Frosch 4. Juli 2012 

Man erntet

Was man sät, Schlaraffenland gibt es nur im Märchen.


5
 
 Dismas 4. Juli 2012 

Ja, der Marsch durch die Institutionen ist

in vollem Gange. Erdogans Truppen marschieren. Die Ungerstützer wie SPD und GRÜNE werden sich noch wundern. JA, Deutschland hat seinen christlichen Glauben abgelegt, nun muss es die Folgen tragen. Unsere Gutmenschen-Demokratie ist Steigbügehalter für letztlich Zerstörer der Demokratie. Denn Islam und Demokratie sind unverträglich.


5
 
 Wuna 3. Juli 2012 
 

Junge Christin

Zitat: \"Die Urlauber sind nicht unbedingt auf einen bestimmten Ort angewiesen.\"
Was hat eigentlich die Attraktivität eines Urlaubsortes mit dem Geburtsort seines Bürgermeisters/ -in zu tun?
Das erschließt sich mir nicht.


3
 
 Claudia Caecilia 3. Juli 2012 
 

@Thunfisch

Ja, die Beiträge von @Junge Christin finde ich auch immer wieder sehr erschreckend. Ich möchte ihr nicht zu nahe treten, aber das geht für mich schon in Richtung Fanatismus. Ich bin sehr froh, dass die meisten jungen Leute, mit denen ich (in frommen Kreisen) zu tun habe, nicht in diese Richtung tendieren, aber wieder wirklich nach den Geboten Gottes und der Lehre der Kirche leben wollen. Die 68er sterben langsam aus, aber \"auf der anderen Seite vom Pferd zu fallen\" wäre auch schrecklich.


4
 
 Thunfisch 3. Juli 2012 
 

@ElCid @hiirsch

Lesen Sie unten mal „JungeChristin“. Sie ruft zum Boykott von Timmendorfer Strand wegen der muslimischen Bürgermeisterin auf. Hat also hiirsch nicht Recht, wenn er an vergangen geglaubte Zeiten erinnert?


4
 
 Albertus Magnus 3. Juli 2012 
 

Auf ihrer Internetseite präsentiert sich Frau Kera wie jeder andere deutsche Politiker, der in Deutschland Karriere machen möchte. Sie wirkt wie eine muslimische Version eines Taufscheinchristen und wenn es stimmt, dass sie sich nichts aus Religion macht, dann sind vermutlich diejenigen, die ihr den Erfolg neiden, um vieles religiöser.


2
 
  3. Juli 2012 
 

Die einfachste Möglichkeit, die Sharia in Deutschland zu verhindern...

... besteht darin, KEINERLEI religiöse Sonderechte zu gewähren. Wenn für ALLE Menschen die gleichen Rechte und Gesetze gelten, dann kann auch keiner für sich beanspruchen, dass unsere Gesetze doch zu seinen Gunsten geändert werden.
Wer dagegen stimmt, der befürwortet indirekt die Einführung der Sharia.


4
 
  3. Juli 2012 
 

@ hiirsch

So ein Quatsch. In Europa wird heutzutage niemand mehr ob seiner Religion verfolgt und das ist auch gut so. Mediale Diskriminierungen gibt es aber sehr wohl, dies vorallem gegenüber Katholiken, die treu zum Papst stehen.

Wenn man aber über den Tellerrand Europa hinausschaut, so sieht man -vorallem in muslimisch dominierten Ländern- beinharte Christenverfolgungen und religiöse motivierte Säuberungen. Kirche in Not wartet jedes Jahr mit Horrorzahlen auf, die medial aber kaum interessieren.

Fazit: Wer meint, der Islam sei so friedlich und tolerant und wird sich in Europa nahtlos in den verfassungsgesetzlich gegebenen Rahmen einfügen, der ist entweder so naiv, ideologisch verblendet oder will die Realität einfach nicht erkennen.


6
 
 hiirsch 3. Juli 2012 
 

Vorsicht...

Natürlich wird sie nicht die einzige bleiben. Aber es ist totaler Schwachsinn pauschal gleich alle Moslems von vorneherein abzuurteilen. Was Blauzahn gesagt hat stimmt: \"Türken sind nach allen Umfragen so religiös wie deutsche. D.h., auch wenn im Kroan sehr wohl die Forderung nach der Einführung der Scharia als Gesetz jedes Landes (mit muslimischen EInwohnern) steht, ist eine Übernahme Deutschlands durch die Scharia nicht innerhalb der nächsten vier Jahre zu erwarten\" Wenn Deutschland zunehmend unchristlicher wird, liegt das an DIR und MIR, aber nicht an zuwandernde Moslems! Fangt bloß keine pseudeoreligiöse Hetze an, das hatten wir bei den Juden auch schon mal


5
 
 wedlerg 3. Juli 2012 
 

die Muslime sind zumindest i.d.R. nicht linksgrün

Insofern sind sie mir lieber als so mancher Gutmensch bei SPD und GRÜNINNEN.


2
 
 Cosinus 3. Juli 2012 
 

Mekka bekommt auch bald eine Christin als Bürgermeisterin, wetten?


5
 
 backinchurch 3. Juli 2012 
 

Wo ist das Problem?

Frau Kara wurde von der örtl. SPD (gehört ja wohl noch zum demokratischen Spektrum) unterstützt. Frau Kara ist mit Sicherheit keine Salafistin und wurde gewählt, weil ihre Vorstellungen zur Timmendorfer-Strand-Kommunalpolitk mehrheitsfähig sind.
Ob diese Meldung überhaupt \"kath.net\" - würdig ist, sei mal dahingestellt.
Die kath. Gemeinde Tdf. Strand bietet übrigens tägl. mind. 1 hl. Messe, in der Ferienhauptsaison sogar 2 hl. Messen an.


7
 
  3. Juli 2012 
 

Ruhig bleiben.

Statistisch gesehen sind vier Prozent der Menschen in Deutschland Türken oder türkischstämmig. Polnische Einwanderer gibt es jedes Jahr mehr als türkische. Es wird noch mehr türkischstämmige Bürgermeister geben. Türken sind nach allen Umfragen so religiös wie deutsche. D.h., auch wenn im Kroan sehr wohl die Forderung nach der Einführung der Scharia als Gesetz jedes Landes (mit muslimischen EInwohnern) steht, ist eine Übernahme Deutschlands durch die Scharia nicht innerhalb der nächsten vier Jahre zu erwarten.


4
 
  3. Juli 2012 
 

So fängt es an!

Und endet mit der Gründung einer eigenen muslimischen Partei, welche auf demokratische Art und Weise die Scharia in D vorantreibt und D schlussendlich kippt.

Übertrieben? So könnte man meinen. Aber wir werden sehen. Übertrieben fand ich den Wahlkampf zur Gemeinderatswahl in Brüssel, bei der auf Wahlkampfplakaten Kandidatinnen in Vollverschleierung auf Stimmenfang gingen. Damals habe ich darüber gelacht. Demokratie und Islam vetragen sich nicht auf Dauer (man sehe in die Länder des arabischen Frühlings).


7
 
 Johannes Evangelista 3. Juli 2012 
 

Sie wird nicht die einzige bleiben.


2
 

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