Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Medizin: Immer mehr Kinder leiden an Depressionen

1. Juli 2012 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Experten nennen als Gründe fehlende familiäre Bindungen und religiöse Orientierung.


Neumarkt/Hollern (www.kath.net/ idea)
Immer häufiger leiden schon Kinder und Jugendliche unter Depressionen. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben. Ärzte und Psychologen machen dafür Leistungsdruck und Werteverfall, aber auch eine zu frühe Fremdbetreuung der Kinder verantwortlich. Nach Angaben des Psychologen Thomas Schnelzer (Neumarkt/Oberpfalz) leiden mehr als fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland an einer schweren Depression. Etwa zehn Prozent zeigten laut Untersuchungsergebnissen deutliche depressive Symptome, so der Leiter der (katholischen) Caritas-Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Neumarkt. Während im Vor- und Grundschulalter depressive Symptome zu beobachten seien, aber nur in wenigen Fällen eine vollständige Diagnose möglich sei, nehme die Häufigkeit einer Depression ab dem 12. Lebensjahr zu.


Bereits Fünfjährige erkranken an depressiven Störungen

Fachleute beobachteten einen deutlichen Anstieg dieses Störungsbildes, so der Psychologe. Noch vor 20 Jahren habe man Depressionen bei Kindern für unmöglich gehalten. Heute erkrankten bereits Fünf- oder Sechsjährige an depressiven Störungen. Fast die Hälfte aller 12- bis 17-Jährigen (42 Prozent) habe sich schon einmal mindestens zwei Wochen lang täglich traurig und niedergeschlagen gefühlt. Als Ursachen dafür nennt Schnelzer unter anderem fehlende familiäre Netzwerke, Leistungsdruck sowie einen Verlust an Werten und religiöser Orientierung. Eltern sollten sich Zeit für ihr Kind nehmen, Erfolgserlebnisse ermöglichen und zeigen, wie man mit Misserfolgen und Niederlagen umgeht. Ängste und Frustrationen gehörten zum Leben dazu und seien unausweichlich.

Therapeutin: Auch eine Folge der Krippen

Die Ärztin und Familientherapeutin Maria Steuer (Hollern bei Stade) sieht einen weiteren Grund für die Zunahme von Depressionen bei Kindern in der frühen Trennung vieler Kinder von ihren Eltern. Depressionen seien auch eine Form der Bindungsstörung, sagte sie gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. „Aber wie soll ein Kind ein Urvertrauen und eine Bindung zu seiner Mutter entwickeln, wenn es schon mit einem Jahr in die Krippe geschickt wird?“ Was in frühester Kindheit an Vertrauen und Lebensmut verloren gehe, könne später nur sehr schwer korrigiert werden, erklärte sie. Deshalb sollten Eltern die Verantwortung für ihre Kinder nicht auf andere abwälzen und besonders in den ersten Lebensjahren der Kinder die familiäre Einheit schützen. Den Staat forderte die Therapeutin auf, die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen, anstatt in den Ausbau von Kindertagesstätten zu investieren, um so Müttern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kinder

  1. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen
  2. Wirbel um sechs Geschlechter im Kindergarten
  3. Nach Elternprotesten: Katholischer Kindergarten stoppt ‚sexualpädagogisches Konzept’
  4. Weltweite Aktion lädt Kinder zum Rosenkranzgebet für den Frieden
  5. Nach Geburt in der 24. Schwangerschaftswoche: britischem Baby geht es besser
  6. Kinder gestalteten Meditationen für Papst-Kreuzweg am Karfreitag
  7. Als Frühgeburt gaben ihm die Ärzte keine Chance, jetzt feiert er 3. Geburtstag
  8. Eine Million Kinder, die den Rosenkranz beten, können die Welt verändern
  9. Die verlassene Generation – Leseprobe 5
  10. Die verlassene Generation – Leseprobe 4







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  12. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  13. Das Licht der Osternacht und der Weg der Versöhnung
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz