Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...

Katholischer Familienverband kritisiert Heinisch-Hosek-Vorschlag

7. Juni 2012 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Präsident Trendl spricht von "fatalem Signal" der Frauenministerin bei Familienförderung: "Wir sind gegen Regelungen, die Mehrkindfamilien und Eltern mit älteren Kindern benachteiligen"


Wien (kath.net/KAP) Heftige Kritik übt der Katholische Familienverband Österreich (KFÖ) an den jüngsten Vorschlägen von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die die Familienförderung reformieren will. Eine längst überfällige Valorisierung der Familienleistungen sei zielführender als ständig neue Konzepte zu präsentieren, betonte der Katholische Familienverband in einer Aussendung am Mittwoch. Präsident Alfred Trendl kritisierte, dass Heinisch-Hosek mit ihren Vorschlägen Mehrkindfamilien benachteilige und die Wahlfreiheit von Familien einschränke.

Die Pläne der Frauenministerin sehen u.a. vor, die Familienbeihilfe zu erhöhen und im Gegenzug die Geschwister- und Mehrkindstaffel sowie die steuerliche Berücksichtigung der Kinderkosten wie Kinderabsetzbetrag, oder Kinderfreibetrag zu streichen. Trendl dazu wörtlich: "Selbstverständlich kann darüber nachgedacht werden, wie die Auszahlung der Familienleistungen einfacher und transparenter gestaltet werden kann. Aber wir sind gegen Regelungen, die Mehrkindfamilien und Eltern mit älteren Kindern benachteiligen."


Eine Abschaffung des Kinderfreibetrages und der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten wäre nicht nur ein fatales Signal, sondern würde lohnsteuerpflichtige Familien erheblich benachteiligen, so Trendl.

Die in Familien anfallenden Kosten seien zudem, je nach Alter der Kinder und Größe der Familie, höchst unterschiedlich. Trendl: "Das kann und darf bei einer Familienförderung nicht außer acht gelassen werden."

Längst überfällig sei eine Valorisierung der Familiengelder, wie es bei den Gehältern und den Pensionen üblich ist. Der Grundbetrag der Familienbeihilfe für ein Kind sei in 20 Jahren lediglich elf Euro erhöht worden, kritisierte der KFÖ-Präsident. Die Inflationsrate habe in diesem Zeitraum etwa 50 Prozent betragen. Das bedeutet einen Wertverlust von 37 Prozent.

Die von Heinisch-Hosek u.a. geforderte Abschaffung der Langvariante des Kinderbetreuungsgeldes - 2,5 Jahre Kinderbetreuungsgeld und Krankenversicherung für Frau und Kind - bedeute eine gravierende Verschlechterung gerade auch für Frauen in finanziell schwierigen Situationen, wunderte sich Trendl: "Es ist überraschend, gerade von einer Sozialdemokratin und Frauenpolitikerin diesen Vorschlag zu hören."

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  2. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  3. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  4. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  5. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  6. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  7. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  8. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  9. Lebenslänglich für zwei Menschen
  10. Warum Linke weniger glücklich sind als Konservative






Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  13. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz