
Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Benedikt XVI. hat sich am Mittwoch erstmals öffentlich selbst zur «Vatileaks»-Affäre über die Weitergabe seiner vertraulichen Dokumente geäußert. Dabei sprach er gegen Ende der Generalaudienz auf dem Petersplatz seinen engsten Mitarbeitern sein Vertrauen aus. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) dokumentiert die Worte des Papstes in eigener Übersetzung:
„Die Ereignisse, die in diesen Tagen die Kurie und meine Mitarbeiter betreffend passiert sind, haben mein Herz mit Traurigkeit erfüllt.
Aber die feste Überzeugung wurde nie getrübt, dass - trotz der Schwäche des Menschen, der Schwierigkeiten und der Prüfungen - die Kirche vom Heiligen Geist geführt wird und dass der Herr seine Hilfe niemals fehlen lassen wird, um sie auf ihrem Weg zu unterstützen.
Allerdings haben sich Unterstellungen multipliziert - von einigen Medien erweitert - die völlig unbegründet waren und weit über die Fakten hinausgehen. Sie haben ein Bild vom Heiligen Stuhl vermittelt, das nicht der Realität entspricht.
Ich möchte deswegen mein Vertrauen und meine Ermutigung gegenüber meinen engsten Mitarbeitern erneuern und gegenüber allen, die mir täglich mit Treue, Opferbereitschaft und in Stille helfen, mein Amt auszuführen.
(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
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