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| ![]() Ukraine: Verhältnis zwischen Unierten und Orthodoxen belastet29. Mai 2012 in Aktuelles, 28 Lesermeinungen Die russisch-orthodoxe Kirche soll sich zu ihren Verstrickungen in die Verfolgungen der Stalin-Ära bekennen, fordert der griechisch-katholische Großerzbischof von Kiew. Kiew (kath.net/CWN/jg) Im Jahr 1946 wurde die griechisch-katholische Kirche auf sowjetischen Druck hin auf dem Konzil von Lemberg verboten, weil sie angeblich Moskau gegenüber feindlich eingestellt und vom Vatikan gesteuert sei. Priester und Bischöfe kamen ins Gefängnis oder Arbeitslager, aus denen viele nicht mehr zurückkehrten. Mehr als 2.270 Pfarren wurden aufgelöst, ihr Eigentum der Russisch-orthodoxen Kirche zugeschlagen. Die griechisch-katholische Kirche in der Ukraine überlebte die Sowjetherrschaft im Untergrund. Der Umstand, dass es bis heute nicht einmal eine symbolische Geste der Versöhnung gebe, belaste das Verhältnis zwischen den beiden Konfessionen, sagte Sewtschuk. Die Fähigkeit um Entschuldigung zu bitten ist Zeichen eines lebendigen christlichen Gewissens und eine Vorbedingung für die sogenannte Heilung der Erinnerung, sagte der Kiewer Großerzbischof wörtlich gegenüber dem Online-Nachrichtendienst AsiaNews. Der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche gehören etwa 5,5 Millionen Mitglieder an. Sie hat ihren Schwerpunkt im Westen des Landes. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuUkraine
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