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Entflechtung von Staat und Kirche tut der Kirche gut10. Mai 2012 in Interview, 37 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Frank Mazny ist seit 2009 in der Piratenpartei und hat die Plattform Christen in der Piratenpartei gegründet. Im KATH.NET-Interview spricht er über sein Engagement in der in jüngster Zeit sehr erfolgreichen Partei. Von Johannes Graf.
Hagen (kath.net/jg) An der Piratenpartei gefällt ihm besonders das Mitmach-Prinzip und die Idee, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger politische Ideen selbst umsetzen sollen. Eine Entflechtung von Kirche und Staat könnte auch der Kirche im Sinne der von Papst Benedikt XVI. geforderten Entweltlichung gut tun, sagt Frank Mazny im Interview. Er bittet um den Hinweis, dass er kein offizieller Sprecher der Piratenpartei ist, sondern nur für sich und die Gruppe Christen in der Piratenpartei spricht. kath.net: Du bist bereits seit 2009 Mitglied der Piratenpartei. Warum engagierst Du Dich gerade dort?
Frank Mazny: Parteipolitik war früher nie mein Ding, weil mir keine der etablierten Parteien zusagte und ich immer mehr den Eindruck gewann, dass es bei allen nur noch um Machterhalt und Pöstchenverschieberei geht. Zudem fühlte ich mich als jemand der von Kindesbeinen an Computern benutzte und dem das Internet im Alltag unentbehrlich geworden ist, weder richtig verstanden noch angemessen behandelt. Zu den Europawahlen 2009 hörte ich zum ersten Mal von der Piratenpartei und mir war schnell klar, dass ich mich mit den meisten Zielen und vor allem der Arbeitsweise identifizieren kann. Mir gefällt in erster Linie das Mitmach-Prinzip und die Idee, dass wir Bürgerinnen und Bürger unsere Vor-stellungen von Politik selbst in die Hand nehmen, und die Partei vom Ideal der Basisdemokratie getragen wird. So können alle, die bereit sind sich zu engagieren, neue Ideen in das Programm der Partei einbringen. Das scheint mir ein guter Weg zu sein. kath.net: Was ist der Zusammenschluss "Christen in der Piratenpartei"? Welche Ziele verfolgt er? Frank Mazny: Wir sind ein ökumenischer Zusammen-schluss von Christinnen und Christen innerhalb der Piratenpartei Deutschland. Was unsere genauen Ziele angeht muss ich gestehen, dass wir die noch nicht bis ins Detail besprochen haben. Ein wichtiger Punkt ist sicherlich, dass wir uns und die jeweilige Denomination der anderen besser kennenlernen wollen, auch um vielleicht gar nicht als solche wahrgenommene Vorurteile abzubauen. Auch innerparteilich könnte der Abbau von Vorurteilen oder schlichtweg Unwissenheit ein Thema sein. Genaues ist aber noch nicht geplant. Ebenso würde ich es als unsere Aufgabe ansehen, explizit unter Christen außerhalb der Partei für unsere Ziele zu werben und Aufklärungsarbeit zu leisten. Zumindest weiß ich von vielen Christen, die den Piraten grundsätzlich positiv gegenüberstehen, aber bei einigen Themen Vorbehalte haben. Ich denke durch die gemeinsame Ebene des Glaubens, haben wir dafür bessere Grundvoraussetzungen als andere Piratinnen und Piraten. Alles weitere wird sich zeigen. kath.net: Warum nennt Ihr Euch "Piraten"? Piraterie ist ja nicht unbedingt mit christlichen Moralvorstellungen vereinbar. 
Frank Mazny: Dazu sollte man wissen, dass die Piraten-parteien eine internationale Bewegung sind, die ihren Anfang 2006 in Schweden nahm, woher auch der Name stammt. Dort verwendete die Musik- und Filmindustrie den Begriff "Piraten" gegen Menschen, die aus ihrer Sicht illegale Tauschbörsen im Internet betrieben, um sie besonders negativ darzustellen. Da die Reformierung des Urheberrechts eines der Kernthemen der Schweden war, benannte sie sich selbstironisch "Piratpartiet" - Piraten-partei. Wie in anderen Ländern hat die deutsche Piraten-partei diesen Namen übernommen. Ich persönlich sehe die Bezeichnung "Pirat" als Synonym für Bürgerinnen und Bürger, die den Staat kritisch beobachten und sowohl mehr Transparenz als auch mehr Beteiligung fordern. kath.net: Viele Christen haben mit einigen Punkten des Parteiprogrammes große Schwierigkeiten. Das betrifft zum Beispiel die Familienpolitik. Hier setzt sich die Piratenpartei für Gender-Mainstreaming und eine Gleichstellung eingetragener Partnerschaften mit der Ehe ein. Eingetragene Partnerschaften sollen auch für mehr als zwei Personen möglich sein. Wie ist das mit einem christlichen Verständnis von Mann und Frau, von Ehe und Familie vereinbar? Frank Mazny: Die Beantwortung dieser Fragen in ihrer Gesamtheit würde für eine abendfüllende Diskussion ausreichen, deshalb will ich mich auf ein paar grund-legende Gedanken dazu beschränken. Der Staat muss zwar eine unbedingte Religionsfreiheit garantieren und sie schützen, er ist aber nicht dazu da, das Lebensmodell einer bestimmten Religion zu bevorzugen. Aus dieser Perspektive heraus muss der Staat zum Beispiel, wenn er den eingetragenen Lebenspartnerschaften die gleichen Pflichten wie Eheleuten auferlegt, auch dafür Sorge tragen, dass sie die gleichen Rechte haben. Dadurch wird das Ansehen der Ehe nicht geschmälert, und sie wird auch weiterhin das gängigste Modell für die Lebensführung bleiben. Ein paar Zahlen: in Deutschland wurden alleine im Jahr 2010 382.055 Ehen geschlossen, denen insgesamt 19.000 eingetragene Lebenspartner-schaften gegenüberstehen. Eine Entscheidung für ein Leben mit Jesus und die Beachtung der christlichen Werte, auch für Ehe und Familie, ergeben sich aus einer individuellen Entscheidung. Das kann man nicht durch Gesetze, Verordnungen oder gar durch ein Parteiprogramm vorschreiben. kath.net: Im Grundsatzprogramm kommt Religion nur unter dem Titel "Trennung von Staat und Kirche" im Bereich "Vielfalt in der Gesellschaft" vor. In den drei Absätzen, die dem Thema gewidmet sind, wird vor allem die Aufhebung bestehender Privilegien der christlichen Kirchen gefordert. Auch die Übertragung von Aufgaben in staatlichen Einrichtungen und beim Betrieb von sozialen Einrichtungen an Kirchen soll abgeschafft werden. Nun bekennen sich derzeit ca. 60 Prozent der Deutschen zu den christlichen Kirchen. Das Christentum hat die Kultur Deutschlands in fast allen Bereichen maßgeblich geprägt und zum Beispiel die ersten Schulen und sozialen Einrichtungen gegründet. Das alles sieht danach aus, als wolle die Piratenpartei die Kirchen aus dem öffentlichen Leben möglichst zurückdrängen. Eine positive Wertschätzung der Religion ist nicht zu finden. Wie stehst Du dazu? Frank Mazny: Leistungen, die auf Grund des verfassungsrechtlichen Subsidiaritätsprinzips erfolgen, können nicht insgesamt einfach so abgeschafft werden. Das wäre auch nicht sinnvoll, da der Staat ja aus gutem Grund bestimmte Aufgaben an kirchliche Träger abgeben hat. Die Piratenpartei hält insbesondere das Grundgesetz hoch, deshalb wird sie sich auch daran halten. Sollte unser Grundsatzprogramm in diesem Punkt zu ungenau sein, oder tatsächlich im Widerspruch zum Grundgesetz stehen, muss das natürlich nachgebessert werden. Trotzdem sollten Zahlungen des Staates an Kirchen und auch der Einzug der Kirchensteuer kritisch überprüft werden, da meiner Meinung nach auch die Kirchen selbst davon profitieren können. An dieser Stelle will ich aus der Rede von Papst Benedikt XVI. in Freiburg zitieren: "Die Säkularisierungen sei es die Enteignung von Kirchengütern, sei es die Streichung von Privilegien oder ähnliches bedeuteten nämlich jedes Mal eine tiefgreifende Entweltlichung der Kirche, die sich ja dabei gleichsam ihres weltlichen Reichtums entblößte und wieder ganz ihre weltliche Armut annahm. [ ... ] Die geschichtlichen Beispiele zeigen: Das missionarische Zeugnis der entweltlichten Kirche tritt klarer zutage. Die von ihrer materiellen und politischen Last befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein. Sie kann ihre Berufung zum Dienst der Anbetung Gottes und zum Dienst des Nächsten wieder unbefangener leben." (Quelle) Der von der Piratenpartei geforderte Abbau von Zahlungen ist also keine Aussage über eine Wert- oder Geringschätzung einer Religion, sondern ergibt sich schlicht aus unserem Verständnis dessen, welche Aufgaben ein säkularer Staat haben sollte. Ich selbst würde eine größtmögliche Entflechtung von Kirche und Staat begrüßen, weil ich als Katholik der Meinung bin, dass die deutsche Kirche viel zu bürokratisiert ist und sich dadurch selbst vieler Möglichkeiten beraubt. Oder auch anders gefragt: muss ein Bischof wirklich 6.000 Euro oder mehr im Monat bekommen? Ich würde mir wünschen, dass sich durch die radikalen Forderungen der Piratenpartei auch eine innerkirchliche Diskussion darüber ergibt, welche Zahlungen des Staates notwendig sind, und welche vielleicht nur ein finanzielles Kissen zum Ausruhen darstellen. kath.net: Die Piratenpartei fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle. Steht das nicht im Widerspruch zum Prinzip der Subsidiarität, d.h. dass jeder zunächst für sich selbst verantwortlich ist und erst in zweiter Linie die Gemeinschaft? Frank Mazny: Die Bundesrepublik Deutschland bekennt sich zum Sozialstaat, dazu zähle ich im weitesten Sinne auch den Länderfinanzausgleich und den Solidarpakt. Hauptsächlich ist aber mit dem Sozialstaat unser soziales Netz verbunden, das es auch Menschen ohne Arbeit ermöglichen soll, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Soweit die Theorie, in der Realität sind Menschen ohne Arbeit jedoch einer oftmals entwürdigenden Maschinerie ausgesetzt, die mit dem 1. Artikel im Grundgesetz nicht vereinbar ist. Einige der größten Fehler im System sind der Anspruch und das Versprechen auf Vollarbeit, die in der heutigen Zeit einfach nicht mehr zu erfüllen sind. Die derzeitige, rein auf die Erwerbsarbeit fixierte Gesellschaft, ist aufgrund steigender Produktivität und Automati-sierung nicht mehr in der Lage, jedem Menschen Arbeit zu geben. Das Ergebnis dieser realitätsfernen Politik sind Dumpinglöhne, menschenunwürdige Ein-Euro-Jobs ohne Aussicht auf eine Festeinstellung, diskriminierende Diskussionen über Leistungsempfänger und eine sich immer weiter öffnende Kluft zwischen Wohlhabenden und denen, die in Armut leben. Deshalb fordert die Piratenpartei, übrigens im Einklang mit katholische Gewerkschaften und Sozialverbänden wie der KAB, BDKJ oder die CAJ ein bedingungsloses Grundeinkommen. Aus christlicher Sicht ist der Wert eines Menschen nicht von seinem Stand und der Position in einer Erwerbsarbeitsgesellschaft abhängig, sondern allein von seiner Würde vor Gott. Ein Grundeinkommen schafft die Grundlage für jeden Menschen, eine Arbeit seiner Wahl im Sinne des befreiten Tätigwerdens aufzunehmen. Insofern würde ein BGE auch für die Kirchen und ihre Arbeit mit Ehrenamtlichen von Vorteil sein, denn jemand der sozial abgesichert ist wird eher eine gering bezahlte oder unbezahlte Aufgabe in der Gemeinde übernehmen. Ich sehe das BGE deshalb als wichtigen Baustein für die Umsetzung eines christlichen Menschenbildes in unserer Gesellschaft. kath.net: Vielen Dank für das Interview. Ihre Meinung dazu? Jetzt auf FACEBOOK mitdiskutieren:
(C) Foto: Frank Mazny
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Lesermeinungen| | Calimero 13. Mai 2012 | | | |
Sonntag, 13.5.2012, 18.00 Uhr;
NRW
@Leibowitz
Herzlichen Glückwunsch! |  0
| | | | | Toribio 13. Mai 2012 | | | | Grüne u. Piraten für Christen wählbar? Darauf gibt es wohl nur eine Antwort: \"Nur dumme Kälber wählen ihren Metzger selber.\"
Es hat hier einige sehr gute Kommentare gegeben, aber einen möchte ich dennoch besonders herausstreichen:
\"Und bitte finden Sie für mich noch einen einzigen der Abschnitte, in dem man das Gefühl haben könnte: Hier spricht ein Christ. Nein, nein, der Name Pirat ist sogar sehr treffend: Der Freibeuter, der in einer orientierungslos gewordenen Gesellschaft - das großartige Erbe unserer Parteien, die durchwegs auf marxistischem Gedankengut des 18. und 19. Jhts. basieren - nach Anhängern fischt. Und deren Motto heißt auch nicht: Was ist gut für die Gesellschaft, sondern was ist es für mich. Auf dieser Basis kann aber keine Gesellschaft längerfristig existieren.\"
@ frajo: Gratulation! Der Theologe und Philosoph Wolfram Schrems hat es ganz ähnlich formuliert. |  2
| | | | | Toribio 13. Mai 2012 | | | | Verflechtungen von Kirche u. linken Parteien Schrems: \"Es gibt noch viele andere Beispiele für diese Infiltration marxistischen Denkens u. personellen Verflechtungen von Kirche u. linken Parteien u. Organisationen. Von daher erscheint der Weg in Richtung soziale Service-Organisation nicht unverständlich.
[...] Jetzt ist vieles in der Kirche, das eigentlich nicht dazugehört, aber durch politische und finanzielle Rücksichten künstlich zusammengehalten wird.\"
So kann die Kirche nicht wirken!
Schrems: \"Es bedarf einer Entwirrung und eines Neuanfanges. Dieser wird früher oder später kommen, nämlich wenn die kirchlichen Fassaden eingestürzt sein werden. Dann wird die klein gewordene Kirche eine neue Strahlkraft entfalten - entweder vom Untergrund oder aus einem neuen öffentlichen Selbstbewusstsein. Nicht wenige Katholiken, unter ihnen viele junge aus den Generationen JPII. und BXVI. sind zu diesem Zeugnis bereit.\"
Freimaurer u. Sozialisten haben momentan alles im Würgegriff! |  2
| | | | | Toribio 13. Mai 2012 | | | | Unterminierung der Kirche durch den Marxismus... ... und deren Umwandlung in eine soziale Service-Organisation!
Vielen werden sich noch an den früheren Caritas-Generalsekretär Stefan Wallner erinnern, der Generalsekretär der \"Grünen\" wurde.
Schrems erinnerte auch an das \"Sozialstaat-Volksbegehren\" und schrieb:
\"Sinn u. Zweck des von den Proponenten propagierten Sozialstaates war nicht die Hilfe für Bedürftige, sondern die Umwandlung Österreichs in eine sozialistische Gesellschaft: hohe Steuern, dirigierte Wirtschaft, weitere Schwächung der Familienstrukturen und der privaten unternehmerischen Initiative.\"
Weiterer Stichpunkt: \"Ökumenisches Sozialwort\" - hat mit kath. Soziallehre und vernünftiger Ökonomie wenig zu tun, der sozialistische Einschlag ist unverkennbar, getarnt durch das Nebelwort \"Zivilgesellschaft\".
Zudem: Der Marxismus wurde auch innerkirchlich immer hoffähiger gemacht.
Ausgeburten wie Marx stehen heute Pate hinter mächtigen linken Parteien... s. Fatima! |  2
| | | | | Toribio 13. Mai 2012 | | | | Piratenchristen Dank kath.net weiß ich jetzt auch um diese neue Spezies von Christen Bescheid. Wenn ich mir die Ansichten dieses Herrn so durch den Kopf gehen lasse, scheint mir der Begriff \"Piratenchristen\" absolut passend zu sein, ja habe sogar das Gefühl, dass es wohl viel mehr Piratenchristen gibt als ich bisher geahnt hätte... sind bloß noch nicht alle bei den Piraten... oder sind als Piraten bewusst anderswo unterwegs, vielfach wohl auch in der kath. Kirche.
Was mich nach dem Lesen der Kommentare zuversichtlich stimmt ist, dass die kleine verbliebene Schar aufrichtiger Katholiken die heutige Lage richtig einschätzt und sich nicht mehr täuschen lässt. Insofern ist es vielleicht sogar nur von Vorteil, dass kath.net dieses Interview gebracht hat, gibt es mir doch auch die Gelegenheit, die Mitleser hier auf einen früheren sehr interessanten kath.net-Beitrag aufmerksam zu machen:
http://www.kath.net/detail.php?id=25247
Dieser Gastkommentar von W. Schrems hat es in sich! |  1
| | | | | idefix_DEL 11. Mai 2012 | | | | @Leibowitz Ich habe mich da glaube ich etwas missverständlich ausgedrückt: Ich bestreite nicht, dass man als Christ grundsätzlich auch bei den Piraten Mitglied sein kann. Was ich gemeint habe, war: Das Interview hat - vereinfacht gesagt - zum Thema: Wie vereinbaren Sie als Christ Ihre Mitgliedschaft bei den Piraten, worauf der Interviewte geantwortet hat. Dieses Interview bzw seine Veröffentlichung ist kath.net von manchen verübelt worden; darauf bezog sich meine Replik, es sei doch interessant so etwas zu lesen. |  1
| | | | | 11. Mai 2012 | | | |
Mit der Französischen Revolution wurde nicht die Kirche vom Staat \"getrennt\", sondern der Staat zerstörte die Kirche und wurde dadurch selber zur Quelle der Heilslehre.
Bei der Trennung zwischen Religion und Staat geht es darum das der Staat keine Heilslehre kein Wunderversprechen keine ewige Seligkeit verspricht. In dem man der Kirche mit brutaler Gewalt ihren Platz genommen hat wurde der Staat zur Ersatzreligion wie früher die Häuptlinge welche auch noch Sakral waren. Erst das Christentum TRENNTE das (siehe Römische Kaiser und das aufkommende Christentum).
Trennung von Ideologie und Staat könnte man das auch nennen.
Die Piraten sind nur eine weitere Blockpartei.
Templarii |  1
| | | | | confrater-stefan 11. Mai 2012 | | | | Subsidiarität „Leistungen, die auf Grund des verfassungsrechtlichen Subsidiaritätsprinzips erfolgen, können nicht insgesamt einfach so abgeschafft werden. Das wäre auch nicht sinnvoll, da der Staat ja aus gutem Grund bestimmte Aufgaben an kirchliche Träger abgeben hat.“
Das Subsidiaritätsprinzip regelt, wer zur Erfüllung einer Aufgabe zuständig ist, begründet aber keine Aufgaben. Insofern ist die Aussage wenig sinnhaft. Oder sollte gemeint sein, dass Kompetenzen, die sich aus dem Subsidiaritätsprinzip ergeben, nicht abgegeben werden können? Das würde Sinn machen - allerdings verkennt dann der nächste Satz schon wieder, dass kirchliche Sozialleistungen schon länger existieren als unser Staat. Es ist nicht so, als würde die Kirche auf Weisung staatliche Aufgaben wahrnehmen, der Staat drückt sich vielmehr um Aufgaben herum und ohne die Kirche (Caritas usw.) würde vieles schlicht nicht laufen. Der Staat wird sicherlich nicht jedes christliche Krankenhaus ersetzen, was schließen müsste... |  1
| | | | | confrater-stefan 11. Mai 2012 | | | | Bedingungsloses Grundeinkommen? „Einige der größten Fehler im System sind der Anspruch und das Versprechen auf Vollarbeit, die in der heutigen Zeit einfach nicht mehr zu erfüllen sind.“ Aha. „7 Ihr selbst wisst, wie man uns nachahmen soll. Wir haben bei euch kein unordentliches Leben geführt 8 und bei niemand unser Brot umsonst gegessen; wir haben uns gemüht und geplagt, Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen. 9 Nicht als hätten wir keinen Anspruch auf Unterhalt; wir wollten euch aber ein Beispiel geben, damit ihr uns nachahmen könnt. 10 Denn als wir bei euch waren, haben wir euch die Regel eingeprägt: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen. 11 Wir hören aber, dass einige von euch ein unordentliches Leben führen und alles Mögliche treiben, nur nicht arbeiten. 12 Wir ermahnen sie und gebieten ihnen im Namen Jesu Christi, des Herrn, in Ruhe ihrer Arbeit nachzugehen und ihr selbst verdientes Brot zu essen.“ 2 Thess 3:7-12 |  2
| | | | | bücherwurm 11. Mai 2012 | |  | @Leibowitz, @Anthony und andere: Die Idee, dies im kath.net-FORUM weiterzudiskutieren, ist hervorragend! Hier ist der Link zum neuen Thread, bitte einfach mal was posten, damit die Diskussion einen Anfang finden kann: www.kathnews.com/index.php?page=Thread&threadID=6788 |  1
| | | | | Leibowitz 10. Mai 2012 | | | | @antony Ich denke dieses Thema ist zu umfangreich, um es in den Kommentaren zu diskutieren. Falls du Interesse hast, mach ein Thema im Forum auf und wir können das gerne ausführlicher behandeln. |  0
| | | | | Leibowitz 10. Mai 2012 | | | | @Fröhlich Kath.net ist da als Nachrichtenmagazin nun wirklich nichts anzulasten. Ich habe gefragt, ob sie Interesse an diesem Interview haben und sie haben zugesagt. Natürlich freue ich mich über diesen Artikel, eine Werbung ist es aber nicht. Zudem gibt es bei kath.net auch eine Anzahl von Artikeln, die sich sehr kritisch mit den Piraten beschäftigen. |  1
| | | | | antony 10. Mai 2012 | |  | Grundeinkommen (Forts.) Und: Ist der mehr wert, der z. B. 2000€ ALG bekommt, als der, der von Harz IV lebt? Weil der Staat ihm mehr gibt?
Im übrigen rät Paulus dazu, dass die Menschen von ihrer eigenen Arbeit leben sollen. Klar gibt es Menschen, denen das nicht möglich ist (Krankheit, Arbeitslosigkeit). Aber das bedingungslose Grundeinkommen motiviert nicht gerade dazu. Wie viele werden sich darauf ausruhen - auf Kosten der Allgemeinheit?
Ich dachte, seit dem Scheitern des Kommunismus wäre der Traum ausgeträumt, dass alle Menschen nur darauf warten, dem Kollektiv zu nützen, wenn man sie nur lässt... |  3
| | | | | antony 10. Mai 2012 | |  | Grundeinkommen? Frank Mazny schreibt: \"Aus christlicher Sicht ist der Wert eines Menschen nicht von seinem Stand und der Position in einer Erwerbsarbeitsgesellschaft abhängig, sondern allein von seiner Würde vor Gott.\"
So weit, so richtig. Nur: Warum folgt daraus ein bedingungsloses Grundeinkommen? Soll der Staat den Wert des Menschen vor Gott finanziell zum Ausdruck bringen?
Herr Mazny: Gerade haben Sie doch noch gesagt, dass der Staat sich keine Ansichten einzelner Religionen zu eigen machen soll. Hier dann aber doch?
(Forts.) |  1
| | | | | Leibowitz 10. Mai 2012 | | | | @idefix Ich denke, dass ein Christ prinzipiell in jeder demokratischen Partei, die sich auf Verfassung/Grundgesetz des Staates beruft Mitglied sein kann. Man kann wohl nie zu 100% mit den Zielen einer Partei übereinstimmen, man kann aber schauen, wo sich die meisten Schnittmengen finden lassen. |  1
| | | | | Fröhlich 10. Mai 2012 | |  | warum versucht kath.net zum wiederholten male die piraten mit christentum in verbindung zu bringen? ihr könnt noch 1000 tolle interviews führen, wo irgendein pirat propagieren kann, dass piratenpartei und christentum in einklang zu bringen ist. viele menschen lassen sich da nicht täuschen! |  3
| | | | | idefix_DEL 10. Mai 2012 | | | | @frajo Umso interessanter ist es zu erfahren, wie ein bekennender Christ Mitglied bei den Piraten sein kann. Das heißt jetzt ja nicht, dass man seine Meinung teilt bzw. die Piraten wählt, aber interessant ist es (jedenfalls für mich).
Ich habe auch nichts dagegen,. dass es andere nicht interessiert, ich habe nur etwas dagegen, dass man sich bei kath.net darüber beschwert, dass der Artikel überhaupt erscheint. MIr ist es etwa - um auf einen anderen Artikel Bezug zu nehmen - auch egal, ob in Slowenien emeritierte Erzbischöfe an der Sitzung der Bischofskonferenz teilnehmen, dennoch würde ich mich nicht darüber aufregen, dass es den Artikel auf kath.net gibt; ich lese ihn halt nicht. De wollen dafür andere Leser lesen, so what. |  4
| | | | | 10. Mai 2012 | | | |
Mich persönlich lässt nur die Bezeichnung \"PIRAT\"(... für einen Christen!) frieren! |  2
| | | | | Nyger 10. Mai 2012 | | | |
@Pamphilus
\"By the way: vor diesem Angriff auf die Religionstoleranz habe ich die Piraten gewählt. Werde ich jetzt sicher nicht mehr tun.\"
dito. |  1
| | | | | 10. Mai 2012 | | | | @Pamphilus Zum Thema Christen + Karfreitag + Piraten empfehle ich das Weblog von Frank Mazny (http://www.sanktleibowitz.org/) |  0
| | | | | frajo 10. Mai 2012 | |  | Lieber Idefix, ... die Meinung der \"Piratenchristen\" ungefiltert lesen zu können.
Im Teil zur Familienpolitik steht alles drin, was die Freunde des Totenkopfs für einen Christen unwählbar macht; oder anders ausgedrückt: Was mit der katholischen Lehre unvereinbar ist. Da braucht man keine abendfüllende \"Diskussion\" dazu. Das aber konnte man schon vorher oft genug lesen und ist nichts Neues.
Und bitte finden Sie für mich noch einen einzigen der Abschnitte, in dem man das Gefühl haben könnte: Hier spricht ein Christ. Nein, nein, der Name Pirat ist sogar sehr treffend. Der Freibeuter, der in einer orientierungslos gewordenen Gesellschaft - das großartige Erbe unserer Parteien, die durchwegs auf marxistischem Gedankengut des 18./19. Jhts. basieren - nach Anhängern fischt. Und deren Motto heißt auch nicht: Was ist gut für die Gesellschaft, sondern was ist es für mich. Auf dieser Basis kann aber keine Gesellschaft längerfristig existieren. lg |  4
| | | | | Pamphilus 10. Mai 2012 | | | | Wieso wird Mazny ...nicht nach dem Versuch der Piraten gefragt, per Verfassungsgerichtsantrag gegen das Tanzverbot am Karfreitag vorzugehen? So eine dämlich-dümmliche antireligiöse Provokation, kein Stück besser und harmloser als die Provokationen der \"Pro-NRW\" gegen muslimische Gläubige. Mazny sollte nicht unter Christen für die Piraten, sondern unter Piraten für den Glauben werben. (By the way: vor diesem Angriff auf die Religionstoleranz habe ich die Piraten gewählt. Werde ich jetzt sicher nicht mehr tun.) |  3
| | | | | goegy 10. Mai 2012 | | | |
Bravo \"kath.net\"; es ehrt Sie, wenn Sie nicht nur Meinungen bringen, die aus dem mentalen Windkanal stammen. Danke! |  1
| | | | | Franz2 10. Mai 2012 | | | | wundert mich Die Piraten wollen ja eigentlich die demokratische Mitbestimmung erweitern, also mehr Mitsprache für alle in allem,
und Demokratie geht ja eigentlich mit der katholischen Kirche nicht zusammen. Die ist ja mehr \"monarchistisch\" organisiert. |  0
| | | | | Nyger 10. Mai 2012 | | | | 382000 zu 19000 Bei diesen Zahlen vergleicht Frank Äpfel mit Birnen. Bei den 382000 handelt es sich um Eheschließungen, bei den Lebenspartnerschaften handelt es sich um die Summe aller Partnerschaften. Man müsste also die 19000 Lebenspartnerschaften mit den rund 17,5 Millionen Ehen, die laut Statistik in Deutschland bestehen, ins Verhältnis setzen.
In einem Wort: Um diese Geschichte wird ein unnötiges \"Geschiß\" - wie der Volksmund sagt - gemacht. |  2
| | | | | 10. Mai 2012 | | | | Zu Frank Mazny Frank ist seit vielen Jahren als katholischer Blogger bekannt, man kann sogar sagen, er ist sogar eine Art Ur-Gestein der deutschen Blogger-Szene.
Ich bin sein Jahren regelmäsig auf seinen Weblog(s) und verfolge sein Engagement. Und man merkt, das er es sich nicht leicht macht bei den Piraten, er steht ihnen selber oft sehr kritisch gegenüber.
Es freut mich von ihm hier zu lesen, gibt er doch einen etwas andere Einblick in die Piraten als es die \"übliche\" Presse macht.
Man muss jetzt seine Meinung nicht teilen, aber als gute Demokraten wissen wir ja das eine gute politische Diskussion davon lebt das man unterschiedliche Meinungen hat und auch davon anderen zuzuhören.
Ich danke Frank und kath.net für dieses Interview. |  4
| | | | | andreas2 10. Mai 2012 | | | | Bemerkenswert 1. CIDP erfährt unter nicht-piratigen Glaubensbrüdern ebensoviel Gegenwind wie unter nicht-christlichen Piraten
2. Der Name \"Piraten\" trägt genau soviel christliches im Namen, wie etwa die CDU. (wenn man diese durchsiebt).
3. Im übrigen hat man die Seeräuber schon immer als Antichristlich bezeichnet. Ändert aber nichts daran, dass es falsch war/ist. Genau so falsch mE wie militärische Geistliche. |  1
| | | | | 10. Mai 2012 | | | | Kein Wunder das Christen sich bei den \"Piraten\" wohlfüllen, denn diese wird ja von den \"Amtskirch des deutschsprachigen Raumes geduldet und vor allem nicht so wie die \"Christen Partei Österreichs\" wegen ihres christlichen Programms, siehe Lebenschutz von der natürlichen Empfängnis bis zum natürlichen Tot, Ehe nur zwischen Mann und Frau usw. usw. massivst bekämpft. Wie also kann eine christliche Politik entstehen wenn die im Parlament vertretenen Parteien von der \"Amtiskirche\" hofiert werden, aber alles andere als christlich Wirken? Also gibt es ja fasst keinen anderen Weg als sich eine Partei zu suchen die von der Kirche nicht bekämpft wird und dort versuchen christliche Werte zu vertreten, es ginge ja auch eine Kommunistische Parte. Denn bei der SPÖ, ÖVP, FPÖ usw. gelingt das ja nur in Wahlzeiten. Ach ja dies ist die Sicht eines Österreichers
Gott zum Gruße |  2
| | | | | Markus-NRW 10. Mai 2012 | | | |
Was sich hier auch wieder deutlich zeigt ist die Plan- und Orientierungslosigkeit der Piraten. Sätze wie \" Genaues ist aber noch nicht geplant.\" und vergleichbares,gehören zum Bestandteil jedes Interviews. Improvisation ist eigentlich nicht schlecht, aber zu allen relevanten Themen sich erst noch finden zu wollen zeigt nicht gerade planhaftes handeln. Die Piraten sollte man nicht aus den Augen verlieren und gucken, wie sie sich tatsächlich in Zukunft positionieren. |  5
| | | | | 10. Mai 2012 | | | | Mut zeigen! Ich stehe den Piraten äußerst ablehnend gegenüber.
Aber ich erkenne doch den persönlichen Mut an, die der Katholik (welcher innerkirchlichen Richtung wohl?) an den Tag legt, sich innerhalb dieser Partei zu positionieren.
Es wird Herrn Mazny, sofern es ihm ein echtes Anliegen ist (und nicht nur dem Stimmenfang dient), den Christen in dieser Partei mehr Geltung zu verschaffen, noch mancher Kampf mit seinen Parteikollegen bevorstehen.
Und: Wie wird er reagieren, wenn eine stabile und dauerhafte Einbindung dieser christlichen Gruppe durch sie unterlaufen wird?
Würde er in diesem Fall dann trotzdem \"Pirat\" bleiben oder auch hier Mut zeigen, seinem katholischen Glauben zu folgen und diese Partei zu verlassen?
Denn im Grunde ist die Piratenpartei in ihrer jetzigen Form kaum attraktiv für einen wirklich Glaubenden. |  4
| | | | | Der Gärtner 10. Mai 2012 | |  | BGE Also so ganz am Schluß des Textes hätten mich noch zwei kurze Fragen brennend interessiert:
Wie hoch soll dieses Grundeinkommen sein?
Wer zahlt dies wovon für die 82 Mio. Bürger?
Dazu kommt noch die Frage, ob dann wohl noch jemand die vielen nicht so angenehmen Arbeiten übernimmt, oder ob wir dann endgültig zum Weltsozialamt werden sollen? Die Produktivität wäre dann wahrscheinlich schnell unterhalb der in der DDR. Dort galt ja im Prinzip ähnliches, nur dass man dort noch auf der Arbeit zu erscheinen hatte, unabhängig davon, ob es dort auch etwas produktives zu tun gab.
Falsches Weltbild.
Falsches Menschenbild. |  4
| | | | | Stephaninus 10. Mai 2012 | | | | Danke kath.net Im Gegensatz zu meinen Vorpostern finde ich es gut, dass kath.net hier einen Piraten explizit zur Thematik Piraten und Religion befragt. Das bekommt man sonst wenig geboten. Die Position der Piraten diesbzgl. (und in vielen anderen Punkten) teile ich nicht, finde aber die Argumentation von Herrn Mazny differenziert. |  7
| | | | | Gembloux 10. Mai 2012 | | | | Journalistische Freiheit Ich bin selbst ein Gegner der Piratenpartei, finde es aber sehr gut, dass kath.net diesen Artikel gebracht hat und es so möglich macht, auch kontrovers zu diskutieren. Bitte nicht den Überbringer der Nachricht verurteilen, sondern sich sachlich mit den Argumenten von Frank Mazny auseinandersetzen. Zum Beispiel mit dieser fragwürdigen Aussage: \"Aus dieser Perspektive heraus muss der Staat zum Beispiel, wenn er den eingetragenen Lebenspartnerschaften die gleichen Pflichten wie Eheleuten auferlegt, auch dafür Sorge tragen, dass sie die gleichen Rechte haben.\" Wo bleibt hier der Kommentator, der dieses Argument entlarvt? |  4
| | | | | idefix_DEL 10. Mai 2012 | | | | @frajo, @BergKarmel Ich möchte im Gegenteil kath.net ausdrücklich dafür danken, dass man die Möglichkeit bekommt die Meinung der \"Piratenchristen\" ungefiltert lesen zu können. Aber die eigenen Vorurteile lassen sich natürlich besser pflegen, wenn man dem Anderen nicht zuhören (bzw. \"zulesen\") muss. |  4
| | | | | 10. Mai 2012 | | | | Muss sich denn... ...wirklich auch kath.net daran beteiligen, diese planlose Nullpartei medial hochzujubeln??? |  7
| | | | | Dismas 10. Mai 2012 | |  | Klares NEIN zu diesen \"Piraten\" Der Name \"Piraten\" stößt mich nach wie vor ab. Aber vielmehr die Inhalte: Die Aussagen zur Familienpolitik haben nichts Christliches. Warum brauchts dann die Gruppe \"Christen in der Piratenpartei\" wenn man keine christlichen Prinzipien, sondern nur den \"Mainstream\" wie alle Parteien in diesen wichtige Fragen vertreten will!! Die Ehe ist keine christliche \"Erfindung\", auch Nichtchristen heiraten(!). Eine \"Homo-Ehe\" ist gesellschaftlich ein \"Null-Summen\" Spiel. Warum soll man diese \"Partnerschaft\" mit dem Ehebegriff bezeichnen, dieser wird dadurch unerträglich entwertet und verdreht. |  7
| | | | | frajo 10. Mai 2012 | |  | Sonderbar! Wird kath-net zu einem Sprachrohr von Piraten? |  6
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