Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  11. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  12. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen steht an Israels Seite

23. April 2012 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


48 Prozent sehen im Iran Bedrohung für den Weltfrieden, nur 18 Prozent in Israel


Berlin/Jerusalem (kath.net/idea) Die deutliche Mehrheit der Deutschen steht an der Seite Israels. Das ist das Ergebnis einer von der „Welt am Sonntag“ in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage. Demnach teilt die Mehrheit der Deutschen nicht die Meinung von Literaturnobelpreisträger Günter Grass, wonach Israel von Deutschen nicht kritisiert werden könne. Sie wenden sich ebenfalls gegen Grass’ These, dass die eigentliche Gefahr für den Weltfrieden von Israel und nicht etwa vom Iran ausgehe. 75 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger vertreten die Ansicht, Israel und seine Politik könne in Deutschland prinzipiell genauso kritisiert werden wie andere Länder, diesbezüglich gäbe es keine Tabus. Allein unter Anhängern der Linkspartei findet die Tabu-These mit 46 Prozent überdurchschnittliche Unterstützung. Im aktuellen Konflikt zwischen Israel und dem Iran geht nach Ansicht fast jedes zweiten Bundesbürgers (48 Prozent) vom Iran die größere Gefahr für den Frieden aus. Nur jeder Sechste (18 Prozent) sieht den Frieden stärker durch Israel bedroht. Nach Ansicht von 22 Prozent geht die Bedrohung gleichermaßen von beiden Ländern aus. Während unter Linken-Wählern Israel als größere Friedensbedrohung gilt (52 Prozent), sehen die Anhänger aller anderen Parteien das stärkere Gefährdungspotenzial auf Seiten des Irans. Nach Ansicht von 58 Prozent der Befragten geht vom iranischen Atomprogramm eine starke Bedrohung für die Existenz Israels aus.


Netanjahu: Grass hat Aggressor zum Opfer gemacht

Im Interview mit der „Welt am Sonntag“ bezeichnete Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (Jerusalem) die Thesen von Grass als „absurd“ und als „Verleumdung des jüdischen Staates“. Grass hatte in seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ Israel als eigentliche Bedrohung des Weltfriedens dargestellt. Dies sei ein „absoluter Skandal“, erklärte Netanjahu. „Dass dies von einem deutschen Nobelpreisträger kommt und nicht etwa von einem Teenager einer Neo-Nazi-Partei macht es noch empörender.“ Die Zeilen von Grass offenbarten einen „Zusammenbruch des moralischen Urteilsvermögens“. Damit sei eine perfekte moralische Verdrehung geschaffen worden, „in der der Aggressor zum Opfer wird und das Opfer zum Aggressor“. Lobend äußerte sich Netanjahu, „dass es vonseiten deutscher Politiker eine breite Verurteilung gab“. Dennoch sei er besorgt, dass es für solche Aussagen eine zustimmende Unterströmung gibt. Wie Netanjahu sagte, sieht er die größte Bedrohung für den Weltfrieden in der „Kombination eines militanten islamistischen Regimes mit Atomwaffen“. Diese Gefahr bestehe zum einen im Iran, zum anderen in Pakistan, sollten dort die radikalislamischen Taliban die Macht übernehmen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Israel

  1. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  2. Trump macht es möglich! Historischer Nahost-Deal zwischen Israel und Hamas!
  3. Israels Botschaft kritisiert Vatikan-Äußerungen zum 7. Oktober
  4. Vatikan fordert Ende der Spirale aus Hass und Gewalt im Nahen Osten
  5. Christen stehen auf der Seite von Israel!
  6. Geschwister der Gaza-Geiseln: "Wir geben nicht auf"
  7. 'Antisemitisch, verwerflich und völlig lächerlich'
  8. Bedauert Franziskus die Eliminierung eines der schlimmsten Verbrecher des Planeten?
  9. Papst will Angehörige der Hamas-Geiseln treffen
  10. Gaza-Fotografen waren über Anschläge auf Israel vorab informiert






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  11. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  12. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  13. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  14. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz