Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen steht an Israels Seite

23. April 2012 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


48 Prozent sehen im Iran Bedrohung für den Weltfrieden, nur 18 Prozent in Israel


Berlin/Jerusalem (kath.net/idea) Die deutliche Mehrheit der Deutschen steht an der Seite Israels. Das ist das Ergebnis einer von der „Welt am Sonntag“ in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage. Demnach teilt die Mehrheit der Deutschen nicht die Meinung von Literaturnobelpreisträger Günter Grass, wonach Israel von Deutschen nicht kritisiert werden könne. Sie wenden sich ebenfalls gegen Grass’ These, dass die eigentliche Gefahr für den Weltfrieden von Israel und nicht etwa vom Iran ausgehe. 75 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger vertreten die Ansicht, Israel und seine Politik könne in Deutschland prinzipiell genauso kritisiert werden wie andere Länder, diesbezüglich gäbe es keine Tabus. Allein unter Anhängern der Linkspartei findet die Tabu-These mit 46 Prozent überdurchschnittliche Unterstützung. Im aktuellen Konflikt zwischen Israel und dem Iran geht nach Ansicht fast jedes zweiten Bundesbürgers (48 Prozent) vom Iran die größere Gefahr für den Frieden aus. Nur jeder Sechste (18 Prozent) sieht den Frieden stärker durch Israel bedroht. Nach Ansicht von 22 Prozent geht die Bedrohung gleichermaßen von beiden Ländern aus. Während unter Linken-Wählern Israel als größere Friedensbedrohung gilt (52 Prozent), sehen die Anhänger aller anderen Parteien das stärkere Gefährdungspotenzial auf Seiten des Irans. Nach Ansicht von 58 Prozent der Befragten geht vom iranischen Atomprogramm eine starke Bedrohung für die Existenz Israels aus.


Netanjahu: Grass hat Aggressor zum Opfer gemacht

Im Interview mit der „Welt am Sonntag“ bezeichnete Israels Premierminister Benjamin Netanjahu (Jerusalem) die Thesen von Grass als „absurd“ und als „Verleumdung des jüdischen Staates“. Grass hatte in seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ Israel als eigentliche Bedrohung des Weltfriedens dargestellt. Dies sei ein „absoluter Skandal“, erklärte Netanjahu. „Dass dies von einem deutschen Nobelpreisträger kommt und nicht etwa von einem Teenager einer Neo-Nazi-Partei macht es noch empörender.“ Die Zeilen von Grass offenbarten einen „Zusammenbruch des moralischen Urteilsvermögens“. Damit sei eine perfekte moralische Verdrehung geschaffen worden, „in der der Aggressor zum Opfer wird und das Opfer zum Aggressor“. Lobend äußerte sich Netanjahu, „dass es vonseiten deutscher Politiker eine breite Verurteilung gab“. Dennoch sei er besorgt, dass es für solche Aussagen eine zustimmende Unterströmung gibt. Wie Netanjahu sagte, sieht er die größte Bedrohung für den Weltfrieden in der „Kombination eines militanten islamistischen Regimes mit Atomwaffen“. Diese Gefahr bestehe zum einen im Iran, zum anderen in Pakistan, sollten dort die radikalislamischen Taliban die Macht übernehmen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Israel

  1. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  2. Trump macht es möglich! Historischer Nahost-Deal zwischen Israel und Hamas!
  3. Israels Botschaft kritisiert Vatikan-Äußerungen zum 7. Oktober
  4. Vatikan fordert Ende der Spirale aus Hass und Gewalt im Nahen Osten
  5. Christen stehen auf der Seite von Israel!
  6. Geschwister der Gaza-Geiseln: "Wir geben nicht auf"
  7. 'Antisemitisch, verwerflich und völlig lächerlich'
  8. Bedauert Franziskus die Eliminierung eines der schlimmsten Verbrecher des Planeten?
  9. Papst will Angehörige der Hamas-Geiseln treffen
  10. Gaza-Fotografen waren über Anschläge auf Israel vorab informiert






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Ein Frühstück für den Verleugner
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz