Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Voll in die Falle getappt
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks

Vatikanbischof: Österreichs Kirche soll 'kleine Reibereien überwinden'

19. April 2012 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Josef Clemens,Sekretär des Päpstlichen Laienrates: Laienapostolat umfasst mehr als nur Aufgaben im "binnenkirchlichen Raum". Er nannte es im Blick auf Reformgruppen bedauerlich, "wenn Dauerbrenner immer wieder entzündet werden".


Rom-Wien (kath.net/KAP) Die Laien in der Kirche sollen mehr in die Welt hinein wirken und ihr Christentum in den Familien, im Bekanntenkreis und im Beruf erkennbar leben. Das hat der Sekretär des Päpstlichen Laienrates, der aus Deutschland stammende Bischof Josef Clemens, bei einem Treffen mit österreichischen Journalisten in Rom betont. Das Engagement von Laien sei in seinen Ambitionen oft zu sehr "auf den binnenkirchlichen Raum fixiert", ihr Apostolat umfasse aber wesentlich mehr als z.B. Lektorendienst, so der langjährige Sekretär Kardinal Joseph Ratzingers, des jetzigen Papstes Benedikt XVI.

"Ich denke, das Leben eines Christen sollte sich von dem eines Nichtchristen unterscheiden", sagte Clemens, der seit 2003 im Päpstlichen Laienrat Verantwortung trägt. Und das Christsein zeige sich u.a. auch darin, "wenn ein Christ nicht tut, was andere für normal halten", plädierte der Kurienbischof für Grundsatztreue, wenn Anpassung an die Maßstäbe der "Welt" dem christlichen Glauben widerspräche.


"Das Gute weitergeben, das man selbst erfahren hat" ist nach den Worten von Clemens der Kern jeder Mission. Diese solle "ohne Hintergedanken" etwaiger Rekrutierung oder zahlenmäßiger Erfolge erfolgen. "Unsere Arbeit ist eine ausgestreckte Hand, die versucht, das Geschenk des Glaubens zu teilen", so der Kurienbischof zur heute gerade in europäischen Ländern erforderlichen Neuevangelisierung.

Zur Wahrnehmung der katholischen Kirche Österreichs im Vatikan sagte der durch viele Besuche eng mit Österreich verbundene Bischof, der religiöse "Grundwasserspiegel" sei hier wie auch in vielen anderen Ländern unterschiedlich hoch; er habe jedoch etwa in Mariazell oder in Stiften und Klöstern immer wieder das reiche christliche Erbe des Landes eindrucksvoll erfahren. Darauf gelte es sich in Österreichs Kirche auch in schwierigen Zeiten steigenden Priestermangels zu besinnen und "kleine Reibereien zu überwinden". Clemens nannte es im Blick auf Reformgruppen bedauerlich, "wenn Dauerbrenner immer wieder entzündet werden". Besser sei es, die zahlreichen "positive Möglichkeiten" zu sehen, die die Kirche in Österreich nach wie vor habe.

Dem Papst sei es ein Hauptanliegen, den Glauben zu vertiefen und die großen Glaubensfragen anzusprechen, sagte Bischofs Clemens mit Blick auf das Pontifikat Benedikts XVI. Der Papst konzentriere sich somit auf Essenzielles. Auffallend sei, dass die Texte Benedikts großen Respekt auch über die Reihen der Kirche hinaus genössen. Seine Jesusbücher würden auch in politischen Kreisen viel beachtet, so der langjährige Mitarbeiter des früheren Präfekten der Glaubenskongregation.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  2. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  3. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  4. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  6. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  7. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  8. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  9. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  10. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz