Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

Die Kraft der Vergebung ist sicherlich die wichtigste Botschaft

12. April 2012 in Interview, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Jedes menschliche Leben ist nach dem göttlichen Abbild geschaffen, es ist einmalig und wir sollten dafür kämpfen“, sagt Rachel Hendrix, Hauptdarstellerin des Films „October Baby“ im kath.net-Interview - Von Johannes Graf


Franklin (kath.net/jg)
Der abtreibungskritische Spielfilm „October Baby“ hat in den USA überraschend gute Einspielergebnisse. Obwohl er nur in 390 Kinos zu sehen war, erzielte er am Eröffnungswochenende die zweithöchsten Einnahmen je Vorstellung. Alle großen Studios hatten den Film zuvor abgelehnt, die Filmkritikerin der „New York Times“ hatte den Streifen verrissen. Offenbar wegen des Erfolges der ersten Wochen wird der Film ab 13. April in das Programm weiterer Kinos aufgenommen.

„October Baby“ erzählt die Geschichte der Studentin Hannah, die erfährt, dass sie ihre eigene Abtreibung überlebt hat und von Adoptiveltern aufgezogen wurde. Mit einigen Freunden macht sie sich während der Ferien auf die Reise in ihre Vergangenheit. Jon Erwin, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor des Films ist durch einen Vortrag von Gianna Jessen inspiriert worden, den Film zu machen, sagte er gegenüber dem Nachrichtensender FOXNews. Gianna Jessen hat 1977 ihre eigene Abtreibung überlebt und gibt heute weltweit Zeugnis für die Würde und das Lebensrecht der Ungeborenen.


10% des Gewinns, den der Film abwirft, gehen laut Homepage von „October Baby“ an die Stiftung „Every Life is Beautiful“. Die Stiftung verteilt das Geld an Organisationen, die Frauen in Schwangerschaftskonflikten unterstützen, an Adoptionsagenturen und an Einrichtungen zur Waisenbetreuung.

KATH.NET sprach mit der Hauptdarstellerin Rachel Hendrix, die im Film Hannah verkörpert:

Wie ist es zu Ihrer Mitwirkung an dem Film „October Baby“ gekommen?

Rachel: Jon Erwin hat mir das Drehbuch im Januar 2010 geschickt und gesagt, wenn ich die Rolle will, dann habe ich sie. Weil wir schon bei Kurzfilmen und Musikvideos zusammengearbeitet haben, habe ich mich sehr gefreut wieder schauspielerisch tätig werden zu können, besonders in einer so kraftvollen Geschichte wie „October Baby“.

Was war Ihre erste Reaktion als Sie von Hannahs Geschichte gehört haben?

Rachel: Ich dachte, das Drehbuch ist sehr gut geschrieben und hat mich tief bewegt. Deshalb war ich von Anfang an dabei um sie zu spielen.

Was ist Ihrer Ansicht nach die wichtigste Botschaft von „October Baby“?

Rachel: Die Kraft, welche die Vergebung hat, ist sicherlich die wichtigste Botschaft. Ich glaube, Jon (Erwin) und Andy (Erwin) behandeln das Thema mit viel Feingefühl, zeigen aber gleichzeitig wie komplex und schwierig Vergebung in Wirklichkeit ist. Ich habe Hannahs Persönlichkeit mit ihren inneren Konflikten als sehr realistisch empfunden. Menschen, die mit Unversöhnlichkeit zu kämpfen haben, werden sich in ihr wiederfinden. Für mich war es ein sehr ehrliches Portrait.

Welche Szene haben Sie beim Drehen am intensivsten erlebt?

Rachel: Ich erinnere mich besonders an die Szene mit Jasmine Guy (der Krankenschwester), weil jede Aufnahme ungefähr acht Minuten gedauert hat. Das ist sehr lang, wenn man die Natur unseres Dialoges berücksichtigt. Es war intensiv, heiß und emotional. Ich erinnere mich nur, dass mir unangenehm heiß war und ich mich am Boden zerstört gefühlt habe, als wir die Szene aufgenommen haben.

Was denken Sie über Abtreibung?

Rachel: Ich bin für das Leben und wenn die Schwangerschaft das Recht der Mutter auf Leben bedroht, sollte sie wählen können. Ich weiß, dass die Frage nicht schwarz/weiß ist, aber ich weiß auch dass man Mitgefühl mit den Frauen braucht, die unentschlossen sind. Randy Alcorn hat richtig gesagt: Wenn ich eine unverheiratete Frau sehe, die ein Kind trägt, ist meine erste Reaktion Respekt. Ich weiß, dass sie die schnelle Lösung hätte wählen können, ohne dass es jemand erfahren hätte. Aber sie hat sich entschlossen, ein unschuldiges Kind am Leben zu lassen. Jedes menschliche Leben ist nach dem göttlichen Abbild geschaffen, es ist einmalig und wir sollten dafür kämpfen.

Vielen Dank für das Interview.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  2. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  3. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  4. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  5. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  6. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  7. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  8. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  9. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  10. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. Kirche im Verfall
  8. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz