Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Papst: Die Versuchung, Gott aus sich und der Welt zu beseitigen

26. Februar 2012 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Benedikt XVI. bittet um das Gebet für die kommende Exerzitienwoche. In der Fastenzeit folgt der Christ geduldig und demütig dem Herrn, der zu steter Umkehr ruft. Die Bedeutungen von ‚Wüste’. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Die Versuchung, Gott zu beseitigen, alleine in sich und in der Welt für Ordnung zu sorgen und dabei allein auf die eigenen Kräfte zu zählen, ist in der Geschichte des Menschen immer gegeben. Die Fastenzeit ist dagegen eine Zeit, in der der Christ geduldig und demütig jeden Tag dem Herrn folgt und so lernt, sein Leben nicht außerhalb von ihm zu bauen oder so, als ob es ihn nicht gäbe, sondern in ihm und mit ihm, „da er die wahre Quelle des Lebens ist“.

Mit dieser Zusammenfassung des Sinns der Fastenzeit wandte sich Papst Benedikt XVI. am heutigen ersten Fastensonntag in seiner Ansprache vor dem Gebet des Angelus an die zahlreich auf dem Petersplatz versammelten Pilger und Besucher.

Ausgehend vom Evangelium des Sonntags (Mk 1,12-15), welches von dem vierzigtägigen Verbleiben Jesu in der Wüste berichtet, erläuterte Benedikt XVI., dass der Begriff der Wüste verschiedene Bedeutungen habe. Er könne einen Zustand der Verlassenheit und der Einsamkeit meinen, „den Ort der Schwäche des Menschen, wo es keine Stützen und Sicherheiten gibt, wo die Versuchung stärker wird“. „Wüste“ jedoch könne auch einen Ort der Zuflucht bedeuten, wie dies für das Volk Israel nach der Knechtschaft in Ägypten der Fall gewesen sei, an dem die Gegenwart Gottes auf besondere Weise erfahren werden könne.


Jesus sei in der Wüste „vierzig Tage lang geblieben und wurde vom Satan in Versuchung geführt worden“ (vgl. Mk 1,13). Dazu kommentiere der heilige Leo der Große: „Der Herr wollte den Angriff des Versuchers erleiden, um uns mit seiner Hilfe zu verteidigen und mit seinem Beispiel zu lehren“.

Jesus verkünde: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15). Er kündige an, dass in ihm etwas Neues geschehe: „Gott wendet sich an den Menschen auf unerwartete Weise, mit einer einzigartigen und konkreten Nähe, die voller Liebe ist“, so der Papst. Gott werde Mensch und trete in die Welt des Menschen ein, um auf sich die Sünde zu nehmen, „um das Böse zu besiegen und den Menschen in die Welt Gottes zurückzubringen“.

Die Verkündigung jedoch werde von der Aufforderung begleitet, einem derart großen Geschenk zu entsprechen. So lade Jesus ein, umzukehren, Glauben an Gott zu haben, jeden Tag des Lebens zu seinem Willen umzukehren und alles Handeln und Denken auf das Gute auszurichten: "Die Fastenzeit ist ein geeigneter Augenblick, um unsere Beziehung zu Gott zu erneuern und fester zu machen, durch das tägliche Gebet, die Gesten der Buße, die Werke der brüderlichen Liebe".

Zum Schluss seiner Ansprache bat der Papst alle, für die Woche der Exerzitien der Römischen Kurie zu beten, die am heutigen Abend um 18:00 Uhr beginnen wird. Der Exerzitienprediger dieses Jahres ist der Erzbischof von Kinshasa, Laurent Monsengwo Kardinal Pasinya. Die Besinnungstage stehen unter den Thema: „Die Gemeinschaft der Christen mit Gott“ nach dem ersten Johannesbrief.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Von Herzen heiße ich an diesem ersten Fastensonntag alle deutschsprachigen Pilger und Besucher willkommen. Die österliche Bußzeit ist eine Einladung zu Gebet und Umkehr, um zu einer tieferen Erkenntnis Jesu Christi zu gelangen. Sie will uns helfen, den Glauben mit neuem Schwung zu leben und vermehrt die Nächstenliebe zu üben. Dazu leitet uns auch das Wort aus dem Hebräerbrief an, das ich der diesjährigen Botschaft zur Fastenzeit vorangestellt habe: „Laßt uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen" (Hebr 10,24). Gehen wir daher gemeinsam mit dem Herrn den Weg durch diese heiligen vierzig Tage. Er geleitet uns auf sicheren Pfaden.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  26. Februar 2012 
 

Papst: Die Versuchung, Gott aus sich und der Welt zu beseitigen

DANKE DANKE DANKE lieber Papst für diese
klaren Worte.Gott segne unseren Papst.
I Love my Church

HERVORRAGENDER BEITRAG Danke lieber Armin Schwibach.Gott Segne Sie


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz