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Forum Deutscher Katholiken: Aufruf zur Solidarität mit Bischof Zdarsa

18. Februar 2012 in Deutschland, 60 Lesermeinungen
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Der Augsburger Bischof hat in seinem Bistum Wortgottesdienste am Sonntag verboten. Das Forum Deutscher Katholiken sammelt Unterschriften, um den Bischof gegen die Proteste zu unterstützen.


Augsburg (kath.net/PM) Zur Solidarität mit dem Augsburger Bischof Konrad Zdarsa ruft das Forum Deutscher Katholiken auf seiner Website auf: „Bischof Zdarsa hat in seiner Verantwortung für den Glauben in der Diözese verfügt, dass an Sonntagen keine Wortgottesdienste, außer in Krankenhäusern und Altenheimen, stattfinden dürfen. Er hat die Pläne von Gruppen wie der ‚Pfingsterklärer’ durchkreuzt und ist deswegen zum Ziel einer Kampagne geworden. Bischof Zdarsa verdient die Solidarität der Katholiken, die loyal zur Kirche stehen.“

„Die Neuordnung der Pfarreien aufgrund des Priestermangels steht in allen Diözesen Deutschlands an. Es geht darum, Wege zu finden, dass die Gläubigen an den Sonntagen die Eucharistie feiern können und sich nicht mit Wortgottesdiensten begnügen müssen. Damit aber die Priester in immer größer werdenden Pfarrgemeinschaften nicht verheizt werden, müssen geistliche Mittelpunkte geschaffen werden.

Unter dem Vorwand „Die Kirche muss im Ort bleiben“ und mit spektakulären Aktionen wie Menschenketten, die "die Kirche umarmen", wird das eigentliche Ziel, an Sonntagen Wortgottesdienste anstelle einer Eucharistiefeier durchzusetzen, vernebelt. …

Missverständnisse bei Gläubigen gibt es, wenn der Wesensunterschied zwischen einem Wortgottesdienst und einer Eucharistiefeier nicht mehr klar ist.“

Der Aufruf des Forums Deutscher Katholiken mit Möglichkeit zur Unterschrift: www.forum-deutscher-katholiken.de/aktion



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Lesermeinungen

 Fuchsele 22. Februar 2012 

.... bin schon sehr ...

beeindruckt, wie Leute hier (Bodmann, GraueMaus, etc), die mit Sicherheit nicht oder nur seeeehr selten eine Kirche von innen sehen, ihre Beratungen hier anbieten. Wäre besser, wenn sie ihren eigenen Club aufmachen würden und uns hier in Frieden ließen.


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 jabberwocky 20. Februar 2012 

@Vanilia, das ist meine Vorgehensweise:

Ich versuche, wenn es irgend geht, fair mit meinem Gegenüber umzugehen, auch mit einem Gegner, selbst ggf. mit einem Feind. Obwohl die mediale Berichterstattung über die Kirche weitgehend unfair, tendenziös und desinformiert ist, durchsetzt von Lügen, Verdrehungen und Halbwahrheiten, sollten wir uns nicht auf die gleiche Ebene begeben und ein Urteil auf eine Mutmaßung gründen, denke ich.
Ich jedenfalls werde mir erst einmal die Sendung anschauen und dann weitersehen.
Erst, wenn die Sendung nicht paßt, dann plädiere ich dafür, einen sachlichen und qualifizierten Brief an den BR zu schreiben. Es gibt dort auch gute Leute, und einer von diesen erklärte mal bei einem Einkehrtag (habs selbst gehört), daß sachliche Briefe und Mails in der Redaktionsbesprechung ankommen, dort gelesen, ernstgenommen und diskutiert werden.


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 peregrino 20. Februar 2012 
 

@antonia82

Wenn sich ältere Herrschaften bei der Messe lieber an Ihre Jungend im Dorf erinnern, wie Sie das darstellen, dann kann ich auch nicht helfen. Für die meisten gilt aber doch, dass Sie sich am Sonntag des Leidens, Sterbens und Auferstehen Jesu Christi erinnern möchten und das Brot zu seinem Gedächtnis gebrochen haben möchten. Das geht nur mit Priester und nur in der Heiligen Messe. Ich freue mich sehr über unseren Bischof als einen großen Mann der Eucharistie. Daran und an Maria müssen wir uns festmachen (Don Bosco). Die Besitzstandswahrer ihrer Selbstbeweihräucherung aus den Laiengremien, die ihre Kirchenstiftungen nicht mit der ärmeren Nachbarpfarrei teilen mögen und ohnehin lieber Lieder singen und kluge Rede halten, als die Messe feiern, dürfen ruhig aufbegehren. Warum erfüllen sie nicht werktags mit \"niederschwelligen\" Angeboten ihren Missionsauftrag und bieten Bibelteilen für die fahrunwilligen Senioren oder besuchen alte und kranke Pfarreimitglieder? Es gibt so viele Möglichk


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 Vanilia 20. Februar 2012 
 

@jabberwocky: Am Donnerstag wird schon alles gelaufen sein und ausgestrahlt worden sein. Ich frage mich, ob der Bischof von Augsburg das weiß und ob das in kirchlichen Räumen gestattet ist. Any idea?


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 jabberwocky 20. Februar 2012 

@Vanilia, Danke für den Tip

Wenn Ihre Vermutung zutrifft, ist es also umso wichtiger, daß wir Herrn Bischof Zdarsa unterstützen und uns hinter ihn stellen.
Außerdem wäre es ernsthaft in Erwägung zu ziehen, in jenem Fall auch dem BR einen Leserbrief zukommen zu lassen, was von einer solchen Aktion zu halten ist. Ich werde am Donnerstag auf jeden Fall mal beim BR reinschauen.


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 Bastet 20. Februar 2012 

@Vanilia
Ist m.E. schon seltsam. Der dortige Pfarrer, ein ehemal. vehementer Mixagegener, wurde bisher von BF Konrad sehr be- u. gefördert.


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 maria56 20. Februar 2012 
 

Bravo Bischof Zdarsa!

Seine Reaktion spricht mir aus dem Herzen!
Ich selbst wollte sonntags i.d. Hl.Messe gehen wie immer. Familiengottesdienst war angesagt. Dort stand die Gemeindehelferin i. priesterähnl., langen Gewand und hielt den Wortgottesdienst. Viele junge Familien mit Kindern waren da. Man hat die Chance vertan, diese Familien, die sonst eher selten den Gottesdienst besuchen, in eine richtíge \"Eucharistiefeier\" heranzuführen, die ein geweihter Priester feiert, mit Hl. Wandlung usw. Als diese Frau vor dem Altar stand und die Patene mit den konsekrierten Hostien wie ein Priester hochhielt und dann die Hl. Eucharistie verteilte, bat ich Jesus um Vergebung. Ich war außer mir! Niemand schien das zu stören. Auch die älteren Leute nicht. Was noch auffiel: Von einer Bank zur nächsten gingen sämtliche Leute zur Hl. Kommunion - ohne Ausnahme - bis auf mich. Ich konnte es gewissensmäßig nicht fertigbringen. Ich war zu entsetzt! Das war für mich keine Hl. Sonntagsmesse. Das darf nicht so akzieptiert w


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 Philosophus 19. Februar 2012 
 

Richtige Entscheidung!

Wortgottesdienste sind keine wirkliche Alternative für die Heilige Messe. Für Pfarren ohne eigenen Priester, in denen tatsächlich keine Messe am Sonntag möglich ist, könnte bereits Samstags eine Messe für Sonntag gefeiert werden. Die Hl. Messe ist nunmal das Zentrum des christlichen Lebens des Einzelnen und der ganzen Pfarre. Wenn eine regelmäßige Sonntagsmesse nicht mehr möglich ist, dann ist eben die Feier der Messe an einem anderen Tag besser als gar nichts.


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 Hartmut8948 19. Februar 2012 
 

Altar verweigern

Ich muss (!) in einer Pfarrei leben, die zwar Missionskreise hat, aber bischöflichen Gästen wird bei ihren Dankesbesuchen durchaus der Altar zur Zelebration verweigert. Dafür wird den beiden Laientheologinnen zweimal im Monat der Ambo sonntags für die Predigt zur Verfügung gestellt. Verkehrte Welt. Ich wohne nicht in der Diözese Augsburg, aber 50 km östlich davon. Letzteres hat keineswegs zur Auferbauung der Pfarrei, wohl aber zu einem gewaltigen Exodus der Gottesdienstbesucher geführt: Katholische Gesuindschrumpfung hat dies der Diakon genannt. Solch ein neutheologisches Wort muss man sich wohl merken, wenn man heute über die dringend notwendige Neuevangelisierung nachdenkt. Dieses Denkschema ist aber meilenweit von dem entfernt, was der Heilige Vater unter Neuevangelisierung versucht hat, uns nahe zu bringen.


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 newtube 19. Februar 2012 
 

@ Bodmann

Zum Thema \"Verödung der Priester\":
a) ein Priester verödet grundsätzlich, wenn sein sakramentales Priestertum nicht gefragt und an manchen Stellen nicht gewollt ist.
Wer will sein Leben, eine Familie, Kinder, dazu opfern, um ein kirchlich angestellter Bürokrat zu sein, dessen Hauptarbeit nicht das Seelenheil der Gläubigen, sondern die Verbalorgien von Gremien ist?
b) Priestersein ist kein Beruf, sondern eine Berufung. Derjenige, der die Arbeiter für seine Ernte ruft, ist der Herr.
Die Priesterseminare in vielen europäischen Diözesen sind leer. Warum?
An erster Stelle, weil dort orthodoxe und fromme Priester - am schlimmsten romtreue -nicht nur nicht gefragt, sondern auch als ungeeignet entfernt werden.
Warum denn soll der Herr Arbeiter für eine modernistische Ernte senden?
Traditionsgebundene Bischöfe und Orden scheinen wohl Priesterkandidaten zu finden


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 Idemar 19. Februar 2012 
 

Laienpredigt? Nein!

@ antonia82
Unter uns gesagt, ich habe an wortgottesfeiernden Gemeindereferentinnen, Pastoralassistentinnen, Seelsorgehelferinnen und theologisch völlig unbedarften akademischen Laiinnen, welche in Predigten selbstverliebt ständig die Grenzen ihrer Persönlichkeit überschreiten, keinen Bedarf. Wenn zwei oder drei in ihren eigenen Namen beisammen sind, sollen sie einen Frauentreff ausmachen, aber nicht die römisch-katholische Kirche behelligen. Wenn ich auf Frauen treffe, die Rosenkranz beten, bin ich gerne dabei. Aber wenn mir in der Karfreitagsliturgie ein eben aus der Universität entlassenes Frauenzimmer predigt, dass die Kreuzigung Jesu ein historischer, von Gott nicht vorgesehener Zufall gewesen sei, den dieser durch die Auferstehung nachträglich bereinigt habe und ansonsten der Mensch der Sühne nicht bedürfe, weil Gott auf sie nicht angewiesen sei, habe ich von ungeweihten, geistlosen PredigerInnen die Nase voll!


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 M.Schn-Fl 19. Februar 2012 
 

Unterschrift beim Forum

Man kann das Formular auch ausdrucken und es andere zur Unterschrift geben, um es dann an das Forum zrurück zu senden.


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 M.Schn-Fl 19. Februar 2012 
 

Leider werden Wortgottesdienste auch von Priestern gefördert,

die ein andere Kirche wollen.
In meiner Nähe gibt es einen Pfarrverband, in dem regelmässig Wortgottesdienste durch die Gemeinereferentin während des Urlaubs des Pfarrers stattfinden.
Im Bereich der Pfarre wohnen 5 rüstige Ruhestandsgeistliche, die gerne das Messopfer feiern würden und dafür einen Altar suchen. Aber der Pfarrer meint, solch \"römische Priester\" könne er seiner Gemeinde nicht zumuten. Kürzlich sagte mir ein Pfarrer, er würde gerne in den Ruhestand gehen, weil sein Herz keine gute Leistung mehr erbringe. Aber er zögere es immer noch wider hinaus, weil er sonst keinen Altar mehr hätte, an dem er zelebrieren könnte.
@Antonia82
Wer die Messe nur in der heimatlichen Gemütlichkeit ertragen kann, der erhebt sein Herz schon lange nicht mehr, ja der erhebt nicht einmal mehr den Hintern.


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 ironlionzion 19. Februar 2012 

@antonia82

Das gleiche Problem eröffnet sich mir in der Liturgiesprache. Ebenso, wie Menschen das Wunder der Eucharistie und den damit verbundenen Sinn nicht verstehen, so verstehen viele nicht den zusammenführenden Sinn einer gemeinsamen Liturgiesprache. Die Begründung und Motivation hinter beiden Problemen ist das gleiche: Die Faulheit und kleinkariertes Gruppendenken dieser Menschen, der fehlende Wille in größeren Dimensionen zu denken und zu handeln, als über den eigenen Tellerrand. Die Folgen sind Spaltung und Kleinparteien-Denken. Sie FSSPX und \"Pfarrerinitiative\".
Stop the Tribalwar!


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 Kathole 19. Februar 2012 
 

@antonia82

Phantasieren Sie mal bitte nicht! Gerade in Afrika und Lateinamerika würde kein einfacher Katholik die Heilige Eucharistie freiwillig gegen einen Wortgottesdienst eintauschen. Einfache Gläubige auf dem Lande gehen oft stundenlang zu Fuß auf teiweise abenteuerlichen Pfaden, um an einer Heiligen Messe teilnehmen zu können. Privatleute mit eigenen Autos gibt es durchgängig nur in der Oberschicht. Schon die relativ schmale Mittelschicht ist nur teilweise motorisiert. Ein dichtes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es nur in den Großstädten. Auf dem Lande sind Verkehrswege in der Regenzeit zudem oft überhaupt nicht passierbar, von der wasserstandsabhängigen Zugänglichkeit von Dorfgemeinschaften im Regenwald über Flußläufe gar nicht zu reden. Wen wundert vor diesem Hintergrund, daß abgelegene Dorfgemeinschaften gar keine Möglichkeit zur regelmäßigen sonntäglichen Eucharistiefeier haben, und sich unter diesen Umständen sonntags wenigstens zu einer Liturgie des Wortes versammeln?


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 frajo 19. Februar 2012 

@antonia82

Sie haben das Problem sehr gut angesprochen. Warum sollte ich 12 km weit zur nächsten Hl. Messe fahren, wo es doch in unserem oder dem benachbaren Dorf/Ort auch eine gibt. Da haben Sie 100 %ig recht. Wozu spazieren fahren! Also muß man das den Leuten richtig erklären.

Ein Stück Brot kann ich dort wie da kriegen. Wo die Leute so etwas sagen hat man ihnen leider nicht mitgeteilt, daß von so einem Stück Brot (dort) so mancher oder manche 20, 30 oder mehr Jahre ausschließlich gelebt habt (Bruder Klaus, Resl von Konnersreuth, etliche weitere), während man vom Brot hier bald an Skorbut sterben würde. Daß so mancher Laie einen guten Eucharistievorsteher abgeben würde bezweifle ich nicht, ähnliches gilt aber auch für den Bundespräsidenten oder einen Amtsrichter. Alle diese müssen bestimmte Kriterien erfüllen. lg


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 Papistenfan 19. Februar 2012 
 

Gezielte Förderung von Wortgottesdiensten!

Leider stimmt es, das Wortgottesdienste in verschiedenen Diözesen gezielt gefördert werden. In meiner Pfarrgemeinde gibt es sogar zwei Priester im Ruhestand, die gerne zelebrieren würden. Die Frau Gemeindeleiterin will aber selber zelebrieren. Ergo: keine Messe, sondern eine simulierte Messe (Wortgottesdienst mit Kommunionfeier)! Und das schon seit Jahr. Höchste Zeit, dass die Herren Bischöfe einschreiten! Danke!


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 antonia82 19. Februar 2012 
 

\'gibt es ein Problem

iIn vielen Ländern ist es Normal, dass sehr viele Wortgottesdienste gefeiert werden und dass eine Eucharistiefeier nur selten stattfindet, schauen sie sich doch mal in der Welt um und lesen Sie die Berichte aus Afrika, aus Lateinamerika usw. und hören Sie sich die Berichte von Gläubigen Menschen dort an. Aber hier in Deutschland muss alles an der Eucharstie ausgerichtet sein. Das \"Für die Eucharistie darf mir kein Weg zu weit sein\" kann heute nicht mehr gelten, weil es zwar viele Möglichkeiten gibt, mobil zu sein, aber da Glaube wird mehr und mehr als Privatsache gesehen. Ich kenne Gemeinden, da wurde ein Fahrdienst organisiert und nach drei Monaten mangels Nachfrage wieder eingestellt, weil gerade die älteren Menschen sagen, sie möchten zwar an der Eucharistiefeier teilnehmen, aber nicht in der 12 km entfernten Hauptkirche, sondern in ihrer kleinen Kirche am Ort. Es hat auch was mit Heimatverbundenheit und Erinnerungen zu tun.
Ich bleibe dabei, es ist eine absolut falsche Ents


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 M.Schn-Fl 18. Februar 2012 
 

@Bodman, das ist ja rührend,

daß ein \"ganz einfacher Mann\" so etwas sagt. Von ganz einfachen Menschen kann man viel Weisheit hören, daß heisst aber nicht, dass alle \"Einfachen\" auch einfach und weise sind.
Ich teile mit Ihnen die Sorge um die \"flächenmäßige Verödung von Priestern\".
Das sehe ich allerdings dals Folge, daß eine gewisse Theologie den Menschen über Jahrzehnten das Verständnis, was Kirche ist, so gründlich ausgetrieben haben, dass die Mehrzahl der heutigen Theologen kaum noch einen Kirchenbegriff haben, wie er sich aus der apostolischen Tradition entwickelt hat. Und dabei ist auch das Bild des Priesters unscharf und kaum noch erkennbar geworden. Und das lässt sich nicht mit administrativen oder strukturellen Massnahmen beheben oder gar dadurch, dass man das Prietertum \"aus Not\" breit verteilt und \"billiger\" macht.


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 Dottrina 18. Februar 2012 
 

Ich habe

bereits gestern unterschrieben. Für dieses Vorgehen hat Bischof Zdarsa meine Achtung. Wenn er noch das Schreibverbot für Pfr. Oblinger aufheben würde....... Trotzdem, danke Bischof Zdarsa.


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 a.t.m 18. Februar 2012 

Liebe M.SchnFl

Ich lebe auf dem Lande, aber zumindest dort wo ich lebe, gibt es einen Priester in Altersruhe der nur deshalb die Heilige Messe in der Kirche nicht zelebrieren darf, weil die Pastoralassistentin fordert 2 mal die Woche einen nur \"Wortgottesdienst\" zu feiern. Und leider ist dieser Priester kein Einzelfall.

Gott zum Gruße


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 messial 18. Februar 2012 
 

wort-gottes-feier = wie einkaufen im supermarkt , aber in der leergutabteilung . zum sonntag gehört die hl.messe , also die EUCHARISTIE ! ein vom herrn gewünschtes und geschenktes sakrament . GOTT wir danken DIR für so einen wunderbaren Bischof !!!


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 ironlionzion 18. Februar 2012 

@kathi

Weltweit haben wir keine Priesternot. Man kann Missionare aus Afrika oder Südamerika und sogar Polen ins deutsche Ländle beordern. Es spricht aber für sich, dass die Typen von der \"Pfarrerinitiative\" eben das nicht haben wollen.


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 newtube 18. Februar 2012 
 

@ Bodenlose: Klerikalisierung der Laien & Laisierung der Kleriker

1) Und die Bemerkung des simplen Mannes im \"Konradsblatt\" lassen Sie einfach so unwidersprochen
2) Ich nehme an - da man sich hier völlig im Bereich des Impliziten bewegt - daß der einfache Mann unter \"möglichen, naheliegenden Lösungsmöglichkeiten\" die altbekannten Rezepte: Abschaffung des priesterlichen Zölibats, das Priestertum der Frau, die Ordination von \'viri probati\', der Diakonat der Frau etc.etc. meint.
3) In seiner \"Einfachheit\" versteht der gute Mann nicht, warum diese, nach seinem begrenzten Verständnishorizont, sich als \"Lösungsmöglichkeiten\" anbietenden Alternativen von der Kirche nicht aufgegriffen und von ihr auch nicht als Lösungsmöglichkeiten begriffen werden.
4) Kennen Sie den guten Mann persönlich, Bodenloser? Denn, wenn nicht, stellt sich doch die Frage, wie Sie all das ausschließen können, was Sie zu seiner Person ausgeschlossen haben, nicht einmal unter Verwendung des relativierenden \"angeblich\".
5) Gotteslästeru


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 Bodmann 18. Februar 2012 
 

@M.Schn-FI begeisterte Laien ?? (2)

Nun kann man diese Aussage werten , wie man will.Mich jedenfalls hat sie beeindruckt und nachdenklich gemacht.Ich schreibe der Kirche sicherlich nicht vor, was sie beim Thema Priesterberufungen zu tun hat.Und wenn sie meint ,daß die gegenwärtige Praxis der Priesteraquirierung in Ordnung ist,dann soll es auch so sein. Nur eines möchte ich nicht hören. Dieses Gejammere über zu wenig Priesternachwuchs,vor allem, wenn es noch mit einer subtilen Schuldzuweisung an die Gläubigen verbunden ist.


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 Bodmann 18. Februar 2012 
 

@M.Schn-FI -begeisterte Laien ?? (1)

Über die Quantität der Begehrlichkeiten gewissser Laien bezüglich der Übernahme priesterlicher Funktionen kann ich keine Aussage treffen. Das mag in den Köpfen gewisser PastoralreferentInnen und selbstherrlicher Pfarrgemeinderäte durchaus herumspucken.Was mich wirklich umtreibt , ist die flächenmäßige Verödung an Priestern.Dazu eine kurze Anekdote,.Als E.B .Zollitsch ( ja, Sie lesen richtig !!), vor ca. 2-3 Jahren eine Gebetsinitiative im E.B. Freiburg wegen Priesterberufungen startete, stand kurze Zeit später ein Kommentar von einem einfachen Mann( kein Theologieprofessor, Memorandist, Reformkatholik, Wisiki-Anhänger, ZdK-Funktionär., Freiburger Ordinariatsangehöriger, Berufskatholik...) im Konradsblatt, der Wochenzeitung des E.B. Freiburg .Dort sagte er ganz lapidar, daß er an dieser Gebetsnovene nicht teilnehmen werde,weil er anhand der möglichen, naheliegenden Lösungsmöglichkeiten,die aber nicht ergriffen werden, eine Gotteslästerung sehe.


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 kathi 18. Februar 2012 
 

Ich kann die Not verstehen

In einer Großstadt ist das kein Problem sonntags zu einer Heiligen Messe zu kommen. Ich habe es aber auch während eines Besuches auf dem Land erlebt, wie groß die Not der Priester ist, die Heiligen Messen für die Gläubige Bevölkerung zu gewährleisten. Daher kann ich so manchen Beitrag verstehen.
Trotzdem hat Bischof Zdarsa Recht. Man könnte in der Woche, wenn es unbedingt sein muss, Wortgottesdienste halten. Aber der Sonntag muss geheiligt sein, und das geht nur mit einer Hl. Messe.
Wenn man sieht, wie sehr der Sonntag auf der Kippe steht, da muss die kath. Kirche gegen halten.
Ausserdem: ich denke wir haben gar nicht so eine große Priesternot. Wenn die Bischöfe die Priester von LC und Priesterbruderschaft, die ja zum Papst gehören genehmigen würden, bräuchte man sich diese Gedanken nicht machen. Ich finde es lieblos von der Kirche, die Gläubigen in eine solche Situation zu bringen.


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 BergKarmel 18. Februar 2012 
 

Mit Bischof Zdarsa...

....war ich in der Causa Oblinger / Junge Freiheit absolut nicht einer Meinung - im Gegenteil!
Aber in dieser Frage verdient er uneingeschränkte Solidarität.


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 Fink 18. Februar 2012 
 

Ich habe unterschrieben...

Der Priestermangel ist für diese Herrschaften ein willkommener Vorwand, um ihre Vorstellung von einer \"anderen Kirche\" durchzusetzen.
Diese instrumentalisieren (!) das Jesus-Wort \"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen\" für ihre Ziele.


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 Papistenfan 18. Februar 2012 
 

Guter Vergleich!

@Immaculata Conception
Könnten Sie sich auch vorstellen, bei einem Mangel an guten Fachärzten, sich von einem begeisterten Laien operieren zu lassen?
Danke für diesen guten Vergleich!


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 Papistenfan 18. Februar 2012 
 

Bravo Exzellenz!

Ein mutiger Hirte mehr! Endlich wird dieser Wortgottesdienstquatsch beseitigt! Danke!


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 bezader 18. Februar 2012 
 

@TaschaPetri

\"Habe soeben unterschrieben\"
Ich auch.


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 Tadeusz 18. Februar 2012 

Soeben habe ich gerne unterschrieben...

Ich lasse meine Ansichten bezüglich Witzgradbad bzw. Pfarrer Oblinger vollkommen beiseite, denn es geht jetzt um etwas viel wichtigeres.

Lieber Bischof Zdarsa, ich unterstütze voll Ihr Kampf mit dem Zeitgeist und solidarisiere mich vollkommen mit Ihrer Entscheidung, Wortgottesdienste am Sonntag zu verbieten.


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 M.Schn-Fl 18. Februar 2012 
 

Begeisterte Laien???

@graue Maus
Ich würde Ihnen dringend abraten, sich von einem begeisterten Laien operieren zu lassen. Sie würden zu Beginn der Operation schon hinscheiden.-
Auch hier ist die Stunde der Laien trotz allem. Nämlich der, der ein Auto hat soll und wird sich erkundigen, wen er an Alten oder Kranken zur 12 km entfernten Messe mitnehmen kann.. Das dürfte keine allzu große Belästigung der eigenen Bequemlichkeit sein. Er (sie) erntet Dankbarkeit und Freude durch das Bewußtsein, wirklich etwas für das Reich Gottes und den Mitmenschen getan zu haben.
Aber darum geht es ja gar nicht. Es geht darum, daß gewisse Laien die \"Macht\" ergreifen wollen und das priesterliche Amt mittels eines vermeindlichen Notstandes an sich reißen wollen.


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 Medugorje :-) 18. Februar 2012 

Der Augsburger Bischof hat in seinem Bistum Wortgottesdienste am Sonntag verboten.
DANKE Lieber Bischof Konrad Zdarsa.
Gott Segne Sie

HERVORRAGENDER BEITRAG


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 Bodmann 18. Februar 2012 
 

Bischof Zdarsa kann wohl ,aufgrund der geringen Priesterzahl ,gar nicht anders, als mehrere Pfarreien zu größeren Seelsorgeeinheiten zusammenzuschließen.Insofern ist das nicht seine Schuld , und deshalb sollte er auch nicht persönlich angegriffen werden.Bei globaler Betrachtung der Problematik ergeben sich dann aber schon einige Fragen.Wird uns nicht dauernd verkündet, daß eigentlich genug Priester in Relation zu praktizierenden Gläubigen vorhanden sind ? Ich rede hier nicht, bei der heutigen Mobilität ,von einigen Kilometern zumutbarer Fahrt zur nächsten Messe,sondern von der hautnahen seelsorgerischen Betreuung und aktivem Gemeindeleben die Woche über vor Ort.Sind das nicht auch nur \"Strukturmaßnahmen\", die bei anderen Themenbereichen sonst verpönt sind,wo wir doch \"ausschließlich\" eine Glaubenskrise haben? Wir kommen immer wieder zu den Reizthemen Zölibat und viri probati zurück.


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 Cinderella01 18. Februar 2012 
 

@Graue (oder doch eher Grüne) Maus

Ihre Vorschläge sollten Sie ganz schnell wieder einpacken. Das lassen wir doch eher. Was mit unserer Kirche passieren würde, wenn wir Ihren Ideen folgen, können Sie ja heute schon bei der EKD beobachten: Die Links-Grünen würden sich die Verkündigung \"unter den Nagel\" reißen und wir würden in der Kirche das hören, was uns schon in TV und Zeitungen als allgemeine Wahrheit (oder Wort Gottes) aufoktroyiert wird. Wenn Sie nicht dem Links-Grünen Lager angehören, können Sie das noch nicht wirklich wollen? Wenn Sie aber diesen Lager angehören, betrachten Sie sich als durchschaut.


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 Agnus Dei 18. Februar 2012 

Priestermangel wird nur behoben durch ein Mehr auf Seiten der Priester – (2)

... mittels eines klaren und starken Glaubenszeugnisses durch die Laien unterstützen, denn letzteres ist die dem Laien zukommende ureigenste Berufung und nicht das (Hinein-)Regieren und Mitbestimmen (wollen) in der Kirche.

Alle Getauften sind Glieder des mystischen Leibes CHRISTI u. dürfen u. sollen einander in der jeweilig von GOTT geschenkten spezif. Berufung dienen u. einander stärken!


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 Agnus Dei 18. Februar 2012 

Priestermangel wird nur behoben durch ein Mehr auf Seiten der Priester - (1)

- an vertieftem Verständnis und geistlicher Durchdringung der Sakramente, vor allem der HEILIGEN EUCHARISTIE, des Sakramentes der Versöhnung und der Priesterweihe;
- an geistlicher Reife, die nur aus einer persönlichen Glaubenstiefe erwachsen kann, die eine lebendige Beziehung zu GOTT voraussetzt und diese zugleich fördert, wie z.B. durch den eigenen Empfang der Sakramente, durch persönliches Gebet: Anbetung vor dem ALLERHEILIGSTEN, regelmäßiges Beten des Breviers und des Rosenkranzes usw.;
- an lebendigem, einander stärkenden Austausch der Priester untereinander;
- an ebensolchen, d.h. den Priester stärkenden Kontakten zu anderen Gläubigen, die um den Wert der Berufung des geweihten Priesters wissen und diesen durch Gebet, sowie durch konkrete, ihn stärkerende und der Verbreitung des Glaubens dienende Taten in den Gemeinden, vor allem aber durch eine Durchdringung der Welt ...


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 dora 18. Februar 2012 
 

Echtheit der Kommunion bei Wortgottesfeier?

Wer garantiert bei einer Wortgottesfeier mit Kommunionausteilung die Echtheit der Hl. Eucharistie? Vielleicht kann man sich das heute noch nicht vorstellen, aber längerfristig ist doch dem Mißbrauch Tür und Tor geöffnet. Es soll schon vorgekommen sein, daß unkonsekrierte Oblaten zur Kommunion ausgeteilt worden sind. Wem die Mitfeier der Hl. Messe wirklich etwas bedeutet, der nimmt auch gern eine längere Anfahrt in Kauf, und kann sich dann auch sicher sein, daß die Hostien konsekriert sind.


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 GraueMaus 18. Februar 2012 
 

Operation mehrmals die Woche?

Liebe @Immaculata C

ich weiß ja nicht, ob Du Dich jede Woche operieren lassen möchtest oder musst oder vielleicht sogar mehrmals in der Woche.

Aber ich möchte gern wenigstens am Sonntag die Eucharistiefeier in meinem Dorf oder wenigstens im Nachbardorf mitfeiern können. Schöner wäre sogar noch zusätzlich während der Woche.

Und ja, ich würde mich lieber von einem begeisterten Laien operieren lassen, als gar keinen Arzt zu haben und deshalb vielleicht nicht mehr gesund zu werden.


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 Noemi 18. Februar 2012 
 

@GraueMaus

Allein die Protestaktionen ( Kirche-umarmen, wie lächerlich ist das denn!) der verhinderten Amateurprediger widersprechen Ihren hehren Ansichten von den sich so berufen fühlenden Laienaposteln in Augsburg.
Denen geht es nur darum, mit ihrem Ungehorsam gegenüber dem Bischof, ihren Egoismus durchzusetzen und bei der willfährigen Presse Sympathiepunkte zu sammeln.
Sogar in Augsburg sollte bekannt sein, daß es einen Unterschied zwischen einem Priester und Laien gibt, selbst theologisch gebildeten bzw. ausgebildeten.


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 Noemi 18. Februar 2012 
 

für ein \"wehret den Anfängen\"

ist es bei der AA ja schon zu spät- es wird höchste Zeit den unguten Koalitionen von Presse ( die sich hier erdreistet, Kirchenpolitik mit der Brechstange machen zu wollen) ,Wir-wären-gern-KIrche , Laienspielscharen und Grünenpolitiker-innen mit Unterwanderungszielen ( die Kirche soll wohl eine Unterabteilung der Froschrettungspartei werden) Einhalt zu gebieten.
Sie sind, nachdem es ihnen gelungen ist, durch eine konzertierte Schmutzkampagne Bischof Mixa abzuschießen,anscheinend größenwahnsinnig geworden und möchten das Jagderfolgserlebnis jetzt wiederholen.
Aber das soll dieses mal nicht gelingen.


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 GraueMaus 18. Februar 2012 
 

Priester aufgrund von Berufung

Liebe Mitgläubige,

nicht jeder, der bereit ist, ist auch berufen. Also ich denke, eine Berufung, die auch von den entsprechenden Verantwortlichen zu prüfen ist, muss vorliegen. Aber ein volles Dipl.-Theologiestudium ist m.E. nicht notwendig. Auch für Diakone im Haupt- oder Nebenberuf genügt jetzt schon eine theologische Ausbildung, ohne Diplomstudium. Das sind sicher lösbare Aufgaben. Aber mir scheint die Zugangsmöglichkeit zu den und die häufige Inanspruchnahme der Sakramente für alle Gläubigen so wichtig, dass über Alternativen zumindest nachgedacht oder gesprochen werden muss, angesichts des gravierenden derzeitigen Priestermangels, ohne gleich sich wagenburgartig hinter bisherigen scheinbar unaufgebaren Positionen festzusetzen. Möge der Hl. Geist die Fenster in der Kirche weit aufstossen und sie durchwehen, auf dass viele Menschen von ihm erfasst werden.


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 Manda 18. Februar 2012 
 

Betet täglich den Rosenkranz

Das ganze Probelm bestünde überhaupt nicht, wenn man getan hätte, was die Muttergottes in Fatima 6 x und auch anderswo immer wieder betont hat: Betet täglich den Rosenkranz! Welcher Bischof, welcher Priester traut sich die Worte der Muttergottes heute zu wiederholen? Wo ist einer, wo? Die Worte Gottes oder die seiner demütigen Magd, übertritt man nicht ungestraft. Amen!


7

2
 
 Waldi 18. Februar 2012 
 

Lieber @Idemar,

ich freue mich immer von Kommentatoren wie Sie etwas lernen zu können. Das meine ich aufrichtig und ehrlich, ohne jeden Schatten von Ironie. Ein einziges Mal habe ich Sie missverstanden, wofür ich mich aber entschuldigt habe. Sie bereichern diese Seite von kath.net wohltuend.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.


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 Immaculata Conception 18. Februar 2012 

@Graue Maus

Könnten Sie sich auch vorstellen, bei einem Mangel an guten Fachärzten, sich von einem begeisterten Laien operieren zu lassen?


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 Idemar 18. Februar 2012 
 

@ Liebe GraueMaus!

Mit meinem mildesten Zungenschlag darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass die Apostel einen dreijährigen Theologiekursus von Jesus von Nazareth erhielten, ganztägig und ohne Semesterferien, bei jenem Rabbi, den der jüdische Neutestamentler David Flusser theologisch dem bei Gamaliel ausgebildeten Paulus bei weitem vorzieht und nicht hoch genug loben kann. Schon von der religiösen Grundausbildung, die in den Synagogen geleistet wurde und der sich jeder Knabe ab 5 Jahren bis zu seinem 12. Lebensjahr unterziehen musste, auch jeder Apostel und Jesus selbst, sind heutige Theologiestudenten weit entfernt. Darauf folgte das höhere Studium bis zum 15. Lebensjahr, daran schloss sich die Ausbildung zum Priester im Tempel oder in Kleingruppen bei Lehrern wie Hillel, Schamai, oder eben Gamaliel, von Jesus nicht zu reden. Das Märchen von „theologisch ungebildeten Jüngern“ können Sie vergessen! Zur Frauenordination hat die in der sakramentalen Sukzession stehende katholische Kirche kein Mandat.


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 Waldi 18. Februar 2012 
 

Korrektur:

\"Oder soll die kath. Kirche ohne jede theologische Vorbildung Jede oder Jeden über den Daumen gepeilt..., usw.


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 antonia82 18. Februar 2012 
 

Wo zwei oder drei

in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen hat Jesus gesagt. Er hat nicht gesagt, feiert immer Eucharistie.
Auch wenn die Eucharistiefeier etwas ganz besonderes ist und den Mittelpunkt des kirchlcihen Lebens ausmachen sollte, ist es doch sehr befremdlich, wenn immer mehr Pfarreien zusammengeschlossen werden in Verbünden und nur noch an einem Ort eine Eucharstiefeier stattfindet und das kirchlcihe Leben an anderen Orten absolut eingestellt wird, weil nicht einmal ein Wortgottesdienst gefeiert werden darf. Auch wenn viele Menschen heute sehr mobil sind, es gibt gerade in ländlichen Gegenden auch Menschen, die nicht so mobil sind und die auch das Bedürfnis nach einem Gottesdienst am Sonntag haben und diese sollten durchaus die Möglichkeit eines Wortgottesdienstes haben. Ein generelles Verbot halte ich für absolut ungeeignet und warum soll es ausgerechnet in Krankenhäusern und Altenheimen, wo sicherlich durch die Eucharistie eine Stärkung erfolgen kann, erlaubt sein?


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 schattenkind 18. Februar 2012 
 

Unterschrieben

und weitergeleitet..
Danke kath.net


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 Waldi 18. Februar 2012 
 

@GraueMaus,

wenn ich Sie richtig verstanden habe, sollte Jede oder Jeder, die oder der sich bereiterklärt auch ohne die von der rk. Kirche vollzogene Priesterweihe gleich dem geweihten Priester die Heilige Messe zelebrieren dürfen. Meine Frage: Waren sie katholisch, sind Sie es noch - oder sind Sie es nie gewesen? Was halte Sie vom Papst Benedikt XVI. als Stellvertreter Jesu Christi mit dem göttlichen Auftrag die katholische Kirche zu leiten? Oder soll die kath. Kirche ohne jede theologische Jede oder Jeden über den Daumen gepeilt zur Priesterin oder zum Priester weihen?
Ich finde, dass GraueMaus vorzüglich zu Ihnen passt, das vermute ich ohne jede Ironie.


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 GraueMaus 18. Februar 2012 
 

Solidarität

Es ist ja schön, dass das FDK sich nun mit Bischof Zdarsa solidarisiert, aber wer solidarisiert sich mit all den Menschen im überwiegend ländlich geprägten Bistum Augsburg, die keinen Priester mehr vor Ort haben, weil die r.-kath. Kirche all die Menschen, die eine Priesterberufung von Gott haben, nicht weiht. All die Frauen und auch verheirateten Männer, all die Menschen, die kein Theologiestudium haben, wie z.B. sämtliche Apostel, könnten dem Priesternotstand so rasch abhelfen, dass jede Gemeinde wieder einen oder zwei haupt- oder nebenamtliche Priester hätte und jeder in seinem Lebensumfeld an der Feier der Eucharistie teilnehmen könnte. Viele Menschen, besonders Ältere tun sich schwer mit dem Auto zu fahren und öffentliche Verkehrsmittel fahren oft am Sonntag gar nicht oder nur sehr eingeschränkt. Das mag in NRW ganz anders sein @TaschaPetri und die martialisch-kriegerische Sprache von Dir @kathole mit Jäger und Handgranaten ist mir sehr befremdlich und hier gänzlich unpassend


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 Kathole 18. Februar 2012 
 

Die Fronten klären sich, die Reihen müssen nun geschlossen werden

Es wird immer deutlicher, daß weder die öffentliche Zurückhaltung und persönliche Sanftmut des Bischofs, noch seine Konzessionen an die Mixa-Jäger in einigen öffentlichen Verlautbarungen und personalpolitischen Entscheidungen
ihm den konzertierten stürmischen Gegenwind von innerdiözesanen Kräften, seinem machtzentrierten Metropoliten und dem DBK-Mainstream ersparen werden, der seinen Vorgänger aus dem Amt geblasen hat. Es wird auch immer deutlicher, daß die vorausgehende Fehlentscheidung im \"Fall Oblinger\" Bischof Zdarsa von Leuten in seinem engsten Umfeld quasi als entsicherte Handgranate in die Hand gedrückt wurde, um seine stärksten potentiellen Unterstützer bei diesem sehr wichtigen Unterfangen, das der Strategie und Kirchenideologie der Pfingsterklärer diametral entgegensteht, gezielt gegen ihn aufzubringen. Der doppelte Dolchstoß seines Metropoliten zeigt, daß die Augsburger Pfingsterklärer dabei auch auf die Rückendeckung des selbstgefälligen Purpurträgers zählen können

www.kath.net/detail.php?id=35252


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 Waldi 18. Februar 2012 
 

Ich bin dem Aufruf...

des Forums Deutscher Katholiken gefolgt und habe soeben unterschrieben. Das Forum Deutscher Katholiken unter Prof. Hubert Gindert ist für das Kirchenschiff ein hoffnungsvoller Rettungsanker in sturmbewegter See, ganz im Gegensatz zum schrecklichen ZdK mit seinen völlig in die Irre leitenden Navigationstechniken. Der Verlust des Forums Deutscher Katholiken wäre ein gewaltiger Verlust für die katholische Kirche, der Verlust des ZdK hingegen ein gewaltiger Gewinn. Man kann nur hoffen, dass den Bischof Konrad Zdarsa nicht das selbe Schicksal ereilt wie Bischof Walter Mixa, denn im Augsburger Intrigantenstadl sind hochversierte Kirchenfeinde erster Güte am Werk. Es bleibt nur zu hoffen, dass das katholische Kirchenvolk diese Intriegen durchschaut und in Treue zum Papst Benedikt XVI. und Bischof Konrad Zdarsa diesen Kirchenverwüstern die rote Karte zeigt, um weitere Untaten zu verhindern!


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 Fuchsele 18. Februar 2012 

Fortsetzung ...

Endlich hat ein Bischof den Mut, seinen Priestern, für die er als Vater verantwortlich ist, davor zu schützen, dass sie mehrere Hl. Messen an einem Tag feiern müssen. Je häufiger ich etwas tue, umso weniger konzentriert, andächtig und ehrfurchtsvoll kann ich das auf Dauer vollziehen. EIN HERZLICHES VERGELT\'S GOTT AN BISCHOF ZDARSA!


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 Fuchsele 18. Februar 2012 

@ TaschaPetri

Was verstehen Sie bitte unter Verstümmelung der Hl. Messe? Ein Wortgottesdienst ist keine Hl. Messe!!! Wenn Wortgottesdienste am Sonntag vielfach zur Normalität werden, geht zwangsläufig der Sinn für das außerordentliche Geschenk des Herrn, nämlich SEINEN TOD UND SEINE AUFERSTEHUNG IN DER Hl. MESSE zu feiern, verloren.
Hier geht es darum, dass man ein paar Kilometer zur Hl. Messe fahren muss, wie das Bischof Zdarsa jetzt verfügt hat. Wissen Sie, wenn eine hl. Messe Ihnen ein paar Kilometer nicht wert ist, dann bleiben Sie doch besser zuhause. Ein Wortgottesdienst wird nie die Feier der Hl. Messe ersetzen können.
Wieviele Kilometer fahren Sie zum Einkaufen oder auch ins Theater? Der Bischof ist gewiss Gott nicht schuld an unserem Priestermangel. Priester sind ein Geschenk des HERRN, um das wir beten sollten. Wann haben Sie zum letzten Mal um gute und heilige Priester gebetet?


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 Christa 18. Februar 2012 

Ich habe unterschrieben,

denn wenn die Bischöfe vor den Medien und \"modernen\" Laien kuschen müssen die römisch-katholischen zusammenstehen.
Bischof Zdarsa gilt meine volle Unterstützung.


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 M.Schn-Fl 18. Februar 2012 
 

Bischof Zdarsa unter Beschuss

Die Pfingsterklärer haben zum Angrifff auf Bischof Zdarsa geblasen, der mit seiner Strukturreform neue Wege geht und damit das Priestertum stärkt. Den Pfarrgemeinderäten will er gottlob die \"Machtposition\" gegenüber dem Pfarrer beschränken und sie zu dem machen, was ursprünglich ja angedacht war, nämlich Mitarbeiter und Helfer des Pfarres zu sein und nicht Kontrollinstanz, die in der Lage ist, den Pfarrer zu bevormunden wie das an viel zu vielen Orten geschieht.
Die Augsburger Allgemeine meldet heute, daß Kard.Marx den Bischof nicht nur in aller Öffentlichkeit für das Auftrittsverbot von Hans Maier kritisiert hat sondern ihn auch indirekt für seine Strukturreform kritisiert.
Bischof Zdarsa braucht dringend unsere Unterstützung.


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 TaschaPetri 18. Februar 2012 

Habe soeben unterschrieben

Es kann doch nicht angehen, dass die Messe am Sonntag derart verstümmelt wird!

Ich erlebe, oder habe gerade erlebt, was es heißt, wenn unsere Pfarrgemeinde mit den Gemeinden in 3 Stadtteilen (!) zusammen gelegt wird, man zwar noch einen Pastor als Ansprechpartner hat, aber das Pfarrbüro nun gute 12 Kilometer weit weg ist, nämlich in einem anderen Stadtteil von Bielefeld.

Bielefeld ist nun in 3 große Pastoralverbünde aufgeteilt...

Gut finden wir das nicht...


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