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Sexueller Missbrauch: Sechs Jahre Haft für katholischen Pfarrer

27. Jänner 2012 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
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Priester des Bistums Hildesheim wurde rechtskräftig verurteilt. Seine Opfer, drei Jungs, waren zur Tatzeit zwischen 9 und 15 Jahre alt gewesen.


Braunschweig (kath.net) Sechs Jahre Haft für einen katholischen Priester, der drei Jungs vielfach sexuell missbraucht hat. Der Pfarrer aus dem Bistum Hildesheim hatte in den Jahren 2005 bis 2011 drei Buben missbraucht, die Jungs waren zur Tatzeit zwischen neun und fünfzehn Jahre alt gewesen. Der Täter hatte am ersten Prozesstag ein umfassendes Geständnis für über 200 Straftaten abgelegt. Das Landgericht Braunschweig erkannte beinahe die Höchststrafe zu (sechseinhalb Jahre wären maximal möglich gewesen). Darüber berichtete die „Braunschweiger Zeitung“.


Der Vorsitzende Richter Manfred Teiwes begründete das Urteil folgendermaßen: der Geistliche habe in seinen Gemeinden ein überdurchschnittliches Engagement für Kinder- und Jugendarbeit gezeigt, er habe insgesamt in seiner Position als Pfarrer Ansehen und großes Vertrauen genossen. Dies habe er systematisch ausgenutzt.

Nach Angaben des Pressesprechers des Bistums Hildesheim, Michael Lukas, schließt sich an das staatliche Strafverfahren nun ein kirchenrechtliches Verfahren an. Dem Pfarrer drohen die Entlassung aus dem Priesterdienst und der Verlust von Pensionsansprüchen.


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Lesermeinungen

 PPQR 3. Februar 2012 

@Dismas

\"Recht muß Recht bleiben!\"

Genau das sagt Bodman auch.
Vielleicht haben Sie ihn missverstanden.

Es darf keine Relativierung geben heißt:
jeder Missbrauch muss mit den gleichen juristischen Massstäben beurteilt werden.
Egal wo oder und von wem er verübt wurde.

Rücksichtnahme ist fehl am Platz; das sagt auch die Kirche in ihren Richtlinien (\"Null-Toleranz\").


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 Dismas 30. Jänner 2012 

@Bodmann

da bin ich aber absolut nicht Ihrer Meinung.
Recht muß Recht bleiben!


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 antony 29. Jänner 2012 

@ goegy

Pädophilie gilt bereits als psychische Krankheit. Nachzulesen in der internationalen Klassifikation psychischer Störungen der WHO (ICD-10, Kapitel 5), sozusagen dem Katalog psychischer Erkrankungen. Dort findet man unter der Rubrik \"Störungen der Sexualpräferenz\": \"F65.4: Pädophilie\".

Und es gibt auch Therapieprogramme, z. B. an der Charité in Berlin.

www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlgm2012/block-f60-f69.htm


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 goegy 28. Jänner 2012 
 

Es wird eine Zeit kommen, wo man Paedophilie als psychische Krankheit verstehen und behandeln wird, wie etwa Depressionen, Schizophrenie etc. Dies soll diese Untaten nicht beschönigen. Die Kirche muss versuchen , diesbezüglich gefährdete Menschen frühzeitig zu erkennen. Um die Täter muss man sich kümmern; sie dürfen nach Haftentlassung nicht einfach fallen gelassen werden.


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 Bodmann 27. Jänner 2012 
 

Alle die hier versuchen sollten, dieses Verbrechen , im Hinblick auf die Vorkomnisse in der Gesellschaft,quantitativ und qualitativ betrachtet,auch nur ansatzweise relativieren zu wollen,sollten sich darüber im Klaren sein, daß sie damit den Gegnern der Kirche nur die gewünschte Munition liefern.


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 Bodmann 27. Jänner 2012 
 

@gebsy

Ihre salbungsvollen Worte in Ehren, nur was hat das mit dem konkreten Fall zu tun ?


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 gebsy 27. Jänner 2012 

auch dieser Priester ist erlöst ...

Ich bin Jesus Christus dankbar für die rettende Erlösung und für den Schutzengel, der mich ganz persönlich auf dem Weg zum erfüllten Leben begleitet. Die Momente erlebter Liebe, wenn ich in Situationen um Hilfe bitte, wo ich immer wieder zu schwach bin, aus eigener Kraft das für die Seele bessere zu wählen, sind unvergesslich und formend für das Leben. Es ist oft einfacher, Sünde zu leugnen, um nicht ein angstvolles Dasein fristen zu müssen, als darauf zu vertrauen, dass für uns aus Liebe die Erlösung schon getan ist. Ein konkretes Beispiel sind die Sünden bezüglich der Geschlechtskraft, die nicht missbraucht werden darf, weil sie ein so kostbares Geschenk ist. Welche Ent-Täuschungen bleiben einem Menschen erspart, wenn er nur einmal erlebt hat, dass es sich lohnt, für die Reinheit zu kämpfen; das heißt, vertrauensvoll zu beten, statt zu masturbieren. Die Befriedigung unserer Triebe weckt nur weitere Gier und macht uns für die Wahrheit in der Person des Erlösers Jesus Christus immer bli


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 Herbert Klupp 27. Jänner 2012 
 

Innerkirchlich anders als gesellschaftlich

... Textprobleme vorhin - ich wollte noch schließen mit:

Wenn die Medien so einen schlimmen Einzelfall mißbrauchen, um unsere Kirche zu verleumden,
DANN BIN ICH ABER \"AUF DEN BARRIKADEN\" - und ich wünschte, viel mehr \"gute Katholiken\" würden sich empören - und sich bei diesen Medien persönlich beschweren !


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 GottesDienerin64 27. Jänner 2012 
 

Die misshandelte zschuelerin und ihre Familieuessen damit leben, dass in ihrem Talk der Taeter \"nicht\" verurteilt wird. Bei dieser Familie wird \"Kraft Gesetzes\" der Glaube an Recht und Ordnung unter den Fiessen weg gerissen, waehrend der karb. Priester es durch sein Gestaendnis der Justiz leicht gemacht hat. Er war wenigstens ehrlich.


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 Bodmann 27. Jänner 2012 
 

@Gottes Dienerin 64

An diesem Fall gibt es doch gar nichts zu deute(l)n und interpretieren im Sinne von Katholikenbashing Fakt ist :ein Pädophiler im Gewand eines Priesters hat sich hundertfach an 3 Jungen vergangen.Vorgehensweise und Strafmaß der weltlichen Gerichtsbarkeit absolut korrekt.


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 Ekklesiastes 27. Jänner 2012 
 

@GottesDienerin64

Was wollen Sie uns sagen? Sollen Pfarrer ungestraft neunjährige Jungs sexuell missbrauchen dürfen? Oder meinen Sie vielleicht, der Pfarrer ist nur verurteilt worden, weil er katholischer Pfarrer ist? Tut mir leid, aber ich weiß nicht, was sie wollen. Dieser Pfarrer ist ZU RECHT verurteilt worden. Was er gemacht hat ist abscheulich und gerade weil er es als katholischer Pfarrer (für mich als Vertrauensperson viel höher angesiedelt als ein Lehrer) getan hat, ist das für die ganze Kirche schädlich.


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