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Nigeria: Der Exodus hat begonnen

25. Jänner 2012 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Kirche in Not berichtet: 35.000 Menschen flüchten aus dem Norden vor der islamistischen Sekte Boko Haram


Wien (kath.net/KIN) Etwa 35.000 Menschen in Nordnigeria haben ihre Häuser aufgrund anhaltender Gewalt verlassen. Das berichteten Repräsentanten der Kirche in Nigeria der internationalen katholischen Hilfsorganisation “Kirche in Not”.

Abul Qaqa, Sprecher der islamischen Sekte Boko Haram, stellte den Christen bereits Anfang Jänner ein dreitägiges Ultimatum, um den Norden zu verlassen. “Das anvisierte Ziel von Boko Haram ist es, alle Christen aus dem Norden zu vertreiben”, bestätigte ein Zeuge gegenüber “Kirche in Not”.


Augenzeugen berichteten: “Die Menschen laufen einfach davon. Sie fliehen in Gebiete wie Jos und weiter südlich, in denen sie glauben, sicher zu sein.” Ein Flüchtling ergänzte: “Es herrscht Panik. Viele haben alles zurück gelassen und laufen um ihr Leben, weil sie nicht wissen, wann die Gewalt wieder auflodert.”

Eine große Zahl der Flüchtlinge sind Christen. Sie berichteten, dass Kirchen in Maidiguri (siehe Foto), im Bundesstaat Borno und in Bauchi am vergangenen Sonntag zerstört wurden.

Laut Human Rights Watch wurden bereits 935 Menschen seit der Gründung von Boko Haram getötet. Dazu zählen auch die mehr als 250 Opfer seit Beginn des Jahres 2012.

Kirche in Not Österreich

Foto: © www.kirche-in-not.de


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Lesermeinungen

 Vanilia 26. Jänner 2012 
 

Ich kann mir vorstellen: ganz große Schlagzeilen in deutschen Zeitungen: Christenverfolgung durch islamische Sekte. Lesen tu ich es nicht. Wo sind die Journalisten? Sie berichteten breit und lang über die unterdrückte moslemische Bevölkerung und die aus ihnen hervorgegangenen Despoten in Tunesien, Lybien, Ägypten usw. Hier werden Christen verfolgt und der Journalismus macht sich die Finger nicht wund.


0
 
 Gipsy 25. Jänner 2012 

Unsere Bischöfe sind aktiv

Wer Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion ausgrenzt, wer sie diskriminiert oder gar physisch attackiert, der muss mit Reaktionen der staatlichen Gewalt und dem Widerstand der freiheitlichen Gesellschaft rechnen“, erklären die Bischöfe.
---------------------------------------------------
und werden bestimmt auch diese schlimmen Christenverfolgungen öffentlich anprangern und in Nigeria ihr Wort erheben...ganz bestimmt!


2
 
 Prophylaxe 25. Jänner 2012 
 

....

Der Islam gehört zu Deutschland


0
 
  25. Jänner 2012 
 

Angesichts dieser Dramatik wird es einem klar, wie lächerlich die Probleme der katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum sind.

Lasset uns für unsere Glaubensbrüder beten.


1
 
 kathi 25. Jänner 2012 
 

Also

wollen wir den Süden unterstützen.
Tja, Capestrano, ich weiß nicht, ob es damals Gegenstimmen gab bei Wien und Lepanto.
Heute Allerdings sind in der katholischen Kirche die Gegenstimmen fast verstummt. Man ist bereit, die Wahrheiten gegenüber einer vermeintlichen sogenannten \"Nächstenliebe\" zu opfern. Die katholische Kirche steht an einem Wendepunkt.


0
 
 Capestrano 25. Jänner 2012 
 

Schrecklich

Was da abgeht ist schrecklich und wir können nur beten. Ob Maria uns noch einmal hilft, die islamische Ideologie zu stoppen, wie in Wien und Lepanto?


3
 

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