Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'

Der Schrei der Ungeborenen

19. Jänner 2012 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kultur des Lebens oder des Todes? - „Der größte Zerstörer des Friedens: Der Schrei der Ungeborenen“ (sel. Mutter Teresa). - Von P. Bernhard Speringer ORC / Schweizerisch-katholisches Sonntagsblatt


Goldach (kath.net/Schweizerisch-katholisches Sonntagsblatt) Der gerade stattfindende amerikanische Vorwahlkampf innerhalb der Republikanischen Partei dient dazu, den geeignetsten Kandidaten der Partei zu finden, der im November bei den Bundeswahlen gegen Barak Obama antritt. Anders als in den deutschsprachigen Ländern oder in Europa generell, spielt das Thema Lebensschutz in Amerika bei Wahlen eine enorme Rolle. Welcher Kandidat ist wirklich „pro life“ und welcher wirklich „pro choice“, welcher Kandidat kann ein Resümee vorweisen, welches beweist, dass seine Worte und Ankündigungen und Versprechen auch wirklich seinen Taten entsprechen…

So kommen im Wahlkampf immer auch sehr brisante Fakten und Daten ans Tageslicht, die nicht nur die amerikanische Öffentlichkeit, sondern die ganze Welt, besonders auch die kirchlichen Medien in Europa aufhorchen lassen. Hier einige Fakten:

Der Jahresbericht der größten Abtreibungsorganisation „Planned Parenthood“ gibt an, im Jahr 2010 insgesamt 487,5 Millionen Dollar an Steuergeldern erhalten zu haben. Im selbem Zeitraum wurden durch private Spenden über 1 Milliarde (1.000.000.000,-) Dollar lukriert. Im Jahr 2010 hat Planned Parenthood in seinen „Gesundheitszentren“ 329.455 Abtreibungen vorgenommen (das sind täglich fast 1.000 ungeborene Kinder), ein Viertel aller Abtreibungen, die in den USA jährlich (offiziell!) durchgeführt werden, nämlich 1,2 Millionen. Und das mit dem Geld der einfachen Steuerzahler, auch der katholischen und auch mit Steuern von Abtreibungsgegnern. (PP und cnsnews) Im Irakkrieg (Zeitraum 2003-2011) wurden 4.483 US Soldaten getötet, das sind im Schnitt jährlich 498 – im Gegensatz zu 1,2 Millionen Amerikanern, die im eigenen Land jährlich im Mutterschoß getötet werden. Der Krieg im Irak forderte jährlich „nur“ 0,04 % der getöteten Leben im Krieg gegen die Ungeborenen im eigenen Land.


Hier ein anderes Faktum: Ein Gericht in Palm Beach / Florida hat eine Ärztin zu 4,5 Millionen Dollar verurteilt. Dieses Geld erhält ein Ehepaar, weil die Gynäkologin ihnen nicht rechtzeitig mitgeteilt hat, dass sie einen „Auftragskiller im Chirurgenmantel“ (LSN)) anstellen müssen, wenn sie das Kind nicht behalten wollen. Ana Mejia und Rodolfo Santana hätten ihr Kind, den mittlerweile drei Jahre alten Bryan, getötet, wenn sie rechtzeitig erfahren hätten, dass es nicht “perfekt” ist. Und ein Gericht spricht ihnen dafür 4,5 Millionen Dollar zu. Die Begründung der Richterin: Die ärztliche Betreuung dieses Paares war inakzeptabel. Sie müssen jetzt mit einem Kind leben, das eine Behinderung hat (keine Arme). Ein Kolumnist schrieb dazu: „Ich hoffe, dass Bryan, wenn er größer ist, sich nicht selbst googelt. Ich kann mir kaum vorstellen, was es bedeuten muss, wenn er herausfindet, dass seine Eltern ihn lieber getötet hätten. Wie schnell wird ihm bewusst werden, welche Auffassung seine Eltern vom menschlichen Leben haben – wenn sie sein eigenes Leben für nicht lebenswert halten. Und ich wunder mich, ob die Richterin daran gedacht hat, wie Millionen behinderte Menschen in unserer Gesellschaft reagieren, wenn sie erfahren, dass sie einem Ehepaar 4,5 Millionen Dollar zugesprochen hat, weil sie nicht die Gelegenheit hatten, ihren behinderten Sohn zu töten.“

So erschütternd diese Fakten auch sind. In den wenigsten Fällen bringen sie die Gesellschaft oder Politik zum Umdenken. Die „Wahlfreiheit“ ist den Abtreibungsbefürwortern und denen von Ihnen mit Geld und enormen Wahlkampfspenden in Geiselhaft gehaltenen Politikern heilig. Und unsere Gesellschaft ist so verblendet, dass sie es nicht erkennen kann. Nur Gebet und Sühne kann hier etwas bewirken.

Original: Leitartikel im «Schweizerisch Katholischen Sonntagsblatt» Nr. 2/2012

Englische Übersetzung dieses Textes: The Cry oft the Unborn

Siehe auch:
„Tagebuch eines ungeborenen Babys“. Von Pater Bernhard Speringer

„Diary of an Unborn Baby“. By Fr. Bernhard Speringer


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  8. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  9. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  10. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  3. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  4. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  5. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  6. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  7. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  8. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  9. Die Wintersonne der Vernunft
  10. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  11. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  12. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  13. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  14. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz