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Studie: Was Mütter in Europa wirklich wünschen

7. Jänner 2012 in Familie, 4 Lesermeinungen
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Und warum die europaweite Studie vom Mai bislang von Medien und Politik nicht zur Kenntnis genommen wurde: ‚Diese Ergebnisse passen ganz und gar nicht in das Bild der modernen Frau, das uns hierzulande propagiert wird.’


Brüssel/Tönisvorst (kath.net/idea) Nur elf Prozent der Frauen mit Kindern wünschen sich eine Vollzeit-Erwerbstätigkeit. Das ist eines der (eigentlich wenig) überraschenden Ergebnisse einer europäischen Mütter-Studie.

63 Prozent würden gerne eine Teilzeitstelle mit der Erziehungsarbeit kombinieren und jede vierte Mutter bevorzugt es, sich vollzeitlich um die Familie zu kümmern.

Die Erhebung des europäischen Zweigs der Organisation „Mouvement Mondial des Mères“ (Weltbewegung der Mütter) basiert auf der Befragung von fast 12.000 Müttern und wurde im Auftrag der Europäischen Kommission erstellt. Die Studie wurde zwar bereits im Mai 2011 veröffentlicht, aber bisher in Deutschland weder von den Medien noch von der Politik zur Kenntnis genommen.

„Das könnte an den Ergebnissen liegen. Diese passen ganz und gar nicht in das Bild von der modernen Frau, das uns hierzulande propagiert wird“, erklärte die Vorsitzende der Vereinigung „Frau 2000plus“, Birgit Kelle (Tönisvorst/Niederrhein). Diese Initiative, die sich für die Förderung von Müttern und der Familie einsetzt, hat vor kurzem eine deutsche Übersetzung der Studie vorgelegt.


Danach fordern Mütter über Ländergrenzen und Nationalitäten hinweg vor allem drei Dinge: mehr Zeit für die Familie, eine freiere Wahl zwischen Familie und Beruf und mehr Wertschätzung für die Tätigkeit der Mutter.

Von den Befragten wollen sich 78 Prozent der Mütter vollzeitlich um ihr Kind im ersten Lebensjahr kümmern. 61 Prozent möchten sich in den ersten drei Lebensjahren ihrer Kinder ausschließlich der Familie widmen. Ab dem vierten Lebensjahr des Kindes sinkt der Anteil auf 37 Prozent.

Mütter wichtig für sozialen Zusammenhalt

Ein weiteres überraschendes Ergebnis: Je mehr Kinder eine Mutter hat, desto wahrscheinlicher ist sie ehrenamtlich aktiv. So geben 39 Prozent der Mütter mit einem Kind an, dass sie regelmäßig unentgeltlich für andere tätig sind. Bei Befragten mit zwei Kindern steigt dieser Anteil auf 48 Prozent und bei denen mit drei Kindern auf 59 Prozent. Bei den Müttern mit fünf Kindern üben sogar 77 Prozent Ehrenämter aus.

Dazu heißt es in der Studie: „Da sie aktiv ihre Eltern, andere Familienmitglieder, Nachbarn und auch Freunde unterstützen, und weil sie sich ehrenamtlich engagieren, sind Mütter ein wichtiger Faktor für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.“

Die Forderungen der Mütter an die Politik werden so zusammengefasst:

„Lasst Müttern eine echte Wahl, ob sie sich Vollzeit um ihre Kinder kümmern wollen oder nicht.

Erhöht das Ansehen der Mutterschaft in unserer Gesellschaft.

Nutzt unsere steigende Lebenserwartung, damit wir eine Auszeit vom Erwerbsleben nehmen können, wenn unsere Kinder jung sind, und erlaubt es Frauen, wieder ins Erwerbsleben zurückzukehren, wenn die Kinder groß geworden sind, ohne ihnen das Gefühl zu geben, sie seien ‚zu alt’, um noch nützlich zu sein.“

Die Teilnehmerinnen der Umfrage konnten den Fragebogen in zehn Sprachen ausfüllen. Die meisten antworteten auf Französisch (47 Prozent), Spanisch (15 Prozent) und Deutsch (9 Prozent). Fast jede zweite Befragte (49 Prozent) gab an, über einen Studienabschluss zu verfügen.

Die Studie in der deutschen Übersetzung von frau2000plus.net

Die Studie im Original (Englisch)

Foto: (c) korazym.org



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Lesermeinungen

 hortensius 9. Jänner 2012 
 

Was Mütter wünschen

Diese Studie wird offenbar unterdrückt. Und so was nennt sich Pressefreiheit. Wie verlogen müssen unsere Medien sein!


1
 
 Siri 7. Jänner 2012 
 

Studie

@Sabrina:

hier: http://www.mouvement-mondial-des-meres.org/ficdoc/uk/110503Enq.MMME_gb.pdf


2
 
  7. Jänner 2012 
 

Ja

die Wahrheit will niemand gerne hören. Ich bin froh, das ich eine Mutter hatte, die sich immer Zeit für ihre Kinder nahm, obwohl sie putzen ging um die Familie zu ernähren, da mein Vater im Krieg gefallen war.


2
 
 Sabrina 7. Jänner 2012 

Wo findet man denn die orginale Studie auf der der Artikel basiert?


3
 

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