Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Advent: Was die Deutschen mit Weihnachten verbinden

11. Dezember 2011 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die christliche Bedeutung des Festes rückt wieder mehr in den Blick


Hamburg (kath.net/idea) Die Deutschen entdecken wieder stärker die christliche Bedeutung des Weihnachtsfestes. Das geht aus einer aktuellen Studie der Stiftung für Zukunftsfragen (Hamburg) hervor.

Dabei wurden 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren repräsentativ danach befragt, was sie mit Weihnachten verbinden. 41 Prozent denken dabei an die Geburt Jesu Christi; das sind 9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ost und West: In den alten Bundesländern nannten 47 Prozent die Geburt des Gottessohnes (plus 10 Prozentpunkte gegenüber 2010), in den neuen waren es 19 Prozent (plus 7 Prozentpunkte). Jedem dritten Deutschen fällt bei Weihnachten der Kirchgang ein (2010: 29 Prozent). Im Westen assoziieren mit dem Fest 38 Prozent den Gottesdienstbesuch (2010: 32 Prozent), im Osten 15 Prozent (16 Prozent). Auch der Anteil der Deutschen, die mit Weihnachten das Spenden verbindet, hat zugenommen: von 10 auf 16 Prozent (West: 17 Prozent/Ost: 9 Prozent).


In unsicheren Zeiten sucht man die Nähe zu Gott

Der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Prof. Ulrich Reinhardt, kommentiert die Entwicklung so: „Die vollen Kirchen an den Feiertagen verdeutlichen die christliche Bedeutung, und auch im Jahresvergleich zu 2010 bestätigt sich diese Beobachtung. Gerade in unsicheren Zeiten besinnen sich die Menschen und suchen die Nähe der Familie sowie zu Gott.“

Am häufigsten verknüpfen die Deutschen Weihnachten mit dem Tannenbaum (78 Prozent), Geschenken (71 Prozent), Zeit mit der Familie (71 Prozent), viel gutem Essen (70 Prozent) und Gemütlichkeit (67 Prozent). Negative Assoziationen nennt dagegen nur eine Minderheit der Befragten: Einkaufs- und Besorgungsstress (36 Prozent), Kitsch (17 Prozent), Familienstreit (7 Prozent) und Einsamkeit (5 Prozent).

Vor allem Ältere denken an die Geburt Christi

Der Studie zufolge spielen für die Generation ab 55 Jahren Geschenke eine nachgeordnete Rolle. Überdurchschnittlich wichtig sind Menschen in dieser Altersgruppe der christliche Feiertag, die Geburt Jesu, der Kirchgang und das Spenden.

Anders sieht es bei den unter 30-Jährigen aus: Sie verbinden Weihnachten oftmals mit Geschenken, nennen aber auch den Kitsch am häufigsten.

Familien in der mittleren Lebensphase (25 bis 49) führen vornehmlich „strahlende Kinderaugen“ an, aber auch den Besorgungsstress im Vorfeld. Kinderlose Paare denken eher an gute Gespräche, Liebe und Gemütlichkeit.

Reinhardts Fazit: „Mit Weihnachten verbinden die Deutschen zahlreiche Bilder, Rituale und Bräuche. Diese variieren im Einzelfall und je nach Bevölkerungsgruppe. Was die Bürger eint, sind jedoch die positiven Gedanken an das Fest. Zu Weihnachten findet etwas Schönes statt, fernab vom Alltagstrott und dem alltäglichen Stress.“ Die Stiftung für Zukunftsfragen ist eine Initiative von British American Tobacco.

kathTube-Tipp: Lieder zum 3. Advent vom Domchor Paderborn




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weihnachten

  1. „Das Wort ist Fleisch geworden – Dieser Satz ist Abgrund und Gipfel zugleich“
  2. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“
  3. Das Epiphanie-Fest – Erscheinung Gottes in der Zeit
  4. Fest der Heiligen Familie – „Gott wohnt unter uns – und geht mit uns“
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  7. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch
  8. Wenn Gott Mensch wird. Die angebrochene Morgenröte des neuen Tages
  9. Stille Nacht, Heilige Nacht
  10. Gottesgeburt in der Seele






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz