Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  13. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!

Advent: Was die Deutschen mit Weihnachten verbinden

11. Dezember 2011 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die christliche Bedeutung des Festes rückt wieder mehr in den Blick


Hamburg (kath.net/idea) Die Deutschen entdecken wieder stärker die christliche Bedeutung des Weihnachtsfestes. Das geht aus einer aktuellen Studie der Stiftung für Zukunftsfragen (Hamburg) hervor.

Dabei wurden 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren repräsentativ danach befragt, was sie mit Weihnachten verbinden. 41 Prozent denken dabei an die Geburt Jesu Christi; das sind 9 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ost und West: In den alten Bundesländern nannten 47 Prozent die Geburt des Gottessohnes (plus 10 Prozentpunkte gegenüber 2010), in den neuen waren es 19 Prozent (plus 7 Prozentpunkte). Jedem dritten Deutschen fällt bei Weihnachten der Kirchgang ein (2010: 29 Prozent). Im Westen assoziieren mit dem Fest 38 Prozent den Gottesdienstbesuch (2010: 32 Prozent), im Osten 15 Prozent (16 Prozent). Auch der Anteil der Deutschen, die mit Weihnachten das Spenden verbindet, hat zugenommen: von 10 auf 16 Prozent (West: 17 Prozent/Ost: 9 Prozent).


In unsicheren Zeiten sucht man die Nähe zu Gott

Der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Prof. Ulrich Reinhardt, kommentiert die Entwicklung so: „Die vollen Kirchen an den Feiertagen verdeutlichen die christliche Bedeutung, und auch im Jahresvergleich zu 2010 bestätigt sich diese Beobachtung. Gerade in unsicheren Zeiten besinnen sich die Menschen und suchen die Nähe der Familie sowie zu Gott.“

Am häufigsten verknüpfen die Deutschen Weihnachten mit dem Tannenbaum (78 Prozent), Geschenken (71 Prozent), Zeit mit der Familie (71 Prozent), viel gutem Essen (70 Prozent) und Gemütlichkeit (67 Prozent). Negative Assoziationen nennt dagegen nur eine Minderheit der Befragten: Einkaufs- und Besorgungsstress (36 Prozent), Kitsch (17 Prozent), Familienstreit (7 Prozent) und Einsamkeit (5 Prozent).

Vor allem Ältere denken an die Geburt Christi

Der Studie zufolge spielen für die Generation ab 55 Jahren Geschenke eine nachgeordnete Rolle. Überdurchschnittlich wichtig sind Menschen in dieser Altersgruppe der christliche Feiertag, die Geburt Jesu, der Kirchgang und das Spenden.

Anders sieht es bei den unter 30-Jährigen aus: Sie verbinden Weihnachten oftmals mit Geschenken, nennen aber auch den Kitsch am häufigsten.

Familien in der mittleren Lebensphase (25 bis 49) führen vornehmlich „strahlende Kinderaugen“ an, aber auch den Besorgungsstress im Vorfeld. Kinderlose Paare denken eher an gute Gespräche, Liebe und Gemütlichkeit.

Reinhardts Fazit: „Mit Weihnachten verbinden die Deutschen zahlreiche Bilder, Rituale und Bräuche. Diese variieren im Einzelfall und je nach Bevölkerungsgruppe. Was die Bürger eint, sind jedoch die positiven Gedanken an das Fest. Zu Weihnachten findet etwas Schönes statt, fernab vom Alltagstrott und dem alltäglichen Stress.“ Die Stiftung für Zukunftsfragen ist eine Initiative von British American Tobacco.

kathTube-Tipp: Lieder zum 3. Advent vom Domchor Paderborn




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weihnachten

  1. „Das Wort ist Fleisch geworden – Dieser Satz ist Abgrund und Gipfel zugleich“
  2. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“
  3. Das Epiphanie-Fest – Erscheinung Gottes in der Zeit
  4. Fest der Heiligen Familie – „Gott wohnt unter uns – und geht mit uns“
  5. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  6. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  7. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch
  8. Wenn Gott Mensch wird. Die angebrochene Morgenröte des neuen Tages
  9. Stille Nacht, Heilige Nacht
  10. Gottesgeburt in der Seele






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  5. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  6. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  10. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  11. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  12. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  13. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  14. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  15. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz