Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. Besser keine Laienpredigt
  4. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  5. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  9. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest

Tim Tebow macht öffentliches Beten in den USA populär

9. Dezember 2011 in Jugend, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Sportler macht in den USA das öffentliche Beten und das öffentliche Bekenntnis zu Jesus Christus populär. Der Begriff «tebowing» wird zu einer neuen Bezeichnung für das kurze öffentliche Gebet. Von Ronald Gerste (KNA)


Washington (kath.net/KNA) Immer häufiger sieht man in den USA Aufkleber an Autos mit der kurzen Aussage: «I love Tebow» - wobei das Wort «love» durch ein rotes Herz ersetzt wird. Wer mit dieser Aussage etwas anfangen kann, weiß, dass es sich um eine Liebeserklärung an eine prominente Person handelt. Und mehr als das: es ist eine Sympathiebekundung für das öffentliche Bekenntnis zu Jesus. Dieses wird an einem höchst ungewöhnlichen Ort abgelegt: in Footballstadien, vor Zehntausenden von Zuschauern auf den Rängen und vor Millionen von Fernsehzuschauern.

Die Kameras richten sich in letzter Zeit vor fast jeder potenziell entscheidenden Szene im Spiel des Football-Teams Denver Broncos auf Tim Tebow, den Quarterback des Teams. Der 24-jährige Sohn eines Missionarsehepaares, das seinerzeit auf den Philippinen tätig war, pflegt dann niederzuknien und zu beten. Zwar kennt man von Profisportlern durchaus, dass sie sich bekreuzigen - zum Beispiel brasilianische Fußballer, wenn sie eingewechselt werden oder ein Tor erzielt haben. Doch ein kurzes Innehalten zum Gebet - dies ist im harten Profisport eher ungewöhnlich; vor allem dann, wenn es mit einer solchen inneren Überzeugung wie bei Tebow geschieht.


Tim Tebow ist der sportbegeisterten amerikanischen Öffentlichkeit schon seit längerem als überzeugter Christ bekannt. Landesweite Aufmerksamkeit erregte er beim Sportereignis des vergangenen Jahres, dem Super Bowl im Februar 2010. In dem stets von üppigen Werbeblöcken unterbrochenen Football-Endspiel trat Tebow in zwei jeweils 30-sekündigen Spots auf, in denen er sich nachdrücklich gegen Abtreibungen aussprach.

Die Spots wurden von der sozial-konservativen Anti-Abtreibungsorganisation «Focus on the family» finanziert; Tebow jedoch hatte sehr persönliche, in seiner eigenen Biografie verankerte Gründe für seinen Auftritt. Seine Mutter hatte in der Spätphase ihrer Schwangerschaft eine schwere Komplikation erlitten, so dass Ärzte eine Abtreibung ins Gespräch brachten. Pamela Tebow entschied sich dagegen und für Tim.

In kritischen Momenten auf die Knie zu sinken und im Gebet zu verharren - dank Tim Tebow ist das in den USA plötzlich beinahe «in». Die amerikanische Umgangssprache wurde um den Begriff «tebowing» bereichert, eine neue Bezeichnung für das kurze öffentliche Gebet. Ein Fan der Denver Broncos trug mit der Erstellung einer Website zur Popularität des Begriffs - und der Geste - bei, indem er eine Website einrichtete. Schon bald brach diese beinahe unter dem Besucheransturm zusammen.

Medien sehen im «tebowing» inzwischen einen breiten Trend, der Fahrt aufnimmt. Tim Tebow selbst bestärkte seine Fans und seine Glaubensanhänger jüngst über Twitter, indem er es noch einmal genau erklärte: «Geht auf die Knie und betet - auch wenn jeder andere um euch herum mit anderen Dingen beschäftigt ist. Ich liebe es!»

Amerikanisches Lied über Tim Tebow und ´tebowing´



Tim Tebow: Ein evangelischer Footballspieler und ein Bibelvers



(C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  2. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben
  3. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  4. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  5. Rekordjahr für Alpha-Glaubenskurse in Österreich
  6. Wird der katholische Kinohit „Sacré Cœur“ auch in deutscher Version kommen?
  7. Pater Dominikus Kraschl OFM: „Extra Christum nulla salus?“
  8. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  9. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  10. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  14. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz