Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. Die Krise des Bischofsamtes
  4. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Der Realismus der Barmherzigkeit
  13. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan

Nikolaus statt Weihnachtsmann: 'Bitte nur das Original'

2. Dezember 2011 in Deutschland, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Sängerin Maite Kelly und Weihbischof Engelbert Siebler machen sich in München für die Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ stark


München (kath.net/Bonifatiuswerk) „Wir zeigen dem Weihnachtsmann die rote Karte“, rief Maite Kelly vor wenigen Tagen den Menschen in Münchens Fußgängerzone zu. Gemeinsam mit Weihbischof Engelbert Siebler verteilte die populäre Sängerin am Mittwochmittag Schokoladennikoläuse an Kinder und Erwachsene. Maite Kelly und Weihbischof Siebler machten sich auf diese Weise stark für die Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ des Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken.

„Der Weihnachtsmann ist für mich Oberflächlichkeit pur, reiner Kommerz“, empörte sich Maite Kelly. „Der heilige Nikolaus zeigt uns hingegen, worauf es wirklich ankommt im Leben: und das ist die Nächstenliebe.“ Gerne setze sie sich deshalb schon seit einigen Jahren für die Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ des Bonifatiuswerkes ein. „Vor allem die Kinder sollen erfahren, dass es mehr gibt, als den Geschenkeonkel im roten Bademantel vom Nordpol.“

„Auch im katholischen Bayern hat der Nikolaus mit dem Weihnachtsmann einen ungeliebten Konkurrenten“, erklärte Münchens Weihbischof Siebler. „Der heilige Bischof von Myra ist mit seinen guten Taten ein großes Vorbild besonders für die Kinder und wir wollen, dass das so bleibt.“ Deshalb unterstütze er die Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ des Bonifatiuswerkes. Weihbischof Siebler betonte, dass es die Traditionen und Bräuche um den heiligen Nikolaus zu erhalten gelte. „Bei uns steht der heilige Nikolaus im Kalender und so soll es bleiben. In die Familien kommt nicht der Weihnachtsmann, sondern der heilige Nikolaus.“


„Mit der Aktion ,Weihnachtsmannfreien Zone’ rufen wir in ganz Deutschland dazu auf, sich kreativ für den heiligen Nikolaus einzusetzen. Vor allem der Nikolausstiefel am 6. Dezember soll wieder überall weihnachtsmannfrei werden“, sagte Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken in München. „Ohne die Kinder und Familien die Freude zu vermiesen, wir dürfen uns den heiligen Nikolaus und unsere Tradition nicht von einer weißbärtigen Werbefigur namens Weihnachtsmann nehmen lassen.“ Der Nikolaus stehe für Werte wie Uneigennützigkeit, Nächstenliebe und selbstloses Schenken und bereite damit auf den wahren Kern des Weihnachtsfestes vor, unterstrich Monsignore Austen. „Der heilige Nikolaus zeigt uns auf dem Weg zum Weihnachtsfest, was Menschwerdung auch für unser Leben bedeuten kann.“

Mit der augenzwinkernden Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ stärkt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken seit 2002 dem heiligen Nikolaus kreativ den Rücken. Neben Aufklebern, Plakaten, Buttons und einer Arbeitshilfe für Kindergärten und die Familie, bietet das katholische Hilfswerk Nikoläuse aus fair gehandelter Schokolade an. Mit dem Erlös werden ambulante Kinderhospizdienste in Berlin und Halle an der Saale unterstützt.

Erfolge der Aktion zeigen sich in der gesamten Bundesrepublik. Neben der stetig ansteigenden Nachfrage nach Schokoladennikoläusen zeigt sich dies in Initiativen katholischer Jugendverbände des BDKJ beispielsweise im Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen oder auch in München. Unter Titeln wie „Vorfahrt für den Nikolaus“, „Nikolaus, komm in unser Haus“ oder „Den Weihnachtsmann gibt’s nicht“ engagieren sich dabei zahlreiche junge Menschen für den Heiligen. Mit „Für mich – das Original – den Bischof von Myra!“ macht sich der Katholische Deutsche Frauenbund stark. Pfarreien, Jugendgruppen und Einzelpersonen verbinden mit Nikolaus karitative Projekte, erzählen die Legenden weiter oder verkaufen Schokoladennikoläuse auf Adventsmärkten für den guten Zweck. Zahlreiche Aktivitäten finden sich auf einer Deutschlandkarte verzeichnet unter www.weihnachtsmannfreie-zone.de. Mehr als 1.000 Freunde des Nikolauses haben sich unter www.facebook.com/weihnachtsmannfreiezone vernetzt.

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt als Diaspora-Hilfswerk Katholiken in Nord- und Ostdeutschland, Nordeuropa und im Baltikum, die in einer extremen Minderheitensituation leben. Als Missionswerk für Deutschland vor mehr als 160 Jahren gegründet, nimmt es sich dem Thema der Weitergabe des Glaubens in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft an.

Foto: Maite Kelly verteilt Schokoladennikoläuse an Kinder in der Münchner Fußgängerzone. Sie wird unterstützt durch den Nikolaus, durch den Münchener Weihbischof Engelbert Siebler (li.) und durch Monsignore Georg Austen (re.), Generalsekretär des Bonifatiuswerkes. © Bonifatiuswerk


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Advent

  1. Was ist Zeit und jetzt gerade Weihnachtszeit?
  2. „O Sapientia“ – O Weisheit
  3. „O Emmanuel“ – Gott mit uns, Gott für uns, Gott in uns
  4. „O Rex Gentium“ – König der Völker, König des Staubs
  5. „O Oriens“ – Licht, das in die tiefste Nacht fällt
  6. „O Clavis David“ – Der Schlüssel zur Freiheit
  7. „O Radix Jesse“ – Hoffnung aus dem Stumpf
  8. „O Adonai“ – Der Gott im Feuer und der ausgestreckte Arm
  9. „Meine Adventskrippe steht unter einem Kreuz, das immer dort an der Wand hängt…“
  10. „O Virgo virginum“ – Die Jungfrau der Jungfrauen und das göttliche Staunen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz