22 November 2011, 14:57
Sonnenwunder in Afrika?
 
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Eine besondere Naturerscheinung bei der heiligen Messe mit Papst Benedikt XVI. am vergangenen Sonntag im ‚Stade de l’amitié’ von Cotonou (Benin) erregte großes Aufsehen

Rom (kath.net/as) Sonnenwunder in Afrika? Am Tag nach der Feier der heiligen Messe im „Stade de l’amitié“ von Cotonou, die den Höhepunkt der 22. Internationalen Apostolischen Reise Papst Benedikts XVI. bildete, stellen sich auch die Bischöfe Benins Fragen zu einer außerordentlichen Naturerscheinung.

Die rund 80.000 zur Messe gekommenen Gläubigen konnten am Sonntag, 20. November, um 8:00 Uhr die Sonne und den Mond gemeinsam am Himmel stehen sehen, so der Vatikankorrespondent der italienischen Nachrichtenagentur AGI, Salvatore Izzo. Dabei handelte es sich um ein für den Breitengrad sehr seltenes Phänomen, das natürlich bei den Anwesenden großes Staunen erweckte, so der Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Federico Lombardi SJ, vor Journalisten. Das Staunen war umso größer, da viele Gläubige erklärten, sie hätten gesehen, dass sich die Sonne bewegte. Gleichzeitig soll es möglich gewesen sein, in die Sonne zu blicken, ohne geblendet zu werden oder Störungen im Sehvermögen davonzutragen.

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Die Afrikaner deuteten das Phänomen als ein Wunderzeichen, zu dem es durch die Anwesenheit des Papstes gekommen sei. Dies stiftete nicht nur bei den Medienleuten, sondern auch bei vielen Bischöfen Verwunderung, da es sich um kein isoliertes Ereignis gehandelt haben soll. Mehrere Male habe sich das Phänomen während der Reise wiederholt.

Der Bischof von Porto Novo und Präsident der Kommission für Soziales und Seelsorge der Bischofskonferenz Benins sowie Hauptorganisator der Reise Benedikts XVI., René Marie Ehuzu, erklärte gegenüber AGI: „Als der Papst am Samstag Nachmittag bei der Fahrt zur Pfarrei St. Rita in der Peripherie von Cotonou Halt machte, um die Kranken des dortigen Krankenhauses zu grüßen und zu segnen, kam es zu einem ähnlichen Phänomen, so dass sich die Patienten des Krankenhauses in die Kapelle begeben wollten, um dort zu beten und zu danken“.

Während der ganzen drei Tage des Besuchs in Benin habe es Zeugnisse über derartige Erscheinungen gegeben, die mit den Mobiltelefonen der Anwesenden, unter diesen auch Priester, fotografiert worden seien, so Bischof Ehuzu: „Ich kann dies nicht erklären, ich schließe aber aus, dass es sich um eine Massenhysterie gehandelt hat“.

Die Verwandte eines Bischofs, die eine Foto- und Videodokumentation der Ereignisse erstellt haben soll, soll diese Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone überreicht haben.

Am Wochenende befand sich die kleine Mondsichel sehr nahe bei der Sonne und war nur vor dem Morgengrauen sichtbar. Unter normalen Umständen wäre der Mond bei vollem Sonnenschein nicht zu sehen gewesen. Nur eine – wie von den Zeugen berichtete – Abschwächung der Sonnenstrahlung hätte es ermöglicht, den Mond trotz seines geringen Lichtes zu sehen.

Einmal mehr scheint es deutlich geworden zu sein: Benedikt XVI. ist ein Lichtträger und bringt das Licht Christi in die Welt.


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