06 Oktober 2011, 08:00
Das eucharistische Wunder von Sokolka
 
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Edward Ozorowski, Erzbischof von Bialystok, steht dem vermuteten eucharistischen Wunder von Sokolka positiv gegenüber - Im Jahr 2008 verwandelte sich eine in Wasser gelegte konsekrierte Hostie vermutlich in ein Stück menschliches Herzmuskelgewebe.

Warschau (kath.net) Der zuständige Erzbischof von Bialystok Edward Ozorowski steht dem vermuteten eucharistischen Wunder von Sokolka positiv gegenüber. Während der Hl. Messe zum Gedenken an das Wunder äußerte er am vergangenen Sonntag, dass im Lauf der Geschichte die „Substanz von Christi Leib oder Blut den menschlichen Sinnen zugänglich geworden ist, und dies ist ebenso in Sokolka geschehen“.

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Der Pressesprecher des Bistums, Andrzej Debski, sagte, dass der Vatikan den Fall noch untersuche und noch nicht entschieden habe, ob es sich um ein Wunder handle.

In der ostpolnischen Stadt Sokolka hatte im Jahr 2008 ein Priester während der Kommunionspendung eine konsekrierte Hostie versehentlich zu Boden fallen lassen. Für den Fall, dass der Priester die betreffende Hostie nicht konsumieren kann, sieht die katholische Kirche vor, diese in einem mit Wasser gefüllten liturgischen Gefäß zu verschließen und abzuwarten, bis sie sich gänzlich auflöst, so dass von einer Gestalt des Brotes nicht mehr die Rede sein kann und folglich auch nicht mehr vom Leib des Herrn.

Genau nach dieser Prozedur ging man auch in Sokólka vor. Als jedoch nach wenigen Tagen das Gefäß geöffnet wurde, stellte sich heraus, dass sich das Wasser rot gefärbt hatte. Der Inhalt des Gefäßes wurde auf ein Korporale ausgegossen, und nachdem die Flüssigkeit verdunstet war, kam ein Stück Gewebe zum Vorschein. Das Gewebe wurde zwei voneinander unabhängigen Spezialisten der Medizinischen Universität von Bialystok zur Untersuchtung vorgelegt. Beide kamen zu dem Ergebnis, dass es sich dabei um ein Stück eines menschlichen Herzens handelt, welches den Todeskampf erlitten hat.

Kurzvideo auf kathTube: Das Gewebestück, zu sehen während einer Prozession



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