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Woelki: Die Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri, dem Papst

22. September 2011 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
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„Ein deutscher Papst in der deutschen Hauptstadt: das ist ein Jahrtausendereignis, auf das nicht nur die Kirche von Berlin schon lange gewartet hat.“


Berlin (kath.net) "Was Jesus einst zu Petrus sagte, das erbitten wir heute von Ihnen: 'Stärke deine Brüder' (und Schwestern)". Das sagte der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki zur Begrüßung von Papst Benedikt XVI.
im Berliner Olympiastadion zu Beginn der Hl. Messe.


kath.net dokumentiert die Begrüßung von Papst Benedikt XVI. durch den Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki im Berliner Olympiastadion zu Beginn der Hl. Messe:

Heiliger Vater, liebe Mitbrüder, geehrte Vertreter aus der Politik und dem öffentlichen Leben, verehrte Schwestern und Brüder aus der Ökumene, liebe Schwestern und Brüder im Glauben.

Als Erzbischof von Berlin begrüße ich Sie alle in großer Freude und heiße Sie von Herzen willkommen. Besonders begrüße ich auch jene, die keine Wege und keine Mühen gescheut haben, um gemeinsam mit dem Nachfolger des Apostels Petrus unseren Glauben an Christus zu bekennen und zu feiern.

Mit Ihrem Besuch hier in Berlin, Heiliger Vater, erweisen Sie unserem Land, der Kirche in Deutschland und dem ganzen Erzbistum Berlin, das von der Ostsee bis zum Fläming reicht, eine große Ehre.

Ein deutscher Papst in der deutschen Hauptstadt: das ist ein Jahrtausendereignis, auf das nicht nur die Kirche von Berlin schon lange gewartet hat. In großer Dankbarkeit denken wir heute aber auch zurück an den Besuch Ihres seligen Vorgängers Papst Johannes Paul II., der uns stets in lebendiger Erinnerung bleiben wird.


Heiliger Vater, Sie kommen heute in eine Stadt, in der nur noch etwa jeder Dritte einer christlichen Kirche angehört. Sie kommen in eine Stadt, die auch geprägt ist von Gottvergessenheit und von Atheismus. Sie kommen aber auch in eine Stadt, in der viele Menschen nach Gott suchen und fragen. In Berlin gibt es eine starke jüdische und muslimische Gemeinde, mit denen wir als Kirche im Dialog sind.

Im Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg haben sich 30 Mitgliedskirchen zusammengeschlossen, die gemeinsam versuchen, den christlichen Glauben zu leben und zu bezeugen. In diesem Sinne ist Ökumene für uns kein Höflichkeitsprotokoll. Sie bleibt vielmehr lebens- ja überlebenswichtig für unsere christliche Existenz und für unser authentisches Zeugnis.

Diese Stadt ist also keine gottlose Stadt. Sie ist sogar eine Stadt der Märtyrer. In keiner deutschen Stadt sind im 20. Jahrhundert mehr Christen als Zeugen für Christus und seine Botschaft gestorben als in Berlin. Und als kleine Herde mit einer großen Verheißung haben die Katholiken in der Diaspora Berlins, Brandenburgs und Vorpommerns ihren Glauben an Christus durch alle schweren Zeiten hindurch stets treu bewahrt, und wir werden ihn weiter leben, bezeugen und einbringen in unsere Gesellschaft. Gerade die Verbundenheit mit dem Bischof von Rom als Oberhaupt der Katholischen Weltkirche war und ist uns dabei immer eine tragende Stütze und Hilfe.

Wie wir als Christen nur leben können in der Verbindung zu Christus, dem wahren Weinstock, so können wir als Katholische Kirche von Berlin nur leben in der Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri und mit der weltweiten Kirche, die er im Namen und im Auftrag Christi leitet.

Und wenn in Berlin mittlerweile fast jeder fünfte Katholik nicht-deutscher Herkunft ist, dann zeigt auch dies unsere weltkirchliche Verbundenheit und unsere lebendige Katholizität.

Als Zeichen dieser Verbundenheit möchten wir Ihnen, Heiliger Vater, zum einen das Plötzenseer Diptychon schenken, dessen Rahmen ein originales Treppenhausfenster aus Haus 1 im Gefängnis Plötzensee ist. Es erinnert im Sinn des vom seligen Papst Johannes Paul II. formulierten „Ökumenismus der Heiligen und Märtyrer“ (Tertio Millennio Adveniente 37) an die Blutzeugen, die wegen ihrer christlichen Überzeugung und ihres Einsatzes für den Nächsten vom NS-Terrorregime verurteilt wurden. Die Seligen Jakob Gapp und Nikolaus Groß werden neben katholischen Priestern und Laien, evange-lischen und orthodoxen Christen gewürdigt.

Zum anderen stand unser diesjähriger diözesaner Ministrantentag unter dem Thema: Gott – Baumeister der Kirche. Jugendliche haben im Verlauf dieses Tages auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht, dass sie bereit sind, sich von Gott in Dienst nehmen zu lassen. Sie wollen mitbauen am Reich Gottes, an seiner Kirche. Und sie wollen das gemeinsam mit ihnen tun. Als Zeichen dieser Bereitschaft darf ich ihnen im Namen dieser Jugendlichen diesen Bauhelm überreichen. Die Ministranten Berlins, die Jugend Berlins steht an ihrer Seite Heiliger Vater.

Heiliger Vater, Sie sind zu uns gekommen als guter Hirt, als Zeuge der Liebe Gottes, aber auch als Botschafter der Wahrheit, die Christus selber ist. Was Jesus einst zu Petrus sagte, das erbitten wir heute von Ihnen: „Stärke deine Brüder“ (und Schwestern); denn nur wo Gott ist, da ist Zukunft – und eine andere haben wir nicht.



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Lesermeinungen

 Je vous salue, Marie 24. September 2011 

Vergelt´s Gott Exzellenz

Heute bin ich aus Berlin zurück gekommen und bin noch ganz tief bewegt von der Heiligen Messe im Berliner Olympiastadion und der Begegnung mit dem Heiligen Vater! Ich bin so dankbar das ich im Innenfeld des Stadions ganz weit vorne mitfeiern konnte! Als der Heilige Vater im Papamobil ins Stadion kam war ich nur ein paar Meter von Seiner Heiligkeit entfernt! So nah war ich \"optisch\" dem Heiligen Vater noch nie! Es war unbeschreiblich,ja, ich hatte Tränen in den Augen! Die Güte und die liebende Ausstrahlung und die Freude von Papst Benedikt XVI hat mich zu Tränen gerührt. Es war während der Heiligen Wandlung so still man hätte eine Nadel fallen hören können! Die Ansprache von S.E. Dr. Woelki hat mich tief bewegt Berlin und bald auch die Weltkirche kann Gott auf Knien dankbar sein für diese Berufung auf den Erzbischöflichen Stuhl von Berlin! Als S.E. das Stadion gegen 18.00 Uhr betrat brandete lauter Jubel aus und man konnte sehen wie glücklich der H.H. Erzbischof war! Deo gratias!


1
 
  23. September 2011 
 

DANKE,

Exzellenz! Sie sind der D. Bischofskonferenz und UNS ein gutes Beispiel ! Machen Sie weiter so!


0
 
 pjok 23. September 2011 
 

Riesenzwerge

Eine wunderbare Rede unseres neuen Erzbischofs mit einem klaren Bekenntnis zu unserem Papst und zu Rom!!!!!
Und wenig später traten dann die beiden Riesenzwerge Lammers und Tierse auf und zwangen den Heiligen Vater vor laufenden Kameras zur Handkommunion!!!!!
Frech? Nein, größenwahnsinnig. Und eitel. Wie Politiker eben so sind.
Auf dem Heinweg haben sie sicher gedacht: \"Wir sind Helden!\"
Nee, das sind sie sicher nicht.
Nur böse Provokanten.
Gruß
pjok


2
 
  23. September 2011 
 

Aegidius, ja sie haben Recht, aber sie müßen verstehen ich lebe in der Linzer Diözese!

In der seit Jahren mit Gewalt Gott der Herr vertrieben werden soll, und immer wieder das Wort \"Verbundenheit mit den Papst\" auf heuchlerischte Art und Weise benutzt wird, um Gott dem Herrn und seiner einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche schwersten Schaden zuzufügen. Denn in meinen Augen kommte es nicht auf Worte eines Hirten Gottes unsers Herrn an, sondern sein wirken ist an seinen \"FRÜCHTEN\" zu erkennen, und diese sind in der Linzer Diözese alles andere als Heilsbringend.

Matthäus 7. 15 – 20

Gott zum Gruße


1
 
 Aegidius 22. September 2011 
 

Ach atm, jetzt freuen Sie sich doch mal über Papst und Erzbischof Woelki, wie alle anderen hier! Wann hätte der EB denn Ihre Fragen bisher im Alleingang und gegen sinenalten Menor vom Rhein angehen sollen?


1
 
  22. September 2011 
 

Schöne Worte des Berliner Erzbischofs:

Aber wo bliebt die Verbundenehit wenn es um die Umsetzung des Gehorsams geht? Siehe Actus Formalis, \"Für Viele\" und die Einführung des bereits im Jahre 2001 im Vatikan vorgestellten neuen Messbuches, wenn es um die Umsetzung von Weisungen und Anordnungen aus Rom geht scheint diese Verbundenheit aber nicht da zu sein, erinnere hier an die INSTRUKTION
Redemptionis sacramentum, oder http://www.stjosef.at/dokumente/ordinatio_sacerdotalis.htm Also hoffen und beten wir dafür das diesen Wörtern auch Taten folgen werden.

Und was meint seine Exzellenz damit: \"30 Mitglieds KIRCHEN\" , den soweit mir bekannt, gibt es nur, eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, und die Zugehörigkeit zu dieser ist für alle Menschen Heilsnotwendig.

Gott zum Gruße


2
 
 Tilda 22. September 2011 
 

Das Herz geht einem auf, wenn man Erzbischof Woelki hört. Es gibt sie noch, die
Seelsorger im Bischofsamt, die den Menschen Halt geben und Kirche vermitteln.
Es war heute ein großer Tag für die kath. Kirche.


3
 
 Tadeusz 22. September 2011 

Freude im Herzen

Wenn ich richtig verstehe, haben wir einen ECHTEN Bischof in Berlin...

GOTT SEI DANK!


3
 
 chronotech 22. September 2011 

für mich schon jetzt ein KARDINAL !!!!!


4
 
 Smaragdos 22. September 2011 
 

Tausend Dank, EZ Woelki, für ihre warmherzigen Worte!

EZ Sterzinsky möge in Frieden ruhen, doch für mich ist es ein reines Geschenk der Vorsehung, dass inzwischen WB Woelki zum Erzbischof von Berlin ernannt wurde. Danke Jesus!


4
 

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