Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  11. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Moskauer Patriarchat: Appell an Westen, verfolgte Christen zu schützen

29. Juni 2011 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Metropolit Hilarion: „Maßnahmen können auf eine kurze Formel reduziert werden: Wirtschaftliche und andere Hilfe sollte nur im Austausch für garantierte Sicherheit für religiöse Minderheiten gegeben werden"


Moskau (kath.net/KAP) Die russisch-orthodoxe Kirche hat an alle demokratischen Nationen appelliert, ein wirksames System des Schutzes für verfolgte Christen zu entwickeln und dabei auch auf wirtschaftliche Maßnahmen zu setzen, berichtet die russische Nachrichtenagentur "Interfax".

Metropolit Hilarion (Alfejew), der Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchats, sagte vor Journalisten in der russischen Hauptstadt wörtlich: "Das Europäische Parlament hat in seiner Resolution vom 20. Jänner die Notwendigkeit betont, besondere Maßnahmen zur Beeinflussung jener Länder zu setzen, in denen Christen verfolgt werden.


Ich denke, dass diese Maßnahmen auf eine kurze Formel reduziert werden können: Wirtschaftliche und andere Hilfe sollte nur im Austausch für garantierte Sicherheit für religiöse Minderheiten gegeben werden".

Der Metropolit zitierte Daten internationaler Organisationen: Alle fünf Minuten werde irgendwo in der Welt ein Christ wegen seines Glaubens umgebracht, pro Jahr werde mit 105.000 Opfern gerechnet, 75 Prozent der wegen ihrer Glaubensüberzeugung verfolgten Menschen seien Christen.

Der Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats verwies auf eine Studie der Kommission der Bischofskonferenzen des EU-Raumes (ComECE), wonach pro Jahr rund 170.000 Christen in aller Welt wegen ihres Glaubens leiden müssen. Die Menschenrechtsorganisation "Open Doors" gehe sogar von Millionen verfolgter Christen aus.

"Wir müssen eine evidente Tatsache sehen: Die Christen sind die weltweit am meisten verfolgte Gruppe", sagte der Metropolit. Viele Forscher würden die Intensität der Christenverfolgung am Beginn des dritten Jahrtausends mit den Jahrhunderten der frühen Christenheit vergleichen.

Als Länder mit besonderer Verfolgungsintensität bezeichnete der Metropolit Afghanistan, Iran, den Sudan, Pakistan, den Irak sowie Nordkorea. Im Hinblick auf den Irak erinnerte er daran, dass von den früher 1,5 Millionen Christen des Landes seit dem Sturz Saddam Husseins mehr als die Hälfte vertrieben wurde oder geflüchtet ist.

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 arthur.k 28. Juli 2011 
 

Orthodoxie

in der Orthodoxie ist nie und nichts falsch ...


0
 
 Dismas 30. Juni 2011 

@Martyria

in gewisser Weise gebe ich Ihnen durchaus recht. Auch am Verhalten der Orthodoxie ist Vieles falsch.
Allerdings gerade Metropolit Hilarion, wie ich ihn kennengelernt habe, ein sehr honoriger Mann, der diese Probleme durchaus sieht.
Allerdings geht es bei seinen Beispielen auch um das blutige Martyrium der Christen in diesen Ländern.


0
 
 urserolu 30. Juni 2011 
 

@Martyria

a) wo sagt Metropolit Hilarion, dass nur der Westen so handeln solle?
b) natürlich nimmt auch die Orthodoxie Stellung
c) im Artikel stand, dass die STADTVERWALTUNG das Verbot aussprach. (Kann sein, dass dieser orthodoxe Hardliner einen Einfluss hatte, aber dieser repräsentiert NICHT \"die Orthodoxie\")
d) vermutlich, weil sie sonst leer stünden.


0
 
 Martyria 29. Juni 2011 

Zwiespalt

Wenn ich aber den kath.net-Artikel vom 29. Juni (07:59 Uhr) mit dem Titel:
\"Ukraine: Verbot einer Fronleichnamsprozession in Odessa\" daneben lege, stellen sich mir die Fragen, warum

a) nur der \"demokratische\" Westen so handeln soll und nicht auch Russland.
b) die ins politische System der ehemaligen UdSSR-Staaten verflochtene Orthodoxie nicht ihren Einfluss geltend macht.
c) orthodoxe Würdenträgern katholischen Christen das Leben (aus Neid? aus Furcht?) unnötig schwer machen.
d) im Westen ehemals katholische Gotteshäuser der Orthodoxie zur Verfügung gestellt oder übereignet werden.

Punkt c) fällt ja auch beinahe unter Christenverfolgung. Dass die Repressalie von Christen ausgeht, macht die Sachlage nicht besser, im Gegenteil. Ich erwarte von allen Christen, dass sie sich zumindest respektieren.


3
 
 Christa 29. Juni 2011 

Ein Mann der klaren Worte!

Danke an den Metropoliten. Sowas sollte mal vom deutschen Episkopat kommen.


0
 
 Dottrina 29. Juni 2011 
 

Klartext vom Metropoliten!

Dafür sei ihm Dank! Aber die europäischen Lobbyisten scheren sich nicht darum; nein, es könnten ihnen ja Einnahmen in Milliardenhöhe entgehen. Geld ist leider oft wichtiger als Gerechtigkeit und das Leben von Christen!


0
 
 Dismas 29. Juni 2011 

Danke an den Metropoliten!!

Er spricht die Wahrheit offen aus, die westliche Politker und leider oft auch Kichenhierarchen im Westen vertuschen oder zumindest nicht thematisieren.
Im Ganzen kümmern sich Bischöfe in Deutschland da eher um das Wohl der Muslime- siehe zuletzt erst Bischof Jaschke, Hamburg


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  4. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  5. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  6. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  7. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  8. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
  9. Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht
  10. Orthodoxe Fastenzeit beginnt am kommenden Montag






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  12. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  13. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  14. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  15. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz