Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  2. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  8. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  9. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  10. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  15. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise

Moskauer Patriarchat: Appell an Westen, verfolgte Christen zu schützen

29. Juni 2011 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Metropolit Hilarion: „Maßnahmen können auf eine kurze Formel reduziert werden: Wirtschaftliche und andere Hilfe sollte nur im Austausch für garantierte Sicherheit für religiöse Minderheiten gegeben werden"


Moskau (kath.net/KAP) Die russisch-orthodoxe Kirche hat an alle demokratischen Nationen appelliert, ein wirksames System des Schutzes für verfolgte Christen zu entwickeln und dabei auch auf wirtschaftliche Maßnahmen zu setzen, berichtet die russische Nachrichtenagentur "Interfax".

Metropolit Hilarion (Alfejew), der Leiter des Außenamtes des Moskauer Patriarchats, sagte vor Journalisten in der russischen Hauptstadt wörtlich: "Das Europäische Parlament hat in seiner Resolution vom 20. Jänner die Notwendigkeit betont, besondere Maßnahmen zur Beeinflussung jener Länder zu setzen, in denen Christen verfolgt werden.


Ich denke, dass diese Maßnahmen auf eine kurze Formel reduziert werden können: Wirtschaftliche und andere Hilfe sollte nur im Austausch für garantierte Sicherheit für religiöse Minderheiten gegeben werden".

Der Metropolit zitierte Daten internationaler Organisationen: Alle fünf Minuten werde irgendwo in der Welt ein Christ wegen seines Glaubens umgebracht, pro Jahr werde mit 105.000 Opfern gerechnet, 75 Prozent der wegen ihrer Glaubensüberzeugung verfolgten Menschen seien Christen.

Der Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats verwies auf eine Studie der Kommission der Bischofskonferenzen des EU-Raumes (ComECE), wonach pro Jahr rund 170.000 Christen in aller Welt wegen ihres Glaubens leiden müssen. Die Menschenrechtsorganisation "Open Doors" gehe sogar von Millionen verfolgter Christen aus.

"Wir müssen eine evidente Tatsache sehen: Die Christen sind die weltweit am meisten verfolgte Gruppe", sagte der Metropolit. Viele Forscher würden die Intensität der Christenverfolgung am Beginn des dritten Jahrtausends mit den Jahrhunderten der frühen Christenheit vergleichen.

Als Länder mit besonderer Verfolgungsintensität bezeichnete der Metropolit Afghanistan, Iran, den Sudan, Pakistan, den Irak sowie Nordkorea. Im Hinblick auf den Irak erinnerte er daran, dass von den früher 1,5 Millionen Christen des Landes seit dem Sturz Saddam Husseins mehr als die Hälfte vertrieben wurde oder geflüchtet ist.

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Orthodoxe Christen feiern am kommenden Sonntag Ostern
  3. Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen
  4. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  5. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  6. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  7. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  8. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  9. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  10. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  10. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  11. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  15. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz