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Hahne kritisiert Käßmanns „weltfremd-naive Friedenslyrik“

6. Juni 2011 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
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Ex-EKD-Ratsvorsitzende hatte gesagt: Beten mit den Taliban ist besser als Bomben


Berlin (kath.net/idea) Scharfe Kritik an Äußerungen der früheren EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann (Berlin) auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag hat der Fernsehmoderator Peter Hahne (Berlin) geübt.

In seiner Kolumne in der „Bild am Sonntag“ zitiert der Bestsellerautor Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) mit den Worten „Ein Gebet für die Taliban ist nötig und sinnvoll. Allerdings ersetzt das Gebet nicht die praktische Politik“ und fügt hinzu: „Damit widerspricht er all jenen, die sich – wie Margot Käßmann – auf dem Kirchentag mit weltfremd-naiver Friedenslyrik anbiedern, als ob entschiedenes Beten und entschlossenes Handeln ein Gegensatz seien.“ Käßmann hatte unter Beifall erklärt, „Gebete mit den Taliban“ seien „eine wesentlich bessere Idee als die Bombardierung von Tanklastwagen“.


Hahne zufolge – er war von 1992 bis 2009 EKD-Ratsmitglied – basiert die Tradition der Bundeswehr auf der Erfahrung der christlichen Widerstandskämpfer gegen den Terror des Nationalsozialismus: „Sie haben für Adolf Hitler gebetet, dennoch hat Graf Stauffenberg am 20. Juli 1944 die Bombe gezündet, die den Diktator töten sollte.“

Der Widerstand habe aus der Erkenntnis des von den Nazis hingerichteten Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) gelebt: „Das Gebet ersetzt keine Tat, aber das Gebet ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann.“ Im Blick auf Verteidigungsminister de Maizière schreibt Hahne, er habe seinen Amtseid, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, mit dem Satz bekräftigt „So wahr mir Gott helfe“. Deshalb könne er „die Taliban ins Gebet einbeziehen – mit gefalteten Händen genauso wie mit der Waffe in der Hand, weil Terror zu ernst ist für Kalenderweisheiten auf Wohlfühl-Events“.


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Lesermeinungen

  6. Juni 2011 
 

Käßmann hat geflunkert, auf deutsch gelogen

\"Beten mit den Taliban\"
Die olle Käßmann, die immer nur andern Ratschläge geben will, hat doch nicht einmal mit ihrem Mann zur Verhütung einer Scheidung gebetet und wenn, hatte das keinen Erfolg. Die dumme Masse, die ihr glaubt, ist nicht einmal imstande, das zu merken, sonst würden sie es machen wie ich es mal gemacht habe bei einer Predigt: auf den Prediger minutenlang zeigen.
Käßmann, das \"tolle\" Vorbild gibt ja jetzt zu, dass sie oft geflunkert -auf deutsch gelogen - habe.
Solche Leute, die nicht einmal die Grenzen beim Trinken einhalten können, können keine Vorbilder sein und sollten anderen keine Ratschläge geben, die bei ihnen nicht selber erprobt sind,

www.spiegel.de/panorama/leute/0, ... 38,00.html


1
 
  6. Juni 2011 
 

Mit den Taliban beten? Wie soll das gehn?

Burka anziehen und vor allem als die Frau Klappe halten.

Geht doch.


1
 
 M.Schn-Fl 6. Juni 2011 
 

PS

Lässt man als Gutmensch solche Kalenderweisheiten vom Stapel, gibt es bei der Masse immer rauschenden Beifall. Das gehört zum Wohlfühl-Event.


1
 
 M.Schn-Fl 6. Juni 2011 
 

\"Kalenderweisheiten auf Wohlfühl-Events.\"

Sehr treffend!
Schicken wir doch Frau Käßmann ohne Burka zu den Taliban zum Beten. Jeder kann sich ausmahlen, was das Ergebnis sein wird. Eine abgeschnittene Nase wir das mindeste sein.
Unangemssener Spott und Sarkasmus beiseite!
Es handelt sich hier um dasselbe Problem wie bei ihrem Nachfolger Schneider in der Diskusion mit dem Verteidiger; Gutmenschentum aus der Etappe in satter Sicherheit bei ihr allerdings nicht mit einem Glas Rotwein sondern gleich mit einer Famileinflasche.


1
 
 Paul.P. 6. Juni 2011 
 

Die Reforntheologen

Ohne das jetzt Frau Käßmann unterstellen zu wollen, ist so mancher der progressiven Prominenz persönlich schon weit mehr vom Glauben abgefallen als er in seinen Publikationen und Auftritten kund tut. Wie wenig man schon aktuell vom Christentum hält, wird aus taktischen Gründen verschwiegen. Ein Beispiel für so eine \'Glaubensentwicklung\' wäre Uta Ranke-Heinemann. In 10 Jahren nachschauen, welche Positionen Käßmann dann öffentlich vertritt.


0
 
  6. Juni 2011 
 

Lektüre von Dietrich Bonhoffer scheint

eher nicht nur Frau Bischöfin (a.d.) Käßmann fremd zu sein und eher dringend empfohlen.
Dietrich Bonhoffer war nicht nur Freiheitskämpfer sondern auch ein überzeugter Gegner der Abtreibung als Verhütungsmethode


4
 
 1Pace 6. Juni 2011 

Wer könnte die Feuerprobe bestehen?

Hier das Bild von Franziskus mit dem Sultan:
http://www.feuerlauf.ofm.li/images/Franziskus%20und%20Sultan.JPG
und hier ein Kommentar
http://st-franziskus.region-kl.de/cms/typo3/index.php?id=213

www.feuerlauf.ofm.li/images/Franziskus%20und%20Sultan.JPG


1
 
 tünnes 6. Juni 2011 
 

Für die Taliban beten? Ja!
Mit den Taliban beten? Wie soll das gehn?
Mein Gott sagt mir nicht: \"Wenn du im Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen stirbst, wirst du noch heute mit mir im Paradiese sein\"


4
 
 Waldi 6. Juni 2011 
 

Die Käßmann...

scheint vom Wein-Geist mehr Inspirationen abbekommen zu haben, als vom Heiligen Geist. Kaum jemend im eigenen Lager merkt, wie sie mit ihrer \"weltfremd-naiven-Friedenslyrik\" die EKD unaufhaltsam in den Abgrund führt.


3
 
 st.michael 6. Juni 2011 
 

Beten mit Taliban.......................

............. und wenn dann der Tanklastzug vor einem deutschen Lager zur Explosion gebracht wird, natürlich erst nach dem \" Evangelisch-Talibanischen\" Gebetsdialog, sterben deutsche Soldaten, aber die sind ja nach Frau Käßmanns Meinung sowieso Mörder und die verdienen nichts anderes.
Man sollte die Dame mal wirklich nach Afghanistan schicken, um das Ganze in Wirklichkeit auszuprobieren, aber dann mal ohne Geleitschutz von den \"bösen\" Soldaten.
Zum Kotzen !


3
 
 Quirinusdecem 6. Juni 2011 
 

Wellenreiter

Hier handelt es sich grundsätzlich um das gleiche Problem wie Frau Käßmanns Aussage, daß die Pille ein Geschenk Gottes sei.
Zu ihren gunsten nehme ia´ch an, daß sie keine Wellenreiterin ist, sondern sich nur einfach nicht weiterentwickelt hat und in der Pubertät stehen geblieben ist....


2
 

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