24 Mai 2011, 10:52
Radio Horeb erhält deutschlandweite Digital-Frequenz
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Medien'
„Ein Quantensprung für Radio Horeb“. Programmdirektor Pfr. Richard Kocher wertete die Entscheidung als großen Erfolg.

Immenstadt (kath.net/pm) Radio Horeb wird in Zukunft im bundesweiten Digitalradio senden. Ab dem 1. August dieses Jahres wird das Programm des Senders neben den bisherigen Verbreitungswegen auch über eine DABplus-Frequenz mit digitalen Radiogeräten empfangbar sein. Wie die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten in Düsseldorf am 17. Mai mitteilte, kam Radio Horeb damit in einer zweiten Vergaberunde zum Zug. Zuvor waren durch den Rückzug eines Mitbewerbers Übertragungskapazitäten frei geworden.

Werbung
christenverfolgung


Der Programmdirektor von Radio Horeb, Pfr. Richard Kocher, zeigte sich in einer ersten Reaktion begeistert und wertete die Entscheidung als großen Erfolg für den Sender. „Die Zuweisung der bundesweiten Radiofrequenz ist ein Quantensprung für Radio Horeb.“ Sein Ziel sei von Anfang an gewesen, dass das Programm leicht empfangbar sein sollte. Neben einer lokalen UKW-Frequenz im Großraum München verbreitete Radio Horeb sein Programm bisher hauptsächlich über Satellit (Astra) und die analogen und digitalen Kabelnetze in Deutschland.

Vor allem für ältere Menschen sei es bisher oft sehr schwer gewesen, Radio Horeb einzustellen. „Für 39 Millionen Menschen in unserem Land wird sich ab 1. August die Situation schlagartig ändern. Sie werden mit einem einfachen Empfangsgerät Radio Horeb empfangen können.“

Ein entscheidender Vorteil der neuen Übertragungstechnik liegt nach den Worten von Erwin Fritsch, Mitglied der Geschäftsführung des privaten Rundfunksenders darin, „dass man sich damit von Flensburg bis an den Bodensee im Auto bewegen oder in irgendeinem Wohnzimmer Radio Horeb einschalten kann – und das immer mit derselben Frequenz.“ Technische Voraussetzung, um den Sender im Digitalradio einzuschalten, ist ein DABplus - Empfänger.

„Radio Horeb will sich in Kooperation mit den Herstellern dafür einsetzen, dass diese Geräte in einem Kostenbereich liegen, den sich die meisten Leute leisten können“, so Fritsch. In der Schweiz ist die digitale Sendetechnik bereits seit einem Jahr etabliert. Günstige Empfänger sind dort bereits für deutlich unter 50€ erhältlich.

Radio Horeb - Christliches Radio rund um die Uhr auf 5 Säulen: Liturgie, Spiritualität, Lebenshilfe und Soziales, Musik und Nachrichten • Ab 1. August deutschlandweit über DAB+.

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Benedikt XVI. in großer Sorge um die katholische Kirche (74)

„Korruption der Lehre zieht immer die Korruption der Moral nach sich“ (56)

Man kann einen Papst nicht anklagen! (53)

‚Papst schweigt, um Größenwahn der Kritiker nicht zu fördern’ (42)

Das Zerstörungswerk des Teufels durch die Heuchler (41)

„Völliger Unsinn!“ (38)

Missbrauchsopfer von Grassi: "Ich habe gelitten und leide noch immer!" (38)

Papst: Sexualität ist "der schönste Punkt der Schöpfung" (35)

Marx: „Wir stehen an der Seite der Betroffenen sexuellen Missbrauchs“ (35)

Neues Papstdokument schreibt verpflichtende Synodenumfragen vor (34)

Die Vollmacht des Hirten (33)

Jugendsynode: Niederländischer Bischof verweigert die Teilnahme (30)

„Frankfurter Allgemeine“: „Warum schont der Papst McCarrick?“ (26)

Bistum Regensburg widerspricht grünem Bundestagsabgeordneten! (25)

Cupich zu Missbrauch: Kirche hat ‚größere Agenda’ (23)