Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  11. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  14. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

Forschungsprojekt: Der Mensch ist von Natur aus religiös

18. Mai 2011 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Internationale Studien zeigen: Menschen haben eine eingebaute Neigung, an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.


Oxford (kath.net/idea) Menschen sind von Natur aus religiös. Sie haben eine eingebaute Neigung, an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben. Das ist die Schlussfolgerung aus einem internationalen Forschungsprojekt, das zwei Wissenschaftler von der englischen Universität Oxford federführend über drei Jahre mit einem Aufwand von 2,2 Millionen Euro durchgeführt haben. Beteiligt an dem Projekt „Erkennen, Religion und Theologie“ waren 57 Forscher, die mehr als 40 Studien in 20 religiös und atheistisch geprägten Ländern produzierten.

Das menschliche Denken ist darauf ausgerichtet, die Welt in einer religiösen Dimension zu sehen. Das sagte Co-Direktor, der Philosophieprofessor Roger Trigg, bei der Vorstellung der Untersuchung. Es wäre jedoch zu einfach zu behaupten, dass der Mensch darauf „programmiert“ sei, an Gott zu glauben. Äußere Einflüsse – etwa die Kultur – spielten auch eine Rolle. Der übernatürliche Instinkt sei auch keineswegs auf den Glauben an einen Gott beschränkt; es könnten auch viele Götter sein.


Kinder trauen Gott alles zu

In einer Studie nahm der Projektleiter, der Philosophieprofessor Justin Barrett, die religiöse Einstellung von Kleinkindern unter die Lupe. Bis etwa zum vierten Lebensjahr glaubten sie, dass sowohl ihre Mutter wie auch Gott übermenschliche Fähigkeiten besitzen, also etwa den Inhalt einer verschlossenen Schachtel sehen können. Später zweifelten sie eher daran, dass ihre Mütter dies erkennen können, aber Gott trauten sie es weiterhin zu.

In China und Nordirland glauben die meisten Menschen instinktiv, dass die Seele oder der Geist des Menschen nach dem Tod weiterlebt. Sie dächten „dualistisch“, so die Forscher, glaubten also, dass Körper und Seele verschieden sind.

Religion beeinflusst öffentliches Leben

Wir Barrett erläuterte, sei es den Forschern nicht um einen Gottesbeweis gegangen. Dass es den Menschen leichter falle, auf eine bestimmte Art zu denken, bedeute nicht, dass dies auch die Wahrheit sei.

Man habe aber festgestellt, dass Religion immer einen Einfluss auf das öffentliche Leben habe. Gläubige Menschen hielten eher zusammen und stützten die Gesellschaft. Es scheine, dass Religion weniger in einer städtischen Umgebung in Industrieländern floriere. Dort gebe es bereits ein starkes soziales Netz.

Foto: (c) kathpedia; Hll. Monica und Augustinus


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  2. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  3. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  4. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  5. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  6. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  7. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  8. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  9. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben
  10. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  3. Verhaftung nach Großbrand einer historisch wertvollen Holzkirche in Kanada
  4. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  5. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  6. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  7. R.I.P. Dolly Parton
  8. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  9. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  10. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  11. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  12. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  13. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  14. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  15. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz