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Wir waren Serienmörder … wir haben Kinder getötet

5. Mai 2011 in Chronik, 13 Lesermeinungen
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Abby Johnson, eine frühere Angestellte der Abtreibungsorgansiation Planned Parenthood, über ihren Umgang mit Reue und Schuld.


College Station (kath.net) Abby Johnson, frühere langjährige Angestellte bei Planned Parenthood, hat einen bewegenden Beitrag geschrieben, wie sie mit ihrer Schuld umgeht. Johnson war über Jahre erst Angestellte, dann Klinikleiterin bei der Abtreibungsorgansisation, doch sie nahm Abstand von ihrer Arbeitsstelle und ihrer Einstellung, nachdem sie im Jahr 2009 ein Baby während seiner Abtreibung über Ultraschall beobachtet hatte, kath.net hat berichtet.

Johnson erzählte, dass der kurzem verstorbene Bernard Nathanson, ein Abtreibungsarzt, der selbst 5000 Abtreibungen durchgeführt hatte, gefragt wurde, wie er mit seiner Reue umginge. Sie erläuterte: „Viele von uns, die wir einst Teil der Abtreibungsindustrie waren, werden häufig wegen eines ‚Mangels an Reue‘ kritisiert.“ Nathanson habe erklärt, wenn er es sich selbst erlauben würde, die Tiefe seiner Reue wirklich zu empfinden, könnte er nicht mehr mit diesem Schmerz leben. „Ich möchte sagen, dass dies haargenau für die meisten von uns, welche einst in diesen Vorhallen des Bösen gelebt … haben, stimmt. Ich bin mir nicht sicher, ob mein Herz den Schmerz aushalten würde, wenn ich mir wirklich erlauben würde, zu fühlen, was ich getan habe.“


Die junge Frau sagte: „Wir waren Serienmörder von der schlimmsten Sorte … wir haben Kinder getötet. Dann, eines Tages, nachdem wir Jahre in Dummheit und im Bösen gelebt haben, kehren wir um. Wir schlucken unseren Stolz herunter und geben zu, dass wir falsch lagen. … Wir bereuen unsere Sünde und wir fühlen einen Frieden und eine Freude, wie wir sie nie zuvor in unseren Herzen hatten… doch da ist auch Gebrochensein … und das nagende Gefühl von Zerknirschung, das nicht weggeht.“

Johnson, die sich inzwischen äußerst engagiert für das Recht auf Leben einsetzt, erläutert: „Wie soll man sich dafür entschuldigen, dass man tausende von Kindern getötet hat und tausende Familien verletzt hat?“ Den Schmerz über diese Vergangenheit „kann ich nur mit der Hilfe Christi aushalten.“


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