Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. Écône, zum Zweiten
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  10. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  11. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  12. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  13. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“

Wie Gott wirken kann

2. März 2011 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am evangelischen Kongress christlicher Führungskräfte berichteten Christen, wie sie in ihrem Leben Gott erfahren: eine sechsfache Mutter und vierzigfache Pflegemutter und ein Schrotthändler, der in der Firma das Beten einführte. Von Karsten Huhn


Nürnberg (kath.net/idea) Bettina Hilliger (Berlin) hat sechs leibliche Kinder. Das aber ist nicht ungewöhnlich, sondern dass sie bisher schon über 40 Pflegekindern ein Zuhause bot. „Ich wollte Kindern in Notsituationen helfen“, erzählt sie am Kongress christlicher Führungskräfte in Nürnberg am vergangenen Freitag. Die gelernte Pflegerin gibt zusammen mit ihrem Mann Kindern aus Familien mit gewalttätigen oder drogenabhängigen Eltern ein Zuhause.

Oft sind die Kinder schwer traumatisiert. „Es ist für uns eine Achterbahn der Gefühle. Aber wir erfahren, dass Gott uns in diesen Situationen trägt.“ Ständig sucht das Jugendamt Eltern, die Kinder (vorübergehend) aufnehmen und ihnen die Geborgenheit einer Familie vermitteln. „Die Kinder brauchen einen Schutzraum, wo sie zur Ruhe kommen können und ihnen nicht mehr wehgetan wird“, sagt Hilliger.


Meistens erfährt sie erst sehr kurzfristig, wie alt das Kind ist, das ihr vermittelt wird. Deshalb haben die Hilligers neben Wickelkommode, Kinderstuhl und Kinderwagen in verschiedenen Größen auch einen großen Vorrat an Kinderkleidung gelagert. „Ich bin gerne Mutter, es ist für mich sehr erfüllend“, berichtet Hilliger. Denn wie in einem Unternehmen brauche es Konsequenz, Disziplin und feste Abläufe. „Ich fühle mich als Unternehmerin und Familienmanagerin.“

Wie sie wieder auftankt? Mit freien Abenden oder einem Ehepaarwochenende – ganz ohne Kinder. Dann springen Freunde oder die leiblichen, inzwischen erwachsenen Kinder bei der Betreuung ein.

Der Schrotthändler aus Köln

„Ich liebe Schrott“, sagt Heribert Schamong (Köln). Er handelt Schrott mit russischen und türkischen Geschäftspartnern. 1999 übergab er sein Leben an Jesus Christus. „Jesus ist der bessere Schrotthändler“, sagt Schamong. „An ihn kann ich meine Probleme abgeben.“ In seiner Firma hat er das Morgengebet eingeführt – die Mitarbeiter sind inzwischen alle Christen.

Zu beten gibt es viel: „Mir fehlt noch die Gelassenheit“, erzählt Schamong. „Und die Distanz fehlt mir auch. Und ich bin auch ziemlich aggressiv.“ Aber wenn er vor schwierigen Gesprächen gebetet habe, liefen die Tage meist besser. Neben dem Schrotthandel betreibt Schamong auch Kölns älteste Kaffeerösterei – und das christliche Café „St. Mocca“.

Was er Führungskräften empfiehlt? „Die persönliche Beziehung zu Jesus Christus in jedem Lebensbereich, die Kraft des Gebetes und die Kraft der Vergebung.“ Dann würden selbst schwierige Ereignisse am Ende zu Gewinnpositionen. So wie man einen Kinofilm nicht vorzeitig verlassen dürfe, wenn man das Ende erfahren wolle, solle man auch im Leben nicht vorzeitig aufgeben, sondern sich bis zum Schluss gedulden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christentum

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Christliche Literatur als Schlüssel zu einer verborgenen Welt
  3. Burkina Faso: Christen und Muslime stehen nach Massaker zusammen
  4. Pakistan: Imam ergreift Partei für Christen unter Blasphemie-Verdacht
  5. Viel Schatten und einige Lichtblicke: „Kirche in Not“ Bilanz für 2020
  6. „Geburt des Sohnes Gottes begründet Einzigartigkeit des Christentums“
  7. „Die Christen im Libanon sollen auf die Hilfe von ,Kirche in Not’ zählen können“
  8. Libanon: Junge Christen leisten Nothilfe für Überlebende der Explosion von Beirut
  9. „Wurzeln und Identität der Christen werden verwischt“
  10. Marokko: Christen müssen ihren Glauben oft heimlich leben






Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  7. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  8. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  9. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  12. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  13. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  14. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  15. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz