Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  6. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  11. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  12. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  15. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."

Wie Gott wirken kann

2. März 2011 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am evangelischen Kongress christlicher Führungskräfte berichteten Christen, wie sie in ihrem Leben Gott erfahren: eine sechsfache Mutter und vierzigfache Pflegemutter und ein Schrotthändler, der in der Firma das Beten einführte. Von Karsten Huhn


Nürnberg (kath.net/idea) Bettina Hilliger (Berlin) hat sechs leibliche Kinder. Das aber ist nicht ungewöhnlich, sondern dass sie bisher schon über 40 Pflegekindern ein Zuhause bot. „Ich wollte Kindern in Notsituationen helfen“, erzählt sie am Kongress christlicher Führungskräfte in Nürnberg am vergangenen Freitag. Die gelernte Pflegerin gibt zusammen mit ihrem Mann Kindern aus Familien mit gewalttätigen oder drogenabhängigen Eltern ein Zuhause.

Oft sind die Kinder schwer traumatisiert. „Es ist für uns eine Achterbahn der Gefühle. Aber wir erfahren, dass Gott uns in diesen Situationen trägt.“ Ständig sucht das Jugendamt Eltern, die Kinder (vorübergehend) aufnehmen und ihnen die Geborgenheit einer Familie vermitteln. „Die Kinder brauchen einen Schutzraum, wo sie zur Ruhe kommen können und ihnen nicht mehr wehgetan wird“, sagt Hilliger.


Meistens erfährt sie erst sehr kurzfristig, wie alt das Kind ist, das ihr vermittelt wird. Deshalb haben die Hilligers neben Wickelkommode, Kinderstuhl und Kinderwagen in verschiedenen Größen auch einen großen Vorrat an Kinderkleidung gelagert. „Ich bin gerne Mutter, es ist für mich sehr erfüllend“, berichtet Hilliger. Denn wie in einem Unternehmen brauche es Konsequenz, Disziplin und feste Abläufe. „Ich fühle mich als Unternehmerin und Familienmanagerin.“

Wie sie wieder auftankt? Mit freien Abenden oder einem Ehepaarwochenende – ganz ohne Kinder. Dann springen Freunde oder die leiblichen, inzwischen erwachsenen Kinder bei der Betreuung ein.

Der Schrotthändler aus Köln

„Ich liebe Schrott“, sagt Heribert Schamong (Köln). Er handelt Schrott mit russischen und türkischen Geschäftspartnern. 1999 übergab er sein Leben an Jesus Christus. „Jesus ist der bessere Schrotthändler“, sagt Schamong. „An ihn kann ich meine Probleme abgeben.“ In seiner Firma hat er das Morgengebet eingeführt – die Mitarbeiter sind inzwischen alle Christen.

Zu beten gibt es viel: „Mir fehlt noch die Gelassenheit“, erzählt Schamong. „Und die Distanz fehlt mir auch. Und ich bin auch ziemlich aggressiv.“ Aber wenn er vor schwierigen Gesprächen gebetet habe, liefen die Tage meist besser. Neben dem Schrotthandel betreibt Schamong auch Kölns älteste Kaffeerösterei – und das christliche Café „St. Mocca“.

Was er Führungskräften empfiehlt? „Die persönliche Beziehung zu Jesus Christus in jedem Lebensbereich, die Kraft des Gebetes und die Kraft der Vergebung.“ Dann würden selbst schwierige Ereignisse am Ende zu Gewinnpositionen. So wie man einen Kinofilm nicht vorzeitig verlassen dürfe, wenn man das Ende erfahren wolle, solle man auch im Leben nicht vorzeitig aufgeben, sondern sich bis zum Schluss gedulden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christentum

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Christliche Literatur als Schlüssel zu einer verborgenen Welt
  3. Burkina Faso: Christen und Muslime stehen nach Massaker zusammen
  4. Pakistan: Imam ergreift Partei für Christen unter Blasphemie-Verdacht
  5. Viel Schatten und einige Lichtblicke: „Kirche in Not“ Bilanz für 2020
  6. „Geburt des Sohnes Gottes begründet Einzigartigkeit des Christentums“
  7. „Die Christen im Libanon sollen auf die Hilfe von ,Kirche in Not’ zählen können“
  8. Libanon: Junge Christen leisten Nothilfe für Überlebende der Explosion von Beirut
  9. „Wurzeln und Identität der Christen werden verwischt“
  10. Marokko: Christen müssen ihren Glauben oft heimlich leben






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz