Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Erstes Pro-Life-Internetforum für ungewollt Schwangere

28. Februar 2011 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pro Femina e.V. informiert und berät schwangere Frauen im World Wide Web. Bei öffentlichen Empfehlungen der eigenen Arbeiten in fremden Foren 'wurden wir sofort zensiert'


Heidelberg (kath.net/vorabtreibung.net ) Der Verein Pro Femina betreibt seit wenigen Tagen unter der Adresse www.vorabtreibung.net eine eigene Internetplattform nur für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Mit allen wichtigen Informationen rund um Schwangerschaft und Abtreibung sowie einem eigenen Forum will der Verein Frauen dabei helfen, eine Perspektive für ein Leben mit ihrem Kind zu finden. Diese im deutschen Internet einzigartige Plattform ist ein weiterer Schritt für das Pro Femina-Projekt „1000plus: HILFE statt Abtreibung für 1000 und mehr Schwangere im Jahr“.

Bisher waren die Online-Beraterinnen von Pro Femina stets in den Foren fremder Anbieter zu Gast. Hier wurden die Arbeit jedoch stark behindert. „Wir konnten keine öffentlichen Empfehlungen mehr für Pro Femina aussprechen. Wenn wir es doch taten, wurden wir sofort zensiert“, sagt Brigitte Stelzle, die das Online-Beratungsteam leitet. „Wir mussten erleben, dass Frauen sich gegen ihr Kind entschieden, weil wir an der Hilfe gehindert wurden.“ So entstand die Idee für ein eigenes Forum unter der Adresse www.vorabtreibung.net, welches mit Hilfe der STIFTUNG JA ZUM LEBEN umgesetzt wurde.


Die Plattform beinhaltet ein umfangreiches Informationsangebot rund um das Thema ungewollte Schwangerschaft und Abtreibung, speziell zugeschnitten auf Schwangere im Konflikt. Dazu gehört eine präzise Darstellung der Gesetzeslage genauso wie eine Beschreibung der Eingriffsmethoden. Die Auflistung von Rechten und Hilfeleistungen, die Schwangere in Anspruch nehmen können sowie das Angebot von Beratung sollen Mut zum Kind machen. Schließlich gibt es auch ein eigenes Forum, welches von Brigitte Stelzle und ihrem Team betreut wird.

Pro Femina reagiert damit auf den enormen Informationsbedarf ungewollt Schwangerer im World Wide Web: Etwa 5.000 Mal am Tag werden in die deutschsprachige Internet-Suchmaschine Google Worte wie „Abtreibung“, „ungewollt schwanger“ und „Schwangerschaftsabbruch“ eingegeben. Pro Femina geht davon aus, dass es sich dabei zumeist um Frauen im akuten Schwangerschaftskonflikt handelt, die nach Hilfe suchen. Schon seit mehreren Jahren arbeitet der Verein daher verstärkt im Internet. Im Jahr 2010 standen die Online-Beraterinnen mit 804 Frauen mindestens einmal in schriftlichem Kontakt. Gleichzeitig nahmen über Pro Femina 474 Schwangere die Beratungsstelle Die BIRKE in Anspruch, die mit der Online-Beratung kooperiert. Ohne die Zensur der Forenbetreiber könnten dies noch weitaus mehr sein.

„Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass die Frauen gegen ihren Willen zur Abtreibung gehen, weil sie einfach keinen anderen Ausweg sehen“, sagt der Vorsitzende der BIRKE, Kristijan Aufiero. „Nach unserer Beratung haben sich im vergangenen Jahr wieder 70% doch für ihr Kind entschieden. Die hohen Abtreibungszahlen in unserem Land sind also in Wirklichkeit kein Zeichen von Emanzipation, sondern ein Phänomen der unterlassenen Hilfeleistung.“

Über Pro Femina e.V.: Der gemeinnützige Verein Pro Femina wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, ungewollt Schwangeren durch Beratung und Hilfe eine Perspektive für das Leben mit dem Kind zu eröffnen (vgl. §219 StGB).

Die Beratungsarbeit kennzeichnet sich durch die Erarbeitung von echten Alternativen zur Abtreibung - als Weg zur Entscheidungsfreiheit der Frau auf dem Fundament eines unbedingten Ja zum Leben. Pro Femina sowie alle mit dem Verein kooperierenden Beratungspartner stellen daher keinen Beratungsschein aus, der eine straffreie Abtreibung ermöglichen würde. Die Beratungsarbeit finanziert sich zu 100% aus Spenden und wird von der STIFTUNG JA ZUM LEBEN gefördert.

vorabtreibung.net





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Bastet 28. Februar 2011 

Volle Zustimmung!
Alles was dem Schutz des ungeborenen Lebens dient, kann nur gut sein


0
 
 johannes.braunias 28. Februar 2011 

Siehe auch

…

www.meinbaby.info/


1
 
 stottlemeyer 28. Februar 2011 
 

Forenzensur...

Es gehört offenbar in weiten Teilen der Gesellschaft zum guten Ton, Menschen mundtot zu machen, die Schwangeren in Not Perspektiven für sich und ihr Kind aufzeigen wollen.

Man möge mir verzeihen, dass angesichts solcher Zustände in mir keine rechte moralische Empörung über irgendwelche Doktorarbeiten aufkommen will...


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  8. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  9. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  10. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  2. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  3. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  4. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  5. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  6. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  7. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  8. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  9. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  10. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  11. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  15. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz