Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Nach 5000 Abtreibungen kam die Umkehr: Bernard Nathanson verstorben

22. Februar 2011 in Chronik, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Als Direktor von Abtreibungskliniken zeichnete er für mehr als 70.000 Abtreibungen mitverantwortlich. Er wurde prominenter Abtreibungsgegner und konvertierte zur Katholischen Kirche. Sein Film 'Der Stumme Schrei' setzte Marksteine gegen Abtreibung


New York (kath.net/CC/NationalCatholicRegister) Bernard Nathanson, weithin bekannter ProLife-Vertreter und Konvertit, verstarb gestern in New York im Alter von 84 Jahren.

Nathanson war ein führender Kopf in der Abtreibungsindustrie. Er schätzte, dass er eigenhändig etwa 5.000 Abtreibungen vorgenommen hatte. Als Direktor von mehreren Abtreibungskliniken lasteten etwa 70.000 Abtreibungen auf seinem Gewissen. Doch in den 70-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts überzeugten ihn die Aufnahmen des damals neu entwickelten Ultraschalls davon, dass es sich bei Ungeborenen bereits um Menschen handelt.


Daraufhin kam die Lebenswende, und er drückte später sein tiefes Bedauern darüber aus. In seinem Buch „Aborting America“ [Amerika abtreiben] beschreibt er, gestand er ein, wie er und andere Abtreibungsbefürworter Fakten verfälscht hatten, hauptsächlich durch das Verfärben von Statistiken über die Zahl der Todesopfer bei illegalen Abtreibungen, um öffentliche Zustimmung zur Abtreibung zu bekommen. Später hat er tiefe Reue darüber ausgedrückt, sowohl für seine Tötung ungeborener Kinder wie auch darüber, dass er den Werbefeldzug der Abtreibungsindustrie unterstützt hatte. „Ich bin einer von jenen, welche in diese Barbarei hineingeführt haben“, bekannte er später. Für weites Aufsehen sorgte dann sein Film: „Silent Cry“ [Der stumme Schrei]. Darin werden Ultraschallaufnahmen des ungeborenen Kindes im Mutterleib gezeigt - ein Film, der ausdrücklich Einfluss nehmen möchte.

In seiner 1996 veröffentlichten Autobiographie „The Hand of God“ [Die Hand Gottes] erzählt Nathanson auch von seiner Konversion zur Katholischen Kirche. John Kardinal O'Connor taufte ihn, Nathansons Taufpatin war Joan Andrews Bell, eine ProLife-Aktivistin, welche mehr als ein Jahr im Gefängnis verbracht hatte, oft in Einzelhaft, für ihre Beteiligung an gewaltfreien Aktionen gegen Abtreibungskliniken.







Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 selentroester 23. Februar 2011 

solche Vorreiter müsste es mehr geben!!

schade dass so wenige davon wissen, was dieser Mann gutes getan hat, aber ich hoffe, dass sich das bald ändern wird und sich dieser Film von ihm weiter verbreitet.


2
 
 Diasporakatholik 23. Februar 2011 
 

Erfahrungen

Meine Frau hat den Film \"Der stumme Schrei\" nach Vorerklärung und unter ausdrücklicher freiwilliger Teilnahme seinerzeit (vor über 10Jahren) im kathol. Religionsunterricht im Rahmen des Themas der Abtreibungsproblematik gezeigt.
Es gab sehr große Betroffenheit bei den Schülern, allerdings kippte ein Junge um.
Die Lehrerin muss sich dann natürlich dafür rechtfertigen und hatte durchaus Angst, dass ihr ein Strick daraus gedreht werden könnte.
Angriffe von wenigen einzelnen Eltern blieben auch nicht aus, aber der HERR hat letztendlich alles zum Guten gewendet.
Letztlich braucht es eine sehr gute Vorbereitung, eine Menge Mut und gute Nerven, um hier kompromisslos aufzuklären.
Ich befürchte allerdings, dass heutzutage die Angriffe noch viel schlimmer wären...
Ob man da als kathol. Religionslehrer wohl noch genügend Rückendeckung seitens des Schulrates und der Kirche bekäme?


3
 
 goegy 23. Februar 2011 
 

Unsere Medien sprechen hier in Westeuropa kaum von solchen Menschen. Sie passen nicht zum Zeitgeist. Nathansons Geschicht sollte vermehrt publik gemacht werden; ist auch wesentlich ineressantern und bewegender als von Guttembergs vergleichsweise kleine Disertationsfehler, welche den Lauf der Menschheitsgeschichte kaum beeinflussen.


2
 
 Talita 22. Februar 2011 

Sehr großen Respekt

... habe ich vor B. Nathanson, weil er seine Wende so kompromisslos vollzogen und dann alles für die Aufklärung getan hat, was in seiner Macht stand.
@FranciscoL: Ein guter Freund von uns, in einem Generalvikariat irgendwo in Deutschland als Medienbeauftragter tätig, meinte in einem Gespräch: \"Dieser Film ist ein Totschlag-Argument und gehört in den Giftschrank.\" In diesem Punkt werden wir nie einig werden. Es gibt kein besseres Argument als diesen Film. Keines.


2
 
 Clairvaux 22. Februar 2011 
 

Diesen Film,

\"Der stumme Schrei\" habe ich gerade angeschaut ,zum ersten Mal !
Und das im Alter von 48 Jahren!
Es erschüttert mich zutiefst ,daß diese grausame Barbarei mitten unter uns\"kultivierten\" Menschen geschehen kann.
Wir müssen endlich laut aufschreien und diesen Film in Pfarreien,Schulen,Jugendzentren vorführen !
Das \"theoretische\" Eintreten für Lebensschutz rüttelt doch die Gesellschaft nicht auf.


2
 
 padre14.9. 22. Februar 2011 

Bernard Nathanson : mutig richtig ehrlich

R.I.P.


2
 
  22. Februar 2011 
 

@FranciscoL

Gratuliere Ihnen zu Ihrer mutigen Initiative! Hätten das doch mehr gemacht!


3
 
 FranciscoL 22. Februar 2011 

R.I.P

Anfang der 80er Jahre haben wir,als eine Gruppe damals junger Studenten,den \"Stummen Schrei\" in einem gemieteten Hörsaal der Universität Graz vorgeführt.Trotz massiver Störversuche im Saal konnte der ganze Film gezeigt werden.


3
 
 Lemans 22. Februar 2011 
 

Einsatz für Kinder im Mutterleib

Möge sein Werk, sein Einsatz für die Kinder im Mutterleib, ausstrahlen auf unsere Gesellschaft und Kirchen.
Der HERR nehme ihn auf in seinen Frieden.


3
 
  22. Februar 2011 
 

R. I. P.

Sein Vermächtnis verpflichtet uns. Mögen sich auch die Bischöfe und Theologen das zu Herzen nehmen.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  8. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  9. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  10. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz