25 Januar 2011, 11:00
'Abtreibungspräsident' Obama verteidigt Tötung ungeborener Kinder
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Abtreibung'
Jahrestag gedenkt des Grundsatzurteils, auf dessen Entscheidung bisher 53 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben worden sind.

USA (kath.net) US-Präsident Barack Obama hat am gestrigen Montag in einer Stellungnahme anlässlich des jährlichen Gedenkens an die Legalisierung der Abtreibung das Töten ungeborener Kinder weiter verteidigt. Dabei sagte Obama unter anderem wörtlich: "Ich bin dazu entschlossen, dieses Verfassungsrecht zu schützen. Ich bleibe ebenfalls dazu entschlossen, Strategien, Initiativen und Programme zu unterstützen, welche helfen, ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, welche Schwangere und Mütter unterstützen, welche gesunde Beziehungen fördern und welche für Adoption werben. Ich hoffe, wir verpflichten uns an diesem Jahrestag noch tiefer dazu, dass unsere Töchter dieselben Reche, dieselben Freiheiten und dieselben Möglichkeiten haben, ihre Träume zu erfüllen, wie sie unsere Söhne haben.“

Werbung
Franken1


Widerstand gegen diese Pro-Abtreibungs-Politik bekommt Obama jetzt vermehrt im US-Repräsentantenhaus, wo die Republikaner seit vergangenen November wieder die Mehrheit errungen hatten. Eric Cantor von den Republikanern und Mitglied des US-Repräsentantenhauses, sagte in einer seiner Rede beim jährlichen Marsch für das Leben in Washington D.C, dass die zerstörerische Flutwelle nun ihren Höhepunkt überschritten habe. Im neuen Repräsentantenhaus werden die Republikaner es zur „Priorität Nr. 1“ machen, dass es dauerhaft unmöglich wird, Steuergelder zur Finanzierung von Abtreibung heranzuziehen. Chris Smith, Mitglied im Repräsentantenhaus, nennt Obama einen „Abtreibungspräsidenten“.

Der Jahrestag bezieht sich auf das Urteil im Jahr 1973 Roe gegen Wade, welches die Abtreibung in den USA erlaubt hatte. Auf der Grundlage dieses Urteils wurden in den vergangenen 38 Jahren 53 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben.

kathTube: Mehrere Videos vom Pro-Life-Marsch in Washington:












Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Das katholische Priestertum (168)

Vatikanjournalist: Franziskus setzte Benedikt XVI. unter Druck (87)

Der verwüstete Weinberg (37)

'Diese Todsünde ist die Nichtzahlung der Kirchensteuer' (36)

Erzbischof Carlo Maria Viganò bei Anti-Marx-Kundgebung in München! (32)

Kriminologe Pfeiffer: Kardinal Marx soll zurücktreten! (26)

Franziskus: Schutz Ungeborener von "überragender Priorität" (20)

Koch zu Ökumene: „Viele offene Fragen im Verständnis der Eucharistie“ (19)

„Ohne Menschenfurcht unseren katholischen Glauben öffentlich bekennen“ (19)

Liturgische Bücher von 1962 nun lateinisch-deutsch erhältlich (18)

Appell gegen die Kirchensteuer (17)

Warum klammert sich die Kirche so an ein NS-Gesetz? (17)

Evangelische Kirchengemeinde streicht klassischen Sonntagsgottesdienst (14)

Bischof Hanke: Papstbrief „weitgehend folgenlos geblieben“ (14)

Organspende - "Schweigen bedeutet keine Zustimmung" (13)