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Algier: Wichtigste Wallfahrtskirche Nordafrikas neu geweiht

16. Dezember 2010 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Kirche Notre-Dame-d'Afrique war drei Jahre wegen Renovierung geschlossen – Zählt zu den markanten Bauwerken im muslimisch geprägten Land


Algier (kath.net/KAP) Die wichtigste katholische Wallfahrtskirche Nordafrikas, Notre-Dame-d'Afrique in Algier, ist am Montag im Beisein des algerischen Religionsministers Bouabdallah Ghlamallah sowie kirchlicher und diplomatischer Vertreter aus der EU und Afrika neu geweiht worden. Das berichtete das französische Internet-Portal “Tout sur l'Algerie“. Die 140 Jahre alte Kirche war 2007 geschlossen worden, weil sie einer dringend notwendigen Renovierung unterzogen werden musste.

Die Basilika wurde 1872 eingeweiht. Sie steht auf einer 124 Meter hohen Klippe an der Bucht von Algier und zählt zu den markanten Bauwerken im muslimisch geprägten Land. Vom Konzept her bildet sie das Gegenstück zur Basilika Notre-Dame-de-la-Garde in der französischen Hafenstadt Marseille.


Die erfolgte, rund fünf Millionen Euro teure Renovierung wurde durch den algerischen Staat, die Provinz Algier, die Stadt Marseille, das französische Department Bouches-du-Rhone, algerische Staatsfirmen und in Algerien tätige französische Unternehmen aufgebracht. Auch die EU unterstützte das Vorhaben finanziell. Seewinde und mehrere Erdbeben hatten die Kirche im Lauf der Zeit stark beschädigt. Die Restaurierungsarbeiten erfolgten unter Leitung des Marseiller Architekten Xavier David, der auch für die Restaurierung von Notre-Dame-de-la-Garde in Marseille verantwortlich zeichnete.

Von Anfang an war Notre-Dame-d'Afrique auch für die Muslime ein Wallfahrtsziel. In der Apsis befindet sich seit 1872 die goldene Inschrift "Unsere Liebe Frau von Afrika, bitte für uns und für die Muslime". Von besonderer Bedeutung ist die Orgel von Notre-Dame-d'Afrique: Das gewaltige Instrument war 1912 in der Villa Georges installiert worden, die einem englischen Privatmann gehörte. Dieser war ein Bewunderer des Komponisten und Organisten Camille Saint-Saens, der 1921 in Algier starb. Nach dem Tod des Engländers 1930 wurde die Orgel in die Basilika übertragen.

Copyright 2010 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


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