Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  6. So fühlt sich Nachhausekommen an
  7. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  8. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  11. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  12. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

Seht, hier ist euer Gott … er selbst wird kommen und euch erretten

12. Dezember 2010 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Evangeliums-Kommentar der Kongregation für den Klerus zum Dritten Adventsonntag


Rom (kath.net/VIS)
Noch einmal ist die zentrale Gestalt der adventlichen Liturgie, Johannes der Täufer, der, nachdem er eine Taufe der Umkehr und der Busse verkündet hatte, wegen seiner öffentlichen Anklagen gegen die moralische Verkommenheit seiner Epoche eingesperrt worden war. Er lädt das ganze Volk ein, in Geduld die Ankunft des Messias zu erwarten, der kommen wird, um ein neues Reich zu errichten.

Während er im Gefängnis sitzt, schickt er zu Jesus und lässt fragen, ob Er es ist, „der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?“ (Mt 11,3). Er antwortet, indem er auf sein missionarisches Handeln, seine Verkündigung und seine Wunderheilungen verweist: „Blinde sehen wieder und Lahme gehen …“ (Mt 11,5). Er weiß, dass Johannes, der die Schrift kennt, durch diese Zeichen verstehen wird, dass der, der kommen muss, schon da ist.


Denn dies sind die Zeichen, die ihn begleiten werden, wie die Propheten verkündet haben: „Dann werden die Augen der Blinden geöffnet … dann springt der Lahme wie ein Hirsch“ (Jes 35,5-6), alle „werden die Herrlichkeit des Herrn sehen, die Pracht unseres Gottes“ (Jes 35,2). Das Volk ist aufgerufen, den Weg des Lebens auf „heiligem Wege“ zu gehen. Genau auf diesem Weg, der Christus der Herr, der „Ich-bin-der-Weg“ ist, wird es „Freude und Glückseligkeit“ finden.

Das aber erfordert Vertrauen, damit sich Gottes Rettung in Fülle zeigt: „Seht, hier ist euer Gott … er selbst wird kommen und euch erretten“ (Jes 35,4), und Geduld, und keine Klage, vielmehr Ermutigung unserer Herzen, „denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor“ (Jk 5,8).

„O Erwartung der Völker! Nicht werden enttäuscht sein, die dich erwarten (vgl. Ps 24,3). Dich haben unsere Väter erwartet; seit Erschaffung der Welt haben alle Gerechten auf dich gehofft und sind nicht zuschanden geworden (vgl. Ps 21,6).

Als deine Barmherzigkeit in die Mitte deines Tempels gelangt war (vgl. Ps 47,1), ließen fröhliche Chöre im Gesang ihr Lob erklingen: ‚Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!’ (Ps 117,26; Mt 21,9). Ohne müde zu werden, habe ich den Herrn erwartet, und er hat mir sein Angesicht zugeneigt (vgl. Ps 39,2). Als ich in Demut die Gottheit erkannte, sagte ich: ‚Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten.

Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat!’ (Jes 25,9)“. (Hilarius von Poitiers, Sermo I in Adv., 1s.)

In dieser vertrauensvollen Erwartung eilt uns die Jungfrau Maria zu Hilfe. Sie ist die Mutter der Erwartung und der Hoffnung. Sie ist die, durch die unsere „Hoffnung“ bedeutsam geworden ist, die nicht enttäuscht worden ist. Dank ihr hat sich unsere Hoffnung in Heil verwandelt und haben unsere Augen Gottes Heil gesehen, weil Maria bereit war, in besonderer Weise erwählt zu sein, damit sich der Herr durch sie den Menschen zeige.

„Diese Freude, die unsichtbar in uns gegenwärtig ist, ermutigt uns, vertrauensvoll unseren Weg zu gehen. Vorbild und Stütze dieser innigen Freude ist die Jungfrau Maria, durch die uns das Jesuskind geschenkt wurde. Sie, die treue Jüngerin ihres Sohnes, erlange uns die Gnade, diese liturgische Zeit in wachsamer und tätiger Erwartung zu leben. Amen!“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Advent

  1. Was ist Zeit und jetzt gerade Weihnachtszeit?
  2. „O Sapientia“ – O Weisheit
  3. „O Emmanuel“ – Gott mit uns, Gott für uns, Gott in uns
  4. „O Rex Gentium“ – König der Völker, König des Staubs
  5. „O Oriens“ – Licht, das in die tiefste Nacht fällt
  6. „O Clavis David“ – Der Schlüssel zur Freiheit
  7. „O Radix Jesse“ – Hoffnung aus dem Stumpf
  8. „O Adonai“ – Der Gott im Feuer und der ausgestreckte Arm
  9. „Meine Adventskrippe steht unter einem Kreuz, das immer dort an der Wand hängt…“
  10. „O Virgo virginum“ – Die Jungfrau der Jungfrauen und das göttliche Staunen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Menschenrecht auf Abtreibung?
  12. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  13. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  14. Gott schütze Venezuela!
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz