Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Seht, hier ist euer Gott … er selbst wird kommen und euch erretten

12. Dezember 2010 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Evangeliums-Kommentar der Kongregation für den Klerus zum Dritten Adventsonntag


Rom (kath.net/VIS)
Noch einmal ist die zentrale Gestalt der adventlichen Liturgie, Johannes der Täufer, der, nachdem er eine Taufe der Umkehr und der Busse verkündet hatte, wegen seiner öffentlichen Anklagen gegen die moralische Verkommenheit seiner Epoche eingesperrt worden war. Er lädt das ganze Volk ein, in Geduld die Ankunft des Messias zu erwarten, der kommen wird, um ein neues Reich zu errichten.

Während er im Gefängnis sitzt, schickt er zu Jesus und lässt fragen, ob Er es ist, „der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?“ (Mt 11,3). Er antwortet, indem er auf sein missionarisches Handeln, seine Verkündigung und seine Wunderheilungen verweist: „Blinde sehen wieder und Lahme gehen …“ (Mt 11,5). Er weiß, dass Johannes, der die Schrift kennt, durch diese Zeichen verstehen wird, dass der, der kommen muss, schon da ist.


Denn dies sind die Zeichen, die ihn begleiten werden, wie die Propheten verkündet haben: „Dann werden die Augen der Blinden geöffnet … dann springt der Lahme wie ein Hirsch“ (Jes 35,5-6), alle „werden die Herrlichkeit des Herrn sehen, die Pracht unseres Gottes“ (Jes 35,2). Das Volk ist aufgerufen, den Weg des Lebens auf „heiligem Wege“ zu gehen. Genau auf diesem Weg, der Christus der Herr, der „Ich-bin-der-Weg“ ist, wird es „Freude und Glückseligkeit“ finden.

Das aber erfordert Vertrauen, damit sich Gottes Rettung in Fülle zeigt: „Seht, hier ist euer Gott … er selbst wird kommen und euch erretten“ (Jes 35,4), und Geduld, und keine Klage, vielmehr Ermutigung unserer Herzen, „denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor“ (Jk 5,8).

„O Erwartung der Völker! Nicht werden enttäuscht sein, die dich erwarten (vgl. Ps 24,3). Dich haben unsere Väter erwartet; seit Erschaffung der Welt haben alle Gerechten auf dich gehofft und sind nicht zuschanden geworden (vgl. Ps 21,6).

Als deine Barmherzigkeit in die Mitte deines Tempels gelangt war (vgl. Ps 47,1), ließen fröhliche Chöre im Gesang ihr Lob erklingen: ‚Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!’ (Ps 117,26; Mt 21,9). Ohne müde zu werden, habe ich den Herrn erwartet, und er hat mir sein Angesicht zugeneigt (vgl. Ps 39,2). Als ich in Demut die Gottheit erkannte, sagte ich: ‚Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten.

Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat!’ (Jes 25,9)“. (Hilarius von Poitiers, Sermo I in Adv., 1s.)

In dieser vertrauensvollen Erwartung eilt uns die Jungfrau Maria zu Hilfe. Sie ist die Mutter der Erwartung und der Hoffnung. Sie ist die, durch die unsere „Hoffnung“ bedeutsam geworden ist, die nicht enttäuscht worden ist. Dank ihr hat sich unsere Hoffnung in Heil verwandelt und haben unsere Augen Gottes Heil gesehen, weil Maria bereit war, in besonderer Weise erwählt zu sein, damit sich der Herr durch sie den Menschen zeige.

„Diese Freude, die unsichtbar in uns gegenwärtig ist, ermutigt uns, vertrauensvoll unseren Weg zu gehen. Vorbild und Stütze dieser innigen Freude ist die Jungfrau Maria, durch die uns das Jesuskind geschenkt wurde. Sie, die treue Jüngerin ihres Sohnes, erlange uns die Gnade, diese liturgische Zeit in wachsamer und tätiger Erwartung zu leben. Amen!“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Tina 13 14. Dezember 2010 

Einfach himmlisch ist es was Gott uns zu Weihnachten schenkt

„Vorbild und Stütze dieser innigen Freude ist die Jungfrau Maria, durch die uns das Jesuskind geschenkt wurde“

Einfach himmlisch ist es, wenn wir erfahren, dass Jesus bei uns bleibt, auch wenn alle Geschenke ausgepackt sind und das letzte Plätzchen gegessen ist.

Viele Märchen beginnen mit: Es war ein mal ...

Die Erlösungsgeschichte beginnt mit: Es begab sich aber zu der Zeit, ..........

www.kathtube.com/player.php?id=18736


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Advent

  1. Was ist Zeit und jetzt gerade Weihnachtszeit?
  2. „O Sapientia“ – O Weisheit
  3. „O Emmanuel“ – Gott mit uns, Gott für uns, Gott in uns
  4. „O Rex Gentium“ – König der Völker, König des Staubs
  5. „O Oriens“ – Licht, das in die tiefste Nacht fällt
  6. „O Clavis David“ – Der Schlüssel zur Freiheit
  7. „O Radix Jesse“ – Hoffnung aus dem Stumpf
  8. „O Adonai“ – Der Gott im Feuer und der ausgestreckte Arm
  9. „Meine Adventskrippe steht unter einem Kreuz, das immer dort an der Wand hängt…“
  10. „O Virgo virginum“ – Die Jungfrau der Jungfrauen und das göttliche Staunen






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz