Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  8. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  9. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  10. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Irland: Messerangriff auf Messbesucherin
  13. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  14. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  15. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht

Barbara, heilige 'virgo capitalis'

4. Dezember 2010 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am 4. Dezember feiert die Kirche ihr Fest - Barbara mit dem Turm, Margareta mit dem Wurm, Katharina mit dem Radl, das sind die drei heiligen Madl


Wien (kath.net/Kathpedia.com ) Am 4. Dezember feiert die Kirche das Fest der Hl. Barbara (* im 3. Jahrhundert; + 306). Die Heilige aus der Türkei zählt zu den Vierzehn Nothelfern. Barbara war die Tochter des reichen Heiden Dioscuros und lebte wahrscheinlich zu Beginn des vierten Jahrhunderts im Gebiet in der heutigen Türkei.

Das äußerst gebildete und schöne Mädchen fühlte, dass es im Leben mehr geben musste, als das, was die Welt zu bieten hatte. In heimlichen Zusammenkünften mit Christen ließ sie sich von diesen ihren Glauben erklären und kam immer mehr zur Einsicht, dass Jesus „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist.

Ihr Vater, der die Veränderung, die der Glaube in seiner Tochter bewirkt hatte, bemerkte, ließ einen Turm für sie erbauen, um sie vor jeglichen „negativen“ Einflüssen fernzuhalten. Während sich Dioscuros auf Reisen befand, beauftragte Barbara die Bauarbeiter des Gebäudes, anstatt zwei Fenstern drei zu Ehren der Dreifaltigkeit Gottes in den Turm bauen zu lassen; in den noch feuchten Beton ritzte sie Kreuze.


Als ihr Vater sie deswegen zur Rede stellte, bekannte sie sich ohne Angst zum Christentum und erklärte ihm zu alledem noch, sie sei bereits getauft – manche Legenden berichten, dies sei durch den heiligen Johannes den Täufer geschehen. Der erzürnte Dioscuros versuchte seine Tochter zu schlagen, doch sie sei im Erdboden verschwunden.

Daraufhin brachte er sie zum Stadthalter, der sie geißeln ließ. Da am nächsten Tag die Wunden der Folter völlig verheilt waren, ließ er sie mit Keulen schlagen; man brannte Fackeln in ihre Haut und schnitt ihr die Brüste ab. Doch all dies führte nicht zum Tod der heiligen Jungfrau.

Barbara starb schließlich durch das Schwert. Ihr eigener Vater soll sie getötet haben und kurz darauf durch einen Blitzschlag selbst gestorben sein.

Zusammen mit den Heiligen Margareta, Katharina und Dorothea bildet Barbara die Gruppe der „quattuor virgines capitales“ – der vier besonders heiligen Jungfrauen. Um sich die drei Nothelferinnen leicht merken zu können, dient der Spruch:

Barbara mit dem Turm,
Margareta mit dem Wurm,
Katharina mit dem Radl –
das sind die drei heiligen Madl.

Barbarazweige

Beliebter Brauch am Barbaratag ist es, Zweige von Kirschbäumen abzuschneiden und ins Wasser zu stellen. Blühen die Zweige zu Weihnachten, so soll die Anzahl der Blüten Aufschluss über die Fruchtbarkeit des kommenden Jahres bringen.

Die aufgeblühten Zweige sind ein Symbol für Jesus, der von der Wurzel des Jesse (Isai, Vater Davids) abstammt: Genau wie die Knospe des Barbarazweiges erblüht, so soll der gläubige Christ durch die Geburt des Erlösers Jesus Christus zu Weihnachten selbst zu neuem Leben erwachen.

In Schwaben, Altbayern und im protestantischen Franken waren Barbarazweige im 18. Jahrhundert Vorläufer der heutigen Weihnachtsbäume, sie wurden am Weihnachtsabend festlich geschmückt und für die Kinder mit Süßigkeiten behängt. Da die Zweige von Kirschbäumen in dieser Zeit kostspielig waren, griffen arme Leute auf einfache Fichten zurück.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heilige

  1. Schutzpatron der Schwimmer – die erstaunliche Geschichte des heiligen Adjutor von Vernon
  2. Die Bekehrung der beiden Gefängniswärter des Apostels Petrus in Rom
  3. Spaniens Mikel Merino feiert WM-Siegestreffer mit Gruß an den hl. Fermín
  4. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  5. „Von den Möglichkeiten, die wir heute haben, konnten Ansgar und Bonifatius nur träumen“
  6. Episode über Carlo Acutis als TV-Debüt von Scorseses Tochter
  7. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“
  8. Wird die PlayStation von Carlo Acutis die erste Gaming-Reliquie in der Kirchengeschichte?
  9. Vatikan: Carlo Acutis ist glaubwürdiges Vorbild für Jugendliche
  10. "Wenn ich keine Hoffnung im Herrn hätte, was würden wir in dieser Welt tun?"






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  13. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  14. Irrtümer über den Jakobsweg
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz