Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...

Politische Korrektheit führt zur Verdummung

3. Dezember 2010 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Krelinger Studienleiter: Das Evangelium predigt keine Korrektheit. Das 'korrekte' Reden – also die Beschränkung auf sozial akzeptierte Ausdrucks- und Handlungsweisen - beschneide die Freiheit des Denkens


Krelingen (kath.net/idea) Theologische Kritik an der verbreiteten politischen und historischen Korrektheit (Political Correctness) übt der Leiter des Studienzentrums in Geistlichen Rüstzentrum Krelingen (Walsrode), Manfred Dreytza.

Das „korrekte“ Reden – also die Beschränkung auf sozial akzeptierte Ausdrucks- und Handlungsweisen - beschneide die Freiheit des Denkens und führe zur Verdummung. Deutschland weise aufgrund der NS-Geschichte ein hohes Potential latenter Schuldgefühle auf. Diese würden durch politische und historische „Korrektheit“ wach gehalten und instrumentalisiert, schreibt Dreytza im Informationsblatt „Krelinger Briefe“.


Aber nicht nur das: „Wer politisch korrekt moralisiert, der predigt, theologisch gesprochen, das Gesetz.“ Er suche nach einem Sündenbock. Dreytza: „Nach dem Sündenbock sucht eine Gesellschaft, die von Vergebung nichts mehr weiß.“

Dem stehe die christliche Botschaft entgegen: „Wer das Evangelium von Jesus Christus verkündet, predigt keine Korrektheit, sondern stiftet Unruhe.“ In der Christusverkündigung ergehe ein Weckruf, der Gottes Gericht über die Sünde bezeuge. Dreytza: „Er redet davon, dass wir in der Gefahr stehen, geistlich weiter zu schlafen und in der Hölle aufzuwachen.“

Dieser Weckruf bezeuge aber auch, dass Gott sein Gericht im Kreuzestod Jesu vollzogen habe und nun jeder Vergebung und Leben empfange, der sie dort suche. Der Studienleiter: „Offen von Schuld und Vergebung reden, von Heiligkeit und Gnade, sie erleben und aus ihr leben, das ist der beste Schutz gegen die säkulare Gesetzesreligion der Political Correctness – und gegen diese Form von Volksverdummung.“ Das von Pastor Heinrich Kemner (1903-1993) 1965 gegründete Rüstzentrum ist das größte pietistische Zentrum Norddeutschlands. Es wird von Pastor Martin Westerheide geleitet.

kathTube: K-TV-Vortrag Robert Spaemann über politisch-korrekte Sprache




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  13. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz