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Neue statistische Erhebungen, die die fortschreitende Entwicklung der Priesterbruderschaft St. Petrus veranschaulichen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Die Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) gehört zu den kirchlichen Realitäten, die sich in einem großen Wachstum befinden. Dies geht aus den am 1. Oktober veröffentlichen statistischen Erhebungen hervor. Die Bruderschaft zählt im Moment insgesamt 376 Mitglieder (Priester: 223; Diakone: 8; Seminaristen und Postulanten des ersten Jahres: 145). Das Durchschnittsalter der aus 34 Nationen kommenden Mitglieder beläuft sich auf 36.

Die FSSP ist in vier Kontinenten, 16 Ländern und 113 Diözesen vertreten. Sie betreut 48 kanonisch errichtete Häuser, 16 Personalpfarreien und 197 Messorte. Durchschnittlich wurden in den letzten elf Jahren 12 Priester pro Jahr geweiht.

Die Priesterbruderschaft St. Petrus wurde am 18. Juli 1988 als klerikale Gesellschaft apostolischen Lebens gegründet. Dabei handelt es sich um eine Gemeinschaft katholischer Priester ohne Ordensgelübde, die an einer Mission in der Welt arbeitet. Die Mission ist nach Angaben der Bruderschaft eine zweifache: erstens die Bildung und Heiligung der Priester im Rahmen der traditionellen Liturgie nach der außerordentlichen Form des einen römischen Ritus; zweitens das seelsorgliche Wirken dieser Priester in ihrer Umgebung, im Dienste der Kirche.


Im Jahr 2008 richtete Papst Benedikt XVI. in Rom eine Personalpfarrei für die Gläubigen ein, die dem alten Ritus folgen wollen. Das Apostolat der Petrusbruderschaft in Rom war bis zu jenem Moment in der kleinen Kirche San Gregorio dei Muratori in unmittelbarer Nähe des Mausoleums des Augustus und der Ara Pacis am Tiber angesiedelt. Die Kirche stammt aus den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts und ist dem hl. Gregor dem Großen – Patron der Maurer – geweiht. Sie wurde von der Bruderschaft der Maurer, zu der auch Stuckarbeiter, Bildhauer und Reliefkünstler gehörten, nahe beim (während der Neuordnung der Stadt zerstörten) Tiberhafen „della Ripetta“ errichtet, wo die Handwerker in vergangenen Zeiten lebten und arbeiteten.

Gerade in den letzten Jahren erfuhr das Apostolat der Petrusbruderschaft ein großes Wachstum. Die kleine Kirche erwies sich immer mehr als ungeeignet, zumal es sich bei den Gläubigen überwiegend um junge Menschen handelte und nunmehr auch einer steigenden Zahl von Kinderwägen Rechnung zu tragen war.

Im entsprechenden Errichtungsdekret der römischen Personalpfarrei (datiert auf das Osterfest 2008) ist in Übereinstimmung mit Art. 10 des Motu Proprio „Summorum Pontificum“ folgendes zu lesen: „Nachdem er den Antrag des Kardinalvikars erhalten hatte, entschied der Heilige Vater, dass im zentralen Sektor Roms, im 1. Distrikt, in einer geeigneten Kirche, namentlich in der Kirche SS. Trinità dei Pellegrini […] eine Personalpfarrei errichtet werden soll, um eine ordentliche Seelsorge für alle traditionellen Gläubigen, die der Diözese angehören, zu gewährleisten“.

Von den vielen Diözesen, in denen die Bruderschaft wirkt, ist das römische Apostolat das sechzehnte weltweit und das erste in Europa, welches als Personalpfarrei errichtet wurde. Die zwischen Ponte Sisto, dem Campo de’ Fiori und Via dei Giubbonari gelegene Pfarreikirche (Piazza Trinità dei Pellegrini, 1; Pfarrei: Via dei Pettinari 36/A, I-00186 Rom; Tel: +39-0668300486; Email: [email protected]) wurde nicht nur zur Heimat der dem alten Ritus verpflichteten Gemeinde, sondern hat es sich zum Ziel gesetzt, für Pilger und Studenten zu dem Anlaufpunkt zu werden, an dem sie die Schönheit und Tiefe der außerordentlichen Form des Römischen Ritus kennenlernen und vertiefen können.



Foto: (c) kath.net


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