Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  10. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  11. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  14. R.I.P. Dolly Parton
  15. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz

Festmesse im Stephansdom für Namenspatron der Fiaker

28. August 2010 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Heiliger Fiacrius wurde vor 1.400 Jahren geboren - Am 31. August Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Lohnkutscher, Gärtner und Taxifahrer.


Wien (www.kath.net/ KAP)
Am Dienstag, den 31. August, wird mit einer Messfeier im Stephansdom um 10 Uhr des heiligen Fiacrius gedacht. Der heuer vor genau 1.400 Jahren geborene irischen Mönch und Heilige gilt als Schutzpatron der Gärtner, Blumenhändler und der Lohnkutscher, also auch der Taxifahrer und Fiaker, deren Name sich von dem Heiligen herleitet.

Wie Dompfarrer Toni Faber am Freitag im Gespräch mit "Kathpress" erzählte, feiern die Wiener Fiaker-, Taxi- und Mietwagenunternehmer sowie die Gärtner in ihrer Innung diesen Gedenktag bereits seit 26 Jahren mit einer Festmesse. Der Stephansdom wird zu diesem Anlass wie jedes Jahr floristisch "einzigartig geschmückt". Im Anschluss an die Messe werden traditionell Blumengestecke an die Passanten verteilt. Eine Besonderheit sei das Bemühen der Wiener Unternehmer, das Fest des heiligen Fiacrius zu einem Freudentag für Kinder zu machen: Knapp 50 Kinder aus Wiener Kinderheimen werden mit Taxis zum Stephansplatz gebracht und nehmen an der feierlichen Zeremonie teil.


Im Anschluss lädt sie der Wiener Praterverband zu einem vergnüglichen Nachmittag im Wiener Prater ein. Vor der Heimfahrt mit dem Taxi gibt es noch eine stärkende Jause.

Auf die Frage, ob er den heiligen Fiacrius angesichts der gerade im Sommer unüberriechbaren Präsenz der Pferdekutschen an der Nordostseite des Stephansdoms schon einmal um Beistand angerufen habe, antwortete Faber scherzhaft: "Natürlich! Und es hatte Erfolg: Seit einigen Jahren müssen die Fiakerpferde ja 'Pooh-Bags' (Pferdewindeln) tragen, was die Situation deutlich verbessert hat."

Wie die Fiaker zu ihrem Namen kamen

Der Mönch Fiacrius (610-670) kam im 7. Jahrhundert im Zuge der iro-schottischen Mission aus Irland nach Frankreich. Er gründete im heutigen Departement Moselle (Lothringen) eine Einsiedelei, die später zu dem Kloster Breuil Meaux wurde. Die Legende berichtet, dass der Wald zu einem blühenden Garten wurde, als Fiacrius mit seinem Stab die Erde berührte.

Nach dem später heiliggesprochenen Einsiedler wurde in Paris eine Kirche, die Eglise de Saint Fiacre, sowie die dazugehörige Straße benannt. In dieser Rue de Fiacre existierte vor einem Gasthaus eine bildliche Darstellung des heiligen Fiacrius. Im Jahre 1662 bot dort der Kaufmann und Pferdehändler Nicolas Souvage erstmals Pferdelohnwagen mit Kutschern zur Vermietung an, der Heilige Fiacrius wurde zum Patron des neuen Berufsstandes.

Die Idee der Pariser Lohnkutscher wurde in Wien vor ca. 310 Jahren übernommen - und gegen 1720 bürgerte sich im süddeutschen Sprachraum der Name "Fiaker" ein.

Fiacrius ist aber auch Patron der Gärtner, Kupferschmiede, Blumenhändler, Töpfer, Zinngießer, Ziegelbrenner und Notare; er wird bei Hautkrankheiten und Hämorrhoiden um Hilfe angerufen. Sein Festtag ist der 30. August, die Feier im Stephansdom und im Wiener Prater findet aus Termingründen jedoch einen Tag später statt.

Copyright 2010 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Heilige

  1. Der letzte Sommer des heiligen Thomas Morus
  2. Drei Heilige, die den Kampf gegen die Sucht verstehen
  3. Schutzpatron der Schwimmer – die erstaunliche Geschichte des heiligen Adjutor von Vernon
  4. Die Bekehrung der beiden Gefängniswärter des Apostels Petrus in Rom
  5. Spaniens Mikel Merino feiert WM-Siegestreffer mit Gruß an den hl. Fermín
  6. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  7. „Von den Möglichkeiten, die wir heute haben, konnten Ansgar und Bonifatius nur träumen“
  8. Episode über Carlo Acutis als TV-Debüt von Scorseses Tochter
  9. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“
  10. Wird die PlayStation von Carlo Acutis die erste Gaming-Reliquie in der Kirchengeschichte?






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  4. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  5. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  6. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  7. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  8. Ein Wunder der Vorsehung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz